Forum: Politik
"Deutschlandtrend": SPD überholt Union zum ersten Mal seit 2006
DPA

Erstmals seit mehr als zehn Jahren zieht die SPD im ARD-"Deutschlandtrend" an der Union vorbei. Die Pläne von Kanzlerkandidat Martin Schulz für Korrekturen an der Agenda 2010 finden breite Zustimmung.

Seite 1 von 28
Walter F. 24.02.2017, 00:10
1. Endlich!

Kaum hat die SPD einen Politiker, dem man die sozialdemokratischen Werte auch abnimmt, läuft der Laden wieder.

Beitrag melden
Partyzant 24.02.2017, 00:17
2. CDU und SPD

CDU und SPD haben mit Gabriel versagt und radikale Wähler produziert und somit den Nährboden für AFD geschaffen. Schulz tut gut daran Fehler zu korrigieren und somit auch den Radikalen Parteien die enttäuschten Wähler wieder wegzunehmen. Es kann keiner von den da oben den da unten vermitteln dass eines der reichsten Länder dieser awelt kein Geld hat für Investitionen in Bildung und Infrastruktur jedoch für die Banken und Reichen immer mehr. Die Geschichte hat uns immer gelehrt dass das schief geht ohne Gerechtigkeit aber CSU und CDU haben nix draus gelernt. Weiter so auf den weg zur sozialen Marktwirtschaft und bitte nicht nur zur Wahlterminen sondern nachhaltig.

Beitrag melden
hegoat 24.02.2017, 00:29
3. Unfassbar

Wir haben in Deutschland im sozialen Bereich ganz andere Probleme als die Versorgung von Langzeitarbeitslosen. Das Auseinanderklaffen von Arm und Reich, die übermäßige Belastung von kleinen Einkommen, die Sicherung der Altersvorsorge, DARUM sollte sich die SPD mal kümmern. Stattdessen kommt sie mit Hartz4-Reformen... Nee, nee Schulz, damit wirst Du keine Alternative zur Alternativlosigkeit.

Beitrag melden
bebreun 24.02.2017, 00:35
4. richtiger Weg

hoffentlich wird Schulz Kanzler und setzt dann auch seine Korrekturpläne um. Die Mehrheit will das ja. Dann werden die anderen EU-Staaten endlich wieder konkurrenzfähig zu Deutschland und die riesigen Leistungsbilanzüberschüsse schrumpfen. Die paar Millionen mehr Arbeitslose werden wir verkraften und diese werden dank sozialer Kurskorrekturen auch zufrieden sein.

Beitrag melden
Palmdale 24.02.2017, 00:56
5. Wie die Zeit nutzen?

Ist ja schön und gut, die Versicherungsleistung grundsätzlich zu verlängern. Doch wie soll das dem Betroffenen helfen? Ein "Ausruhen" wäre in jedem Fall kontraproduktiv, denn bereits die aktuell 12 Monate unter 50 Lebensjahren sind eine relativ lange Zeitspanne, die man gegenüber Arbeitgebern zunächst rechtfertigen muss. Je länger man diese ausdehnt, umso schwieriger ist es, die Arbeitslosigkeit wieder zu beenden.
Jede Fort- und Weiterbildung "verlängert" automatisch den Bezug von Arbeitslosengeld, sollte das bisher noch nicht publik sein. Der von Schulz exemplarisch angesprochene über 55jährige hätte Stand heute 15 Monate anspruch (zzgl. eventuell Weiterbildung). Eine Verlängerung bis zum Renteneintritt erreicht man dennoch nicht, man reduziert die Motivation, gleich von Beginn an aktiv mit der Agentur für Arbeit an einer Lösung und neuen Arbeitsstelle zusammen zu arbeiten. Hier muss er sich noch erklären. Was mir allerdings sauer aufstößt, man ist doch schon seit Jahren an der Regierung? Weshalb ändert man das nicht gleich noch?

Beitrag melden
guglmann 24.02.2017, 01:05
6. Noch ein paar Stimmen gefällig?

