Forum: Politik
Deutschland im Streik: Sollen sie doch ihren Chauffeur holen!
AP

Klassenkampf einmal andersherum: Statt weiter "die da oben" zu quälen, nehmen die Gewerkschaften einfach alle in die Mangel, die sich nicht Limousine oder Privatkita leisten können. Unfair? Sicher. Aber wann ist das Leben schon fair?

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dagegengewicht 05.05.2015, 15:59
1. hoffentlich ist für eine anständige bezahlung ...

... in ihrem privaten "bonzenkindergarten" gesorgt. ah - also eher nicht. naja, war auch nicht anders zu erwarten ...

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guilty 05.05.2015, 16:00
2. überschrift

man braucht nur die überschrift zu lesen und weiss wer heute die kolumne schreibt.

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Leser161 05.05.2015, 16:00
3. Gähn

Herr Fleischhauer, sie wiederholen nur die bereits bekannte Rhetorik. Da mag man ja noch nicht mal Gegenargumente schreiben.
Warum denken Sie sich nicht mal ein paar intelligente scharfzüngige Argumente für Ihre Position aus?

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hwdtrier 05.05.2015, 16:02
4. Treffer

So wichtig das Streikrecht auch ist: bei Streiks im öffentlichen Dienst wird der "Kleine Mann " in Geiselhaft genommen und es trifft nie die Bonzen aller Couleur.

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Leser161 05.05.2015, 16:03
5. Oh!

Zu früh gepostet (s.o.), doch kein Weselsky-Bashing. Eher ein Weckruf an die Sozialdemokratie. Naja, vielleicht funktionierts ja.

Daumen drücken

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rennflosse 05.05.2015, 16:04
6. Ross und Reiter

Abgesehen davon, dass diese Kolumne immer vergnüglich zu lesen ist, krankt sie dieses Mal an einer Verwechselung von Ross und Reiter, von Täter und Opfer.

Es ist bedenklich, dass sich die Qualitätsmedien wieder einmal die Gewerkschaften als den Sack aussuchen, auf den alle einprügeln. Die Absicht ist durchsichtig: Politik und Arbeitgeber wollen Gewerkschaften schwächen.

Richtig ist aber: die Arbeitgeber sind die Bösen. Der kleine Mann wird nicht von der GdL gepiesackt, sondern von der Deutschen Bahn und ihren Bonzen. Nicht Klaus Weselski verdient die Hölle, sondern Ullrich Weber. Und Andrea Nahles, welches das Tarifeinheitsgesetz strickt, führt die SPD hoffentlich genau in den Abgrund, wo sie seit dem fortgesetzten Verrat an ihren Werten hingehört.

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jonas-eckhardt 05.05.2015, 16:06
7. Wert(h)er, leidender Herr Fleischhauer

Sie unterliegen dem Fehler den Streik noch immer als Form eines Klassenkampfes zu verstehen, ebenso wie "Links"; "Bonze" und andere Kampfbegriffe zu verwenden, die nur noch der besoffene Bahnhofspunk in den Mund nimmt. Der Streik ist ein Mittel des wirtschaftlichen Drucks und zielt vor allem auf die Führungsetage der DB. Natürlich betrifft ein Streik im öffentlichen Dienst immer auch "Unschuldige"; dies jedoch als Bosheit der Streikenden zu klassifizieren, ist das Aberkennen ihrer Möglichkeiten zum Streik. Dieser Protest hat nichts mit linker Weltrevolution gegen die "Bonzen" oder "die da Oben" zu tun. Zwar haben sie recht, dass "Links sein" im Bürgertum gerade en vogue ist, doch scheint mir, sie verlieren bei all den genannten Stereotypen selbst den Überblick was ein Streik, eine Gewerkschaft und das undurchschaubare Sammelbecken namens politisch Links, überhaupt ist.

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stormking 05.05.2015, 16:07
8.

Zitat von rennflosse
Richtig ist aber: die Arbeitgeber sind die Bösen.
So einfach kann ein Weltbild sein.

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L!nk 05.05.2015, 16:09
9. jämmerliches Gerede

Es geht nicht darum, jemanden in die Mangel zu nehmen, sondern Sand in das Getriebe des Systems zu streuen, das dafür sorgt, das die Armen immer Ärmer werden. Aber Herrn Fleischhauer interessiert es nicht, wenn andere für harte Arbeit ungenügend entlohnt werden ....

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