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Deutschland und die Flüchtlinge: Wir brauchen eine Leitkultur
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Neues Deutschland: So viel Freude über Fremde war noch nie. Lieben wir plötzlich das Bunte - oder wollen wir schon wieder vor uns selber fliehen? Das wird nicht funktionieren. Eine Frage wird immer wichtiger: Was ist eigentlich deutsch?

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luport 03.09.2015, 15:57
70. Der Begriff der Leitkultur...

...ist damals von der politischen Linken bekämpft worden. Als Konservativer stimme ich Ihnen absolut zu (was nicht oft vorkommt): Wir brauchen ein Verständnis darüber, was unsere Nation ausmacht. Offensichtlich haben wir eine große Anziehungskraft. Diese muss aber über Sozialleistungen und eine oftmals naive "Willkommenskultur" hinausgehen. Es muss der "German Way of Life" definiert werden, in Ergänzung zum Grundgesetz. Und es muss auch klar formuliert werden: Wer sich nicht an die Regeln hält, der muss gehen bzw. bestraft werden. Recht- und Linksextremismus, Salafismus und sonstige Ideologien, die den Anspruch erheben, über der freiheitlich-demokratischen Leitkultur zu stehen, müssen von der wehrhaften Demokratie bekämpft werden. Das ist unangenehm, aber nur so können wir unsere freiheitlichen Errungenschaften bewahren!

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Fricklerzzz 03.09.2015, 15:58
71. Helfen ja, auf Dauer alimentieren nein

Und ich finde das beharren auf Deutschland, statt froh zu sein erstmal in Sicherheit zu sein, weist stark daraufhin, das sie unseren Sozialstaat melken wollen und deshalb nach Deutschland wollen.
Es muss den Flüchtlingen klar gemacht werden, das für einen Daueraufenthalt andere Masstäbe erfüllt sein müssen als für Nothilfe.
Und ja ich habe entschieden etwas dagegen das Kulturfremde hier auf kosten unserer Sozialsyteme Leben, aber unsere Gesellschaft, das Grundgesetz und unsere Kultur negieren, wie es leider bei vielen Zuwanderern, insbesondere aus muslimischen Ländern der Fall ist.
Ehrenmorde und Zwangsverheiratungen gehören nicht nach Deutschland, ich kenne einige zwangsverheiratete Paare und weiß wie schrecklich das oft endet.

Fremde die sich hier integrieren und auch etwas beizutragen haben und zumindest ernsthaft bemüht sind, sich selbst zu finanzieren sind etwas ganz anderes.

Ich kenne beide extreme und bin ehrlich besorgt, ob den Politikern klar ist, was passiert, wenn die Flüchtlinge und Asylanten anfangen ihre Konflikte hier bei uns weiterzuführen, wie es ja schon in Norddeutschland angefangen hat.
Die Schwarzweißmalerei in der Mainstreampresse und in der Politik ist nicht zielführend und wird mehr Probleme erzeugen als lösen.

Ich finde als erstes sollte den Leuten klar gemacht werden, das sie sich hier in Deutschland auch innerhalb der Migrantenfamilien an die Freihheitsrechte die das Grundgesetz garantiert, gehalten werden muss, dass sehen die Migranten leider sehr oft ganz anders.
Erschreckend sind für mich auch Forderungen Scharia-Recht einzuführen. Solche Leute sollte man wenn möglich ausweisen, die brauchen wir hier nicht.

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Vergil 03.09.2015, 16:05
72.

Zitat von sewass
Komisch, dass niemand darüber nachdenkt, die Ursachen der Flüchtlingskrise zu bekämpfen. Z.B. der Krieg in Syrien wäre mit Sicherheit beendbar, wenn der Westen wollte. Und nach dem Ende des Krieges werden die Flüchtlinge in ihren Heimatländern beim Wiederaufbau fehlen. Da geht keiner zurück und zumindest Deutschland schickt auch keinen zurück auch nicht in befriedete Gebiete. Aber warum hat der Westen eigentlich kein Interesse an der Beendigung des Krieges in Syrien? Er trägt doch eine große Mitschuld durch das militärische Eingreifen in Lybien.
Der Krieg in Syrien wäre zu beenden, wenn der Westen - im Grunde an der Seite Assads - gegen den IS mit Bodentruppen vorgeht, ebenso in Libyen, Irak und anderswo. Dann wäre der IS zu besiegen. Aber man muss sich darüber im klaren sein, dass das ein längerer, verlustreicher Krieg werden würde, mit teilweise grausamen Bildern. Übrigens hat der Angriff des Westens in Libyen mit der Situation in Syrien m.E. nichts zu tun.

