Forum: Politik
Deutschland nach der Wahl: Lauter Verlierer
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Angela Merkel hat die Wahl gewonnen, Martin Schulz in der Niederlage eine neue Rolle gefunden. Die AfD taumelt vor Freude, die erstarkte FDP, weil sie sich in die Regierung gezwungen sieht. Ein Abend der Niederlagen.

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dirk1962 25.09.2017, 09:55
1. Merkel krachend gescheitert

Wenn das für Merkel ein Wahlsieg war, dann Frage ich mich, was wohl passieren muß, damit man es Niederlage nennt? Ebenso wie die SPD hat die Union ein desaströses Ergebnis eingefahren und über 1Mio Wähler an die AfD verloren. Nach meinem Verständnis hat zwar die Union den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten, nicht jedoch Frau Merkel.

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tmhamacher1 25.09.2017, 10:00
2. Feigling!

Warum hat die SPD nicht vor der Wahl gesagt, dass sie keine Koalition mit der CDU eingehen will? Dann wäre vielen Wählern klarer gewesen, dass sie sich in der Opposition erneuern will und hätten einer Partei die Stimme geben können, die sich nicht so feige aus der Verantwortung stehlen will. Schulz riskiert, dass in Deutschland eine gefährliche Instabilität entsteht, die der Sache der AfD weiter dienen könnte, und er versucht, diese klägliche Wehleidigkeit als einen Akt der Befreiung zu verkaufen. Das Problem bei der SPD ist, dass sie sich immer wieder Politikern anvertraut, die das Wasser nicht halten können, wenn es eng wird. Der gute Mann aus Würselen sollte zurück nach Brüssel gehen, da kann er sich dann wieder wichtig machen!

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Knackeule 25.09.2017, 10:15
3. Konsequenzen

Am meisten verloren bat die bayerische CSU, über 10 Prozentpunkte. Da die CSU, ähnlich wie der FC Bayern, erfolgs verwöhnt ist, wird das ähnliche Konsequenzen für Parteichef Seehofer haben wie für einen erfolglosen FCB-Trainer: Ablösung ! Loser werden nicht geduldet.

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Angela0451 25.09.2017, 10:24
4. Wie man's macht

Ich bin gottfroh, dass es keine große Koalition mehr gibt - und hätte der CDU noch viel mehr Verluste gewünscht (wenn auch nicht an die Afd). Und die Quadratur des Kreises schafft eben auch keine SPD: Entweder sie geht - beladen mit all den Fehlern, die sie zweifelsohne gemacht hat - oder alles droht beim Alten zu bleiben. Und eine Merkel, die selbst nach knapp 33 % vor Ignoranz nur so strotzt (ein bisschen was verloren...) und nicht mehr einfällt als "an uns (mir!Anm.d.V.) kommt niemand vorbei" muss in ihrer Unerträglichkeit endlich raus aus der Komfortzone. Ich habe FDP und Grüne nicht gewählt - aber zur Zeit sind sie in meinen Augen ein echter Hoffnungsschimmer, wenngleich ich starke Zweifel habe, dass sie sich zusammenraufen.
Falls nicht - Neuwahlen. Alles besser als diese verdammte Muttiiesierung.

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taxikutscherHH 25.09.2017, 10:34
5. Frau Merkel

Im geistigen Niemandsland. Frau Merkel: Ich bin stocksauer. Stocksauer weil die Automobilindustrie Lücken bei der Abgasreinigung ausgenutzt hat welche sie selbst auf europäischer Ebene implementiert hat. Frau Merkel gestern: Ich bin nicht enttäuscht. So zieht sich das seit 12 Jahren durch. Diese Frau wird wahnsinnig überschätzt. Sie ist lediglich wie ein nasser Aal der einem immer wieder durch die Finger flutscht. Sie wird es wieder versuchen, aber Ihre timeline ist am Ende. Ob sie es wahrhaben will oder nicht. Gott sei Dank. Wann wird neu gewählt?

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maxffm 25.09.2017, 10:40
6. Unsinn

Zitat von tmhamacher1
Warum hat die SPD nicht vor der Wahl gesagt, dass sie keine Koalition mit der CDU eingehen will? Dann wäre vielen Wählern klarer gewesen, dass sie sich in der Opposition erneuern will und hätten einer Partei die Stimme geben ......
Welch ein Unsinn, was Sie da schreiben. Das merken Sie dann, wenn Sie sich die Reaktionen vorstellen, wenn die SPD verkündet hätte, sie möchte die Groko weiterführen.
Die Opposition ist der einzig sinnvolle Weg für die Partei.

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brüggebrecht 25.09.2017, 10:45
7. Nr.2 Feigling

Also ich erinnere mich an keine Aussage der SPD, dass man eine weitere Koalition eingehen will. Deshalb ist die Entscheidung für die Oppositiom konsequent und für die Partei wahrscheinlich überlebenswichtig. Die drohende Instabilität ist nicht allein durch die SPD verursacht. Die vor allen in den östlichen Landesteilen verbreitete Fremdenfeindlichkeit ist leider eine Tatsache, die man schon lange nicht mehr ignorieren kann.

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santoku03 25.09.2017, 10:46
8.

Zitat von tmhamacher1
Warum hat die SPD nicht vor der Wahl gesagt, dass sie keine Koalition mit der CDU eingehen will? Dann wäre vielen Wählern klarer gewesen, dass sie sich in der Opposition erneuern will und hätten einer Partei die Stimme geben können, die sich nicht so feige aus der Verantwortung stehlen will. Schulz riskiert, dass in Deutschland eine gefährliche Instabilität entsteht, die der Sache der AfD weiter dienen könnte...
So ein Unsinn! Jeder, dem die Demokratie in Deutschland am Herzen liegt, musste sich wünschen, dass die SPD in die Opposition geht. Und ich hoffe, dass sie auch nach der Niedersachsenwahl dabei bleibt und nicht nur taktisch den Preis hochtreiben will. Eine Fortsetzung der GroKo mit einer AfD als Oppositionsführer wäre eine weitere Katastrophe für die Demokratie

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Palmstroem 25.09.2017, 10:50
9. So schnell vergessen

Zitat von dirk1962
Wenn das für Merkel ein Wahlsieg war, dann Frage ich mich, was wohl passieren muß, damit man es Niederlage nennt? Nach meinem Verständnis hat zwar die Union den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten, nicht jedoch Frau Merkel.
Noch im Frühjahr gab keiner einen Pfifferling auf Merkel!
"Die Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat beschert der SPD Spitzenwerte im ARD-DeutschlandTrend. Würde der Kanzler direkt gewählt, würde Schulz locker an Merkel vorbeiziehen. 50 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die nächste Bundesregierung von der SPD geführt wird. 39 Prozent sind der Auffassung, dass die nächste Bundesregierung von der Union geführt werden soll." (tagesschau 02/2017)

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