Forum: Politik
Deutsches Überlegenheitsgefühl: Imperialismus des Herzens
Getty Images

Bislang galt als Axiom deutscher Politik, niemandem in Europa unseren Willen aufzuzwingen. Damit ist es vorbei. Dass wir diesmal nicht im Kampfstiefel, sondern in Birkenstock-Sandale den Nachbarn Mores lehren, macht die Sache nicht besser.

Seite 29 von 109
pleromax 15.09.2015, 18:34
280. Faktencheck - sechs, setzen!

"Eine Völkerwanderung, wie sie der Kontinent seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr erlebt hat" - wie bitte? Was ist denn das schon wieder für ein Fascho-Quatsch? Auch getretener chauvinistischer Quark wird nur breit, nicht stark, um mal - ganz ur-deutsch-arisch! - den alten Goethe zu paraphrasieren. Mal wieder ein typischer Fleischhauer-"Haltet den Dieb!"-Auftritt.

Beitrag melden
Pinin 15.09.2015, 18:35
281. Völlig unerwartet ...

... muss ich hier mal einem SPON-Kommentar zu 150% zustimmen.

Beitrag melden
hotgorn 15.09.2015, 18:35
282.

Fleischi, den mindestlohn senken bring nichts die flüchtlinge sind schließlich nicht devot oder blöd und arbeiten für weniger als alg2/Grundsicherung. Fleischhauer hat zwar recht dass ganze außer Kontrolle gerät. Aber wer soll kommen und wer darf bleiben das ist willkür.

Beitrag melden
querdenker1964 15.09.2015, 18:35
283. Tja Herr Fleischhauer

mir grauste auch nicht vor den Flüchtlingen, sondern vor den Radikalinskies unter den eigenen Landsleuten. Die unselige Union zwischen der protestantischen Bibelfraktiion Merkel, Gauck und Käßmann und den linken Grün/Roten Weltverbesserern ala Beck, Gabriel ua. Zeit auszuwandern, bevor uns unsere Nachbarn wieder einmal zur Vernunft bringen müssen.

Beitrag melden
m.sielmann 15.09.2015, 18:37
284. Völkerwanderung - was wollen Sie andeuten?

Mit dem Begriff Völkerwanderung vermitteln Sie den Eindruck etwas neues passiert. Tatsächlich ist die Menschheit immer gewandert. Wie viele Europäer fanden Aufnahme in der "neuen Welt" als in Europa schreckliches Unrecht, bittere Armut und Hunger herrschte. Menschen sind immer gewandert. Die Wanderungsbewegungen nach dem zweiten Weltkrieg, nach der deutschen Vereinigung und durch die Erweiterung der europäischen Union haben wir akzeptiert. Jetzt aber wo Menschen vor so grausamen Kriegen flüchten, tragen wir dazu bei, dass Menschen in dem Mittelmeer ertrinken und kriminalisieren die eizigen die sie sich wenden können, ihre Fluchthelfer, eine Tätigkeit, die während des kalten Krieges als Ehrenamt galt.

Beitrag melden
Spax73 15.09.2015, 18:38
285.

Treffer und versenkt. Man kann davon ausgehen, dass Frau Merkel dem europäischen Gedanken den letzten Todesstoß versetzt hat. Europa wird zerfallen, und es wird an der grenzenlosen Arroganz Deutschlands zerfallen. Immerhin hat Merkel nun ihren Platz in den Geschichtsbüchern sicher: Muss ja nichts Gutes sein, Hauptsache man wird überhaupt erwähnt. Jeder mit einem Funken Anstand würde jetzt schleunigst zurücktreten, um zu retten, was noch zu retten ist. Von Frau Merkel darf man das wohl nicht erwarten. Man kann nur hoffen, dass sie parteiintern abgesägt wird und zwar so bald wie möglich.

Beitrag melden
maximchen 15.09.2015, 18:38
286. Keine Zustimmung

Diesem Kommentar stimme ich, mit Verlaub, nicht zu!
Tut mir leid, Herr Fleischhauer ...
Ich denke auch nicht, dass es sich bei denen, die jetzt jubeln, um die Zielgruppe handelt, die Sie eigentlich gedachten anzusprechen.

Als einziges oder annähernd einziges Land in Europa agierte Deutschland mit dem Fokus auf die Menschlichkeit, nahm und nimmt hunderttausende Menschen auf ... dass das nicht ohne Tücken ist, brauche ich hier nicht zu erwähnen. Was tun die europäischen Nachbarn? Ungarn macht die Grenze dicht, Großbritannien lässt sich durchringen zur Aufnahme einer lächerlich anmutenden Zahl von Flüchtlingen Bus 2020 ....?!?
Hahaha. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Die Flüchtlingskrise ist eben kein deutsches, sondern momentan vor allem ein europäisches Problem. Monatelang stampft die Presse Europa in Grund und Boden, weil im Mittelmeer Flüchtlinge auf der Überfahrt ertrinken.

Jetzt ist es wieder Deutschlands angeblicher "moralischer Imperialismus", der kritisiert wird. Dabei sind es die die Eurostaaten à la Ungarn und Co., die eine Schande, ja ich betone eine SCHANDE, für Europa darstellen. Schön Gelder kassieren von den anderen EU-Mitgliedern, aber sich selbst im Zweifelsfall nicht beteiligen wollen. Das ist Europa.

Ich gehe da mit einigen anderen mit, die der Flüchtlingsfrage das Potenzial zuschreiben, die europäische Idee und letzten Endes die ganze europäische Einheit (die, seien wir mal ehrlich, eh nie wirklich existiert hat) zu zerstören.

Beitrag melden
grift 15.09.2015, 18:39
287. Endlich

mal auch in SPON ein um Objektivität bemühter Artikel.
HellDeutschland feiert mit den Flüchtlingen doch nur sich selbst. Schaut her was wir können! Wir sind nicht nur Pabst und Weltmeister, wir sind jetzt auch die GUTEN.

Beitrag melden
garfield 15.09.2015, 18:39
288.

Zitat von sysop
Bislang galt als Axiom deutscher Politik, niemandem in Europa unseren Willen aufzuzwingen.
Stimmt, das konnte man besonders gut in der Griechenlandkrise beobachten. Denn weil wir so zurückhaltend waren, wurden ja in Griechenland auch Hollande Bärtchen angemalt und nicht etwa Merkel - oder so.

Beitrag melden
Oceanic 815 15.09.2015, 18:39
289.

Zitat von Fleischhauer
Den Mindestlohn aufzuheben, um wenigstens ein paar tausend ungelernten Arbeitskräften die Arbeitsaufnahme zu ermöglichen, wäre ein Weg, ihnen den Einstieg zu erleichtern.
Da hat F. die Katze aus dem Sack gelassen. Und der Michel jubelt.

Beitrag melden
Seite 29 von 109
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!