Forum: Politik
Deutschland und die Flüchtlinge: Wir brauchen eine Leitkultur
DPA

Neues Deutschland: So viel Freude über Fremde war noch nie. Lieben wir plötzlich das Bunte - oder wollen wir schon wieder vor uns selber fliehen? Das wird nicht funktionieren. Eine Frage wird immer wichtiger: Was ist eigentlich deutsch?

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pelayo1 03.09.2015, 14:27
1.

Das ist doch alles Unsinn. Deutschland ist, verglichen mit großen Teilen der Welt, das Paradies, daher der Ansturm.

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runesmith 03.09.2015, 14:31
2.

Wir brauchen keine Leitkultur, wir haben schon eine - das Grundgesetz! Einfach mal lesen!

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linkereuropäischerpatriot 03.09.2015, 14:34
3. Aber bitte eins:

Bleiben bedeutet aber die Verfassung ohne Wenn und Aber zu akzeptieren. Keine fanatischen und ideologischen Parallelwelten! DAS ist die Voraussetzung für BUNT!!

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Nania 03.09.2015, 14:35
4.

Herr Augstein, ich lese Ihre Kolumne sehr gerne, aber die Leitkultur als Anzug, in den alle passen, gibt es nicht und wird es nie geben. Dazu sind die Vorstellungen der Deutschen, dass sie immer noch ein homogenes Volk sind, viel zu veraltet und zu falsch.
Eine Leitkultur kann nicht festgesetzt werden, sie kann maximal ein sich stetig formendes Idealbild sein.
Was Deutschland benötigt, ist eine multikulturalistische Politik, die den Namen verdient und keine Politik, die alles Individuelle aus den Zuwanderern jeglicher Art machen möchte, damit auch diese Bockwurst und Schnitzel essen sowie Weihnachten den Baum im Wohnzimmer stehen haben und beim Fußball laut für die deutsche Nationalmannschaft grölen.

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pratter 03.09.2015, 14:36
5. Schade,

dass die zum Thema passende ZDF-Doku (ZDF-Zoom) "Ein Staat- zwei Welten" erst zur allerbesten Sendezeit gestern abend kurz vor Mitternacht gezeigt wurde.
In der ZDF-Mediathek ist sie noch zu sehen.

Es wird unverklärt gezeigt was auf uns zukommt.

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undog 03.09.2015, 14:38
6. Das

Wenn man vom "Deutschsein" alles subtrahiert, was insbesondere wirtschaftlich effektiv ist, bleibt womöglich noch ein kleiner Kern übrig, den wir gern behalten sollten und der so marginal ist, dass er niemanden stören kann.
Mit anderen Worten: Die Zuwanderer müssen sich weniger diesem Deutschen Kern anpassen als vielmehr objektiven Anforderungen einer produktiven Wirtschaft.
Und hierbei steht ihnen jedwede eigene Identität im Wege, die diese Produktivität mindert, z.B. religiöse- und sonstigen Ideologien. Bevor sie hier Neues lernen, müssen Sie zuerst geistigen Ballast abwerfen; denn in einen vollem Eimer kann man kein Wasser laufen lassen.

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otto_iii 03.09.2015, 14:39
7. 425

Wow, das ist jetzt schon der zweite Artikel von Herrn Augstein mit jeder Menge kluger Gedanken zu diesem Thema.

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gedankensucher 03.09.2015, 14:41
8. Klare Sache

Also ich seh da nicht so die Schwierigkeiten. Grundgesetz und Sprache, das ist für mich der gemeinsame Nenner. Der Rest ist individuelle Geschmacks- und Verhandlungssache. Ob Weißwurst oder Sushi, Pizza oder Schnitzel, das ist eigene Wahl. Aber Verständigung in diesem Land und Demokratie, das müsste reichen, auch wenn man sich um einzelne Interpretationen sicher auch immer wieder streiten muss.
Aber diese Grundlage möchte ich von Neubürgern wie Altbürgern gewahrt wissen.

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zeichenkette 03.09.2015, 14:42
9. Das Grundgesetz taugt schon

Das fängt z.B. an mit dem ersten Artikel: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Da steht ausdrücklich nicht "Die Würde des Deutschen ist unantastbar". Wie man die Probleme lösen kann, die auf uns zukommen, ist verhandelbar, aber ein paar Dinge sind überhaupt nicht verhandelbar und dafür ist ein Grundgesetz gut.

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