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Die Deutschen und die Flüchtlinge: Die Idealisierung des Fremden
DPA

Die Flüchtlingseuphorie nimmt bedenkliche Formen an. Vielen reicht es nicht mehr, die Fremden, die zu uns kommen, freundlich aufzunehmen - sie wollen in jedem Asylbewerber gleich einen Neubürger sehen.

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sphaeren 01.09.2015, 18:33
1. Vielen Dank!

Vielen Dank für diesen Kommentar, Herr Fleischhauer. Endlich mal wieder eine Stimme der Vernunft in den von der übertriebenen Fremdenliebe und Willkommenshysterie vollkommen beherrschten Medien.

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otto_iii 01.09.2015, 18:33
2. 422

Volle Zustimmung Herr Fleischhauer. Das Bild wird rund, wenn man auch die ökonomische Seite sieht, wie Herr Augstein es zuletzt tat. Der außergewöhnliche "Fremdenmut" ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die Jahrzehntelang als zentrales Problem Deutschlands betrachtete Arbeitslosigkeit heute kaum noch thematisiert wird. Die Wirtschaft spekuliert auf billige Arbeitskräfte oder wenigstens zusätzliche Konsumenten. Der SPAM-Artikel - Senkung des Mindestlohns - erscheint mir gar nicht so abwegig.

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ddorfer_ 01.09.2015, 18:33
3. Danke für diesen Beitrag!

Dieser Beitrag kommt genau zur richtigen Zeit! Zwischen all den emotionalen Jubelmeldungen überkommt mich das ungute Gefühl, dass die Ernsthaftigkeit dieses Themas komplett unterschätzt wird. Integration bedeutet mehr als ein paar Fußballfreikarten, kostenlose Schwimmbadbesuche und Essensausgaben. Zwei Minderheiten dominieren die Berichterstattung. Gesichtstätowierte und Vollasis auf der einen und kindliche Naivität auf der anderen Seite! Ein sachlicher Umgang mit diesem Thema, Konzepte und ganzheitliche Strategien sollten dringend ausgearbeitet werden. Der positive Aktionismus endet spätestens in ein paar Wochen. Wenn bald nichts passiert, sitzen wir hier in wenigen Jahren auf einem sozialen Pulverfass!

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io_gbg 01.09.2015, 18:34
4.

Dass man Flüchtlinge in den Medien nur positiv darstelle, ist falsch. Fleischhauers Beitrag ist ein Beispiel dafür.

Ist auch ein Beispiel, wie man auf subtile Weise die Klientel vom rechten Rand bedienen kann, die heutzutage die Online-Foren zuspammt. Dass dafür noch Platz in SpOn angeboten wird, ist ein neuer Tiefpunkt.

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niamh 01.09.2015, 18:37
5.

Ich musste laecheln, als ich den Satz in diesem Artikel las:

"Es liegt auf der Hand, dass nicht jeder, den wir aufnehmen, Herzchirurg sein kann".

Sicher wahr.

Das gilt aber auch fuer den Herrn Fleischhauer, der offenbar es auch nicht schaffen konnte, "Herzchirurg" zu sein.

Auf der anderen Seite hier in GB gibt es wohl sehr viele Einwanderer aus Afrika und Asien,die - anders als den Herrn Fleischhauer - brillante, hochverdienende Chirurge sind.

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leser008 01.09.2015, 18:37
6. Das immer Bessere Andere

Guter Artikel. Da wird die Überhöhung und Idealisierung der Fremden gut rausgearbeitet. Erinnert an die frühere Idealisierung des "edlen Wilden". Oder alle Indianer waren bessere, friedliche Menschen. Gemeinsam ist all diesen Ansätzen eine Hintanstellung des Eigenen, auch Selbstverleugnung und eine Verneinung der eigenen Identität. Das böse Erwachen wird kommen, wenn die ersten IS Aktivisten auftauchen, oder schlicht kein Geld mehr daist.

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likaner 01.09.2015, 18:37
7.

Nur weil man es nicht lesen will oder übersehen hat, heisst das noch lange nicht, dass es das nicht gibt.
Als Spiegelautor darf man ruhig auch mal zumindest im Spiegelarchiv wühlen (Arbeit von 15sec) bevor man etwas behauptet. Nach Russland sind 700000 Menschen geflüchtet.

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Baikal 01.09.2015, 18:39
8. Jubeln ist eben leichter

als nachzudenken, zeigt sich zudem als modern und Weltbürger dazu. Nur wenn die ersten Schulen nicht mehr renoviert werden weil Flüchtlingsheime gebaut werden müssen ( Sozialwohnungen ja schon lange nicht mehr) und die lieben Kids im Regen sitzen wird sich das Bild wandeln. Nur dann ist es zu spät und Jubeln trocknet nichts, auch nicht die Tränen derer, die dann doch gesellschaftlich im Regen stehen werden.

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meinmein 01.09.2015, 18:39
9.

Was Sie wahrnehmen, Herr Fleischhauer, findet nur in den Medien statt. "Die Deutschen" sind eher skeptisch bis ablehnend und diese Stimmung steigert sich noch je mehr Verschleierte durch die Fußgängerzonen laufen. Diese Kultur der Frauenunterdrückung wollen die meisten Deutschen nämlich nicht.

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