Forum: Politik
Deutsches Überlegenheitsgefühl: Imperialismus des Herzens
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Bislang galt als Axiom deutscher Politik, niemandem in Europa unseren Willen aufzuzwingen. Damit ist es vorbei. Dass wir diesmal nicht im Kampfstiefel, sondern in Birkenstock-Sandale den Nachbarn Mores lehren, macht die Sache nicht besser.

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gbcg15 15.09.2015, 20:52
550. Die Staatsgrenzen nicht mehr zu schützen dient nur den Multinationals

Eine überfluteter Billiglohn-Arbeitsmarkt und ein starkes Sozialgefälle macht die Menschen aus der Angst heraus zu willigem Rohmaterial für Grosskonzerne.

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derHamlet 15.09.2015, 20:53
551.

Zitat von Götz Berlichingen
Ganz gleich, ob die nordamerikanischen Wilden nun Europa mit der morgenländisch-afrikanischen Völkerwanderung – im Rahmen einer Taktik der verbrannten Erde – mutwillig zerstören lassen, damit sich Rußland dieses nicht für sein Eurasien oder China für seine Neue Seidenstraße unter den Nagel reißt, oder ob die europäischen Handpuppenregierungen der VSA hier nur das Muster ihrer Meister nachahmen – die VS-Regierung läßt ja ebenfalls ihr Land ungehindert von Lateinamerikanern überfluten - in jedem Fall bezahlt Europa nun den Preis für die VS-amerikanische Vorherrschaft. Diese benützten nämlich im Sechsjährigen Krieg den Londoner Exilregierungszoo der Engländer, um in den eroberten Ländern Europas ihre Handpuppen einzusetzen. So wie sie auch im deutschen Rumpfstaat mit den Parteiengecken willfährige Handpuppen eingesetzt haben, die nun die Botenjungen der VSA geben und den übrigen Europäern mitteilen, daß auch sie mit unbeschränkter Masseneinwanderung beglückt werden sollen.
Guten Abend Götz Berlichingen,

Sie benutzen übelste Reichspropaganda, dies hat der echte Berlichingen nicht verdient.

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nocheinbuerger 15.09.2015, 20:53
552.

Zitat von Burgdorfer
Den kulturellen Entwicklungssprung überlebten folgende Völker nicht: Die Etrusker Die Anten Die Guanchen Die Aruak-Indianer Die Inka Die Tasmanier Die Bo Die Kelten Um nur einige zu nennen
Im Orkus der Geschichte ist Platz für uns alle.

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norb05 15.09.2015, 20:54
553. Gruppendruck zum Rassismus?

Der Artikel lässt sich auf die These reduzieren, dass wir doof dastehen, wenn wir als einzige nicht rassistisch sind. Ist erst mal gelogen, denn wir stehen ziemlich doof da, gerade wegen den Unmengen von Rassisten hierzulande. Zudem weigere ich mich, eine Frage, wo man die Menschen in sozial und rational auf der einen und in asozial und verachtenswert auf der anderen Seite einteilen kann -- quer durch alle Staaten dieser Erde -- durch nationalistische Nebelkerzen konfus werden zu lassen.
Ich bin mir sicher, es gibt viele Ungarn, die sich nicht mehr trauen, sich zu äußern, weil der braune Mob schlicht gefährlich ist. Das sind Leute, die auch vor Mord nicht zurückschrecken, wie man auch in Deutschland leider immer wieder sieht.
'Ich bin mir sicher, dass es viele Dänen gibt, die wissen, was das richtige ist, und die auch bereit wären, es zu tun, wenn sie den Mum hätten, sich gegen die kleine aber lautstarke Minderheit durchzusetzen.
Die einzige Hoffnung, die ich für Deutschland habe ist, dass, aufgrund der historischen Erfahrung, mehr Leute nicht dazu bereit sind, sich von rechten Gartenzwergen deckeln zu lassen.
Wenn ihr euch abreagieren wollt, dann wendet euch doch mal gegen die oberen Zehntausend, die uns in den letzten Jahrzehnten Stück für Stück das Geld aus der Tasche gezogen haben. Die Syrer haben es jedenfalls nicht! Wacht auf Leute und lasst euch nicht wie Rindvieh vor den Wagen spannen!