Dann bitte noch eine Aussage zu einer menschenwürdigen Asylpolitik. Zig-, (hundert-?) tausende ehrenamtliche Helfer und Paten sind am Ende. Erschöpft in jeder Hinsicht vom Kampf um mittlerweile oft lieb gewonnene Menschen. Deren Integration man uns Ehrenamtlichen nur zu gerne überlassen hat. Auch wir wollen nicht jeden der von uns Betreuten im Land haben. Aber wir sind tief beschämt vom unwürdigen Menschengeschacher und der Anbiederung der Bundesregierung an die fremdenfeindliche Wählerschaft. Angewidert von der Gleichgültigkeit der deutschen Politik. Wir kennen die Schicksale, die all das betrifft. Und zwar im Positiven wie im Negativen. Es sind mittlerwile auch unsere Schicksale geworden. Also: egal, was wir in der allgemeinen Beliebigkeit der politischen Mitte vorher gewählt haben. Oder auch gar nicht. Diesmal gehen wir zur Wahl. Vielleicht könnte sich also die SPD das längst aufgegebene C von der DU, der SU, das die sowieso nicht mehr erfüllen, noch holen. Ist nichts Schlechtes. Und Grün sind wir bis auf ein paar Ignoranten ja mittlerweile sowieso alle.

Beitrag melden
wetterbericht 24.02.2017, 01:16
7. Möge es so weitergehen für die SPD!

Und M. Schulz ganz vorne landen. Das wäre ein Gewinn für sehr viele Menschen, die viel zu lang zu kurz gekommen sind. Meine Stimme hat er!

Beitrag melden
robosapiens 24.02.2017, 01:20
8. Alles nur Blabla

Die Versprechungen eines Herrn Schulz kann ich leider nicht ernst nehmen. Die SPD ist seit Jahren in der Regierung und hat erst die Verarmung des kleinen Mannes mit ihrer unsäglichen, neoliberalen Regulierung des Arbeitsmarkts herbei geführt.
Wie wäre es hiermit Herr Schulz:
"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag?" (Bedeutet eine strikte Regulierung der Leiharbeit)
Oder:
"Ein Mindestlohn von dem ein Familienvater, der Vollzeit arbeitet, seine Familie ernähren kann."
Wir Steuerzahler sponsern dank der SPD der Industrie prekäre Arbeitsplätze über die Aufstocker.
Für mich sieht das mal wieder so aus: Links blinken und nach der Wahl rechts abbiegen!
Die Werbekampagne für den Selbstbediener aus Würselen nimmt hier langsam für mich unerträgliche Zustände an.

Beitrag melden
GildoPonzo 24.02.2017, 01:20
9.

Ich glaube es liegt auch darin begründet, das wohl die Befragten das lächerliche Spiel der CDU/CSU durchschaut haben. Die letzten 16 Monate hat die CSU gestänkert, nichts konstruktives auf die Beine gestellt und dennoch die CDU herausgefordert. Jetzt - wo auf einmal ein Martin Schulz wie aus dem nichts ein geeigneter Kanzlerkandidat hervorgebracht wurde, ist wieder Friede Freude Eierkuchen? Das glaubt ihr von der CDU/CSU doch mittlerweile nur noch selbst. Hauptsache an der Macht bleiben, jegliche Prinzipien für die ihr in den letzten 2 Jahren geworben und regiert habt auf einmal über Bord werfen. Da wundert es mich nicht, dass auch die verloren gegangenen Stimmen die mal an die AFD gingen zurück bzw hin zur SPD gehen. Bloß kein CDU/CSU mehr - das scheint mir die Devise für die diesjährige Wahl zu sein. Was würde bei einem Sieg der SPD noch an Politiker bei der CDU/CSU übrig bleiben?

Merkel ist auch schon so alt und ausgebrannt, ich traue ihr einen Rückzug aus der Politik zu. Der bayrische Kasper, der vor kurzem erst wieder sagte, er hört doch nicht auf weils jetzt ja aufmal um die Wurst geht - der wird unter Garantie dann gehen. Was bleibt da schon übrig, wo man die letzten 12 Jahre damit verbracht hat, jegliche potenzielle Karrierepolitiker abzusägen oder klein zu halten. Erinnert sich noch einer an den Innennminister Friedrich..?

Beitrag melden
Seite 1 von 28
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!