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m.breitkopf 03.09.2015, 16:05
73. Bundeskanzlerin ans Telefon!

Wir brauchen auch eine europäische Leitkultur!
Und Frau Merkel sollte noch heute alle Regierungschefs der EU zusammentrommeln und so lange verhandeln bis eine gemeinsame und faire Lösung für alle herauskommt. Das betrifft die Außensicherung der Grenzen, die Schaffung von legalen Fluchtwegen, die gerechte Verteilung der Flüchtlinge und auch konsequente Abschiebung bei Ablehnung des Asylantrages.
Wenn das nicht bald passiert, wird es in einigen Ländern einen Rechtsruck geben. Eine Einigung wird dann immer schwieriger.

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Willi Wacker 03.09.2015, 16:05
74.

Zitat von Wheredoyouwanttogotoday?
Vor 30 Jahren in New York, in London und Paris, vor 25 Jahren in Stockholm, überall waren die Menschen viel bunter als in Deutschland. Interessanter, alles war vielfältiger. Die Musik, die Kleidung, das Essen, die Sprachen. Ich zog in immer größere Städte in D und sah doch nur weiße langweilige Gesichter, wie in einem Spiegel.
Wenn es hier so bescheiden ist, warum sind Sie dann noch hier?

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ukubi 03.09.2015, 16:08
75. Integrationskonzept statt Leitkultur

Wir brauchen ein Konzept, wie man diese Menschen in eine Demokratie einführt: diese Menschen sind mit Antisemitismus und USA Hass aufgewachsen, gesponsort aus dem Iran. Das legen die doch nicht ab, wenn sie in München aus dem Zug steigen. Uns fehlt jegliche Form von Realismus. Wir sollten gleich bei Ankunft klar machen, was Staatsbürgertum heißt. Das reicht schon. Wenn der erste Brandsatz eines Arabers auf eine Synagoge fliegt, ist der Honeymoon vorbei.

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MephistoX 03.09.2015, 16:08
76. Jo, ...

Zitat von Wheredoyouwanttogotoday?
Nun kommen sie endlich und ja, darüber freue ich mich. Klar wird es schwierig. Aber ich habe noch nie Probleme mit ausländischen Nachbarn gehabt, immer nur mit deutschen Spießern, die irgendwas meckern oder schlecht reden über andere.
... das geht mir ähnlich, Spießbürgertum und Kleinbürgerlichkeit sind jedenfalls nicht meine "Leitkultur", ganz egal wie "deutsch" sie sein mögen - oder eben auch nicht ...

Mir fehlt jedenfalls bei vielen meiner Landsleute die nötige Lässigkeit - statt Besserwisserei, Neid und Argwohn einfach mal Menschen (egal woher sie kommen) leben lassen, so wie sie es für richtig halten. Solange das gesetzeskonform geschieht, sollte niemand den Stab über andere brechen, nur weil ihm warum auch immer vielleicht dessen "Nase nicht passt".

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dr.magill 03.09.2015, 16:08
77. Die deutsche Leitkultur ist die FDGO!

Und wer wiederholt und/oder schwerwiegend gegen sie verstößt, dem sollte die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt werden, auch wenn er sie durch das Privileg, in Deutschland geboren worden zu sein, billig erworben hat.

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Willi Wacker 03.09.2015, 16:09
78.

Zitat von cmann
Wer z. B. in Kanada gegen das Prinzip der Gleichberechtigung von Mann und Frau verstößt (Zwangsverheiratung, Misshandlung von Frauen udgl.) sonstige kriminelle Handlungen begeht, kann gar nicht so schnell schauen wie er aus diesem Land raus fliegt. Außerdem ist erstes Kriterium das Erlernen der Landessprache sowie der Geschichte, Kultur Kanadas und der wichtigsten Gesetze.
Das Erlernen der Landessprache, nee, die Beherrschung selbiger ist zwingende Voraussetzung.

Bin gespannt, wie in dem neuen, deutschen Einwanderungsgesetz der Roten und Grünen so eine Hürde niedergerissen werden soll...

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MephistoX 03.09.2015, 16:11
79. Tja, ...

Zitat von sewass
Komisch, dass niemand darüber nachdenkt, die Ursachen der Flüchtlingskrise zu bekämpfen. Z.B. der Krieg in Syrien wäre mit Sicherheit beendbar, wenn der Westen wollte.
... der Preis, dieses Interesse durchzusetzen, wäre halt verdammt hoch ...

Würden Sie sich freiwillig melden, als Teil von Bodentruppen in IS-kontrolliertem Gebiet gegen die Menschenschlächter "aktiv" zu werden ? - Ich ehrlich gesagt nicht, weil ich nicht lebensmüde bin ...

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