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Deutschland und die Hormus-Mission: Ende des Lavierens
REUTERS

Deutschland wird sich nicht an einer US-geführten Mission in der Straße von Hormus beteiligen. Das stellte Heiko Maas klar. Der Schulterschluss von Boris Johnson und Donald Trump hat den Außenminister und die Koalition vor neuem Streit bewahrt.

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haarer.15 31.07.2019, 20:33
1. Klare Kante gegen diese Mission

Die Sozen, Grüne und Linke haben sich klar und unmissverständlich gegen einen derartigen Einsatz positioniert Frau Hoffmann. Warum wird hier nicht erwähnt, dass in dieser Frage aber offenbar die C-Parteien gespalten sind ? Oder haben die außen- und sicherheitspolitischen C-Granden Röttgen, Hardt - aber auch Herr Schmidt ganz plötzlich wieder die Köppe eingezogen ? Tja - und die AKK will zumindest doch immer noch prüfen. Nennt doch einfach Ross und Reiter !

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vincent-april 31.07.2019, 20:36
2. Deutschland ist ein Tiger ohne Zähne

und deshalb ist es richtig, dass wir uns an dem Einsatz nicht beteiligen. Wie sollten wir denn reagieren, wenn man unsere Schiffe einfach versenken würde? Wir hätten nicht die militärischen Mittel für eine Reaktion. Wir könnten nur tadelnd den Zeigefinger heben. Die Welt ist militärisch gesehen nicht unsere Bühne und ich finde das ganz gut so.

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artep 31.07.2019, 20:40
3. Frau Hoffmann !

Was für ein Artikel und was für eine Dreistigkeit, Europa für gespalten zu erklären, wenn Deutschland mit GB nicht mitzieht. Soweit ich gelesen habe ist Deutschland mit Frankreich einig, sich nicht an dem Einsatz beteiligen zu wollen.
Außen- Finanz-und Verteidigungsminister (in) äußern sich nur, wenn sie sich mit der Kanzlerin abgesprochen haben. Da mag es ein kleines Geschenk der Kanzlerin an die SPD gegeben haben, dass die beiden SPD Minister ihre Ablehnung vor der CDU äußern durften.
Ansonsten sehe ich eine Stärkung der EU, keine Spaltung.

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Peter A. M. K. Lublewski 31.07.2019, 21:01
4. Lieber ein Tiger ohne Zähne

Zitat von vincent-april
Deutschland ist ein Tiger ohne Zähne und deshalb ist es richtig, dass wir uns an dem Einsatz nicht beteiligen. Wie sollten wir denn reagieren, wenn man unsere Schiffe einfach versenken würde? Wir hätten nicht die militärischen Mittel für eine Reaktion. Wir könnten nur tadelnd den Zeigefinger heben. Die Welt ist militärisch gesehen nicht unsere Bühne und ich finde das ganz gut so.
als ein Pudel der USA. Dafür ist Großbritannien zuständig.

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axelsius 31.07.2019, 21:03
5. Danke...

....Maas.

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fkfkalle3 31.07.2019, 21:07
6. Die Spaltung der EU

wird, so hinlänglich bekannt, offensiv von den USA, nunmehr auch von GB gewünscht. Es wäre doch sehr merkwürdig, wenn eine permanent von diesen Ländern angegriffene EU , auch noch die Kriegsspiele dieser Ländern, finanziert und den Trottel vom Dienst spielt. Wir haben einen gültigen Vertrag mit dem Iran, halten wir uns an denselbigen. Das wäre im Klartext, den Boykott des Iran ,als rechtlich fragwürdig einzustufen. Somit wäre der Handel frei. So kann man einem drohenden Krieg abwenden.

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normalversiffter 31.07.2019, 21:10
7. Emanzipation der EU versus Brandstifterei

Es ist zu hoffen, das die EU sich immer weiter von der USA ala Trump und einen Russland ala Putin emanzipieren. Die EU, die Bürger und alle Beteiligten sind mit Diplomatie besser gefahren. Die aktuellen Situation haben wir den geopolitischen Machtmanövern von Typen wie Trump und Putin zu verdanken. Das extremes und rechtspopulistisches aggressives bis zerstörerisches Aufwiegeln am Ende nur in Katastrophen endet, zeigen uns nicht nur die beiden Weltkriege. ... Wer so ein rechtspopulitisches Zündeln oder dessen Propagandisten bejubelt, so wie es das rechtsextreme AfD-Milieu betreibt, macht sich nicht minder schuldig an den katastrophalen Folgen als deren Einheizer ....

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pico 31.07.2019, 21:10
8. Wischi waschi

Zitat aus Ihrem Kommentar:
"Zwar ist es richtig, dass sich die Bundeswehr nicht an einer Mission beteiligt, die von Trump geführt wird, der die Krise mit Iran seit mehr als einem Jahr eskaliert. Trotzdem ist es problematisch, dass von Deutschland in dem Konflikt, der eine Bedrohung für Europas Sicherheit darstellt - und die geht weit über freie Handelswege hinaus -, keine Initiativen zur Lösung ausgehen."

Was soll man mit diesem "irgend etwas" anfangen, Frau Hoffmann?
In Talkshows sind Sie gewöhnlich etwas verbindlicher unterwegs. Haben Sie Angst vor der Einsicht/Erkenntnis, daß Deutschland inzwischen zu einer Lachnummer verkommen ist?
Mit den Amerikanern will man angeblich wegen Trump nicht. Von einem Engagement auf europäischer Ebene bewahren uns die Eskapadenn eines daredevils jenseits des Kanals. Wieso lesen Sie als Journalistin den Politdarstellern in Berlin nicht die Leviten?
In Berlin wird zurechtgebogen, was das Zeug hält. Es gibt nicht einmal einen identifizierbaren mainstream.
Stört Sie das nicht?

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Ruhrsteiner 31.07.2019, 21:13
9. Klartextfrage:

Hätte sich die Bundesrepublik überhaupt an der US-geführten Operation Sentinel beteiligen können, und gleichzeitig den Vorsitz im UN-Weltsicherheitsrat diplomatisch wahrnehmen können, bzw. die laufende (wenn auch nicht ständige, befristete) Mitgliedschaft im höchsten UN-Gremium? Wohl kaum...

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