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nocheinbuerger 15.09.2015, 20:55
554.

Zitat von egmc2
Da machen Sie sich mal keine Sorgen. Merkel und überhaupt die Deutschen haben in Europa nichts mehr zu sagen. Sie werden nirgendwo mehr ernst genommen. Deutschland kann auch nicht mehr schlichten, vermitteln und Vorbild sein. Es wird schlicht und einfach nicht mehr akzeptiert werden. Die Entscheidungen werden in Zukunft woanders vorangetrieben. Ich denke, Frankreich wird vorerst die alleinige Führungsmacht in der EU sein. Polen könnte seinen Einfluss steigern.
Jedenfalls, wenn man Merkel und die gesamte Riege der Blockparteien so weitermachen läßt wie bisher.

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Teodore 15.09.2015, 20:56
555. Idealismus und pragmatische Hilfe

Im Grunde hat Frau Merkel recht. Man muss Menschen, die aus Krieg und Verfolgung flüchten, Hilfe anbieten; und die kann man zahlenmäßig nicht begrenzen. Zugleich muß man pragmatisch analysieren, wo die Grenzen zur Überforderung der eigenen Möglichkeiten und die der zwangsläufig anderen involvierten, also auch der EU-Partner überschritten werden. Letzteres ist nicht geschehen. Man sollte klar und offen sagen: wir wollen helfen und müssen wissen, dass hier größtenteils kulturell arabisch geprägte Menschen in unser Land kommen, die in einigen Dingen andere gesellschaftliche Wertvorstellungen haben, von deren Sprachkenntnissen und Qualifikationen (es kommen vom Analphabeten bis zum Akademiker alle Schichten) einmal ganz abgesehen. Und natürlich werden über Familiennachzug noch sehr viel mehr Menschen kommen. Das ist eine gewaltige Herausforderung, derer man sich bewußt sein muß. Dem Idealismus, der positiv ist und niemanden bevormunden will, muß ein Pragmatismus folgen. Niemand sollte hier sein ideologisches Süppchen kochen. Frau Merkel handelt aus einem vermutlich - und aus ihrer Sicht verständlichem- christlich-humanistischem Weltbild. Das ist ihr eigentlich hoch anzurechnen, wenn es dabei auch gelingt, diesen Idealismus und dauerhafte praktische Hilfe im Rahmen des Möglichen umzusetzen. Und wenn es gelingt, die Bevölkerung dabei mitzunehmen.

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derHamlet 15.09.2015, 20:57
556.

Zitat von RioTokio
So ist es. Fleischhauer ist einer der Wenigen der Klartext redet und die unverantwortliche Kopf in den Sand Politik anprangert samt ignoranter Gutmenschenmedien. Die Deutschen geben ihr Land, ihre Kultur, ihre Religion kraft- und saftlos preis und feiern ihr luschiges Versagen auch noch - nachfolgende Generationen werden den Preis zahlen. Afrika und Arabien samt Islam machen sich auf den Weg zu uns und wir zücken feige das Scheckbuch und die Sozialanspruchskarte. Ein Skandal der sich hoffentlich an der Wahlurne rächt.
Guten Abend RioTokio,

ich wüßte nicht das Imperialismus, also das Bestreben einer Großmacht ihren politischen, wirtschaftlichen und militärischen Macht- und Einflussbereich immer weiter auszuweiten mit Moral und Ethik zu tun hat.

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alpha0711 15.09.2015, 20:58
557. Keep Away the russians

Zitat von kobmicha
..besser hätte ich es nicht auf den Punkt bringen können. Zwei " Weltkriege" angezettelt und verloren zu haben; und immer noch den Anspruch zu haben oben zu stehen..?? Das geht ja garnicht. So haben die Allierten sich das nicht vorgestellt!
And keep Down the Germans.

Hat mal ein US General gesagt.

Den ersten Punkt hat er erreicht.
Beim zweiten Punkt sah es zuletzt nicht so aus. Deutschland wurde allmählich wieder zu stark. Mit passenden Maßnahmen (vorhergehende wie die Euroeinführung haben nicht geklappt) und Absprachen hat es dann doch noch geklappt. Die letzte Maßnahme dürfte Deutschland und praktischer Weise ganz Europa (außer England) wieder länger beschäftigen.

Alles klar ?

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yossariania 15.09.2015, 20:59
558. Ich will ja Ihr Weltbild nicht erschüttern,

Zitat von koprolith
auf welcher Klaviatur hier wieder der Marsch für die kleinmütigen, lächerlichen Möchtegernkonservativen geklimpert wird. Und mindestens 95% der Foristen hier erkennen sich wieder: Als arme deutsche, ach so großzügige und missverstandene Würstchen - eine deutliche stumpfe Mehrheit, die sich wieder in der Minderheitenrolle von allen Seiten umstellt sieht. Von den Heerschaaren von Gutmenschen, die in Wirklichkeit alles linksrechte nazistische Kommunistenbatikbirkenstocksandalenträger sind, die Euch armen Würstchen, die Ihr immer so gerne CDU/AFD wählt, jetzt auf einmal Merkel eingebrockt haben, ohne dass ihr was dafür konntet. Und das gebeutelte Deutschland muss schon wieder -wie ja bekanntlich immer schon - das gesamte Universum retten. Dabei fordert Ihr doch nur Euer Recht, in diesem kommunistisch unterwanderten Deutschland mit seiner kommunistisch-gutmenschlich verseuchten CDU einmal, nur ein einziges Mal, die Wahrheit ausprechen zu dürfen. Leider waren diejenigen, die schon seit langem vor unkalkulierbaren Einmischungen, den katastrophalen Verfehlungen der US-Aussenpolitik und der Folgen gewarnt haben, in euren Augen auch schon immer die "Gutmenschen" und "Amerikahasser". Leute, was Ihr dieser Tage zu sehen bekommt, ist leider nur Euer Spiegelbild. Also geht mal schön weiter CDU wählen - mit einer Merkel, die nur durch ein Gutmenschenkomplott daran gehindert wurde, mit wehenden Fahnen in den IRAK einzumaschieren. Ihr begreift es sowieso nicht, dass mit Euch armen armen Opfern kein Staat zu machen ist. Und sonst begreift Ihr auch nichts - außer Eurem schmierigen Selbstmitleid und Eurer Sorge um Euer harrrt erarrrbeitetes Geld
aber (ja ich weiss, ganz böses Wort) ich habe bislang immer links von der CDU gewählt und in den neunziger Jahren auch ein paar mal grün.
Ich habe ein Nettomonatseinkommen, mit dem ich nach den Vorstellungen unserer Politiker "reich" bin.
Ich habe je die Hälfte meines Lebens im real existierenden Sozialismus und in der freien Marktwirtschaft verbracht.
Ich habe mehr als ein Drittel meines beruflichen Lebens im Ausland verbracht, in Ost und in West.
Ich habe lange Zeit als Ausländer mit Ausländern gearbeitet.
Und ich war schon mal im Mittleren Osten, nicht nur als Tourist.
Ich nehme mir mal aufgrund meiner Lebenserfahrung das recht heraus, mir meine eigene Meinung zu bilden.
Und ich glaube, ich muss mich deshalb weder von Ihnen beschimpfen, noch in eine Schublade stecken lassen.

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muunoy 15.09.2015, 21:00
559. Chauvinismus wirft uns das Ausland nicht vor

Hallo Herr Fleischhauer, Sie liegen nicht ganz richtig. Da ich häufig im Ausland arbeite, habe ich einige Kontakte im Ausland und nun mal gefragt, was die über Deutschland hinsichtlich der Flüchtlingskrise denken.
Und nein, für chauvinistisch hält man uns nicht. Man hält uns für völlig irre.

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