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Die Deutschen und Religion: Warum uns der Islam solche Angst macht
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Viele Deutsche fürchten den Islam. Die Provokation liegt nicht in Verschleierung oder Polygamie, die als Symbole der fremden Religion gelten - in einer ungläubigen Welt reicht der Glaube an sich.

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Waldpinguie 06.01.2015, 16:47
1. Angst?

Mir macht der Islam keine Angst.
Wenn schon diejenigen welche diesen Glauben für ihre Ziele missbrauchen.

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Robert_Rostock 06.01.2015, 16:52
2.

Hut ab. Einen langen Artikel schreiben und nicht einmal den momentan naheliegendsten Grund für diese Angst nennen: Den IS, bei dem auch etliche Deutsche an vorderster Front und/oder führenden Positionen mitmorden, -vergewaltigen, -versklaven.

Doch, ein radikalisierter Muslim mit einem Schwert (ob krumm oder nicht) ist für einen Ungläubigen wie mich schon eine relativ reale Angstvorstellung.

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p.donhauser 06.01.2015, 16:53
3.

punktgenau der beitrag,danke.

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jokohu 06.01.2015, 16:55
4. Angst

müssen uns nur die machen, die den Islam für verbrecherische Zwecke missbrauchen. Dies gilt aber für
alle Religionen und Ideologien, vom Christentum bis zum Sozialismus/Kommunismus.

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raber 06.01.2015, 16:59
5. Jetzt Islam, davor andere Religionen und Menschen

Vor 80 Jahren machten die Juden den Deutschen Angst, Zigeuner und schliesslich Zugereiste und Asylbewerber. Deutschland hat immer vor dem Unbekannten, und besonders wenn es nicht hausgebacken ist, Angst. Brauner Sumpf wird da schon eher geduldet und verharmlost. Sehr interessant ist die These von S. Huntington über die Ursache wegen der grundlegenden Konflikte zwischen den großen Kulturkreisen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Banken und die grossen Firmen das grosse Weltgeschehen bestimmen und die Politiker als "Volksvertreter" und Minister nur Mittelsleute sind um es schmackhaft zu machen oder aufzuerwingen. Dazwischen wird wohl die Realität liegen. Der Islam wäre wohl noch viel stärker wenn nicht die ewigen internen Zankereien ihre Bemühungen schwächen würden. Es ist nicht nur die Religión Islam die Angst macht, sondern alles was rundherum angeblich mitkommt. Da ist die katholische Kirche (RKK) mit schwindender Mitgliederzahl auch von dieser Seite her schwach. Die Trennung von Protestanten und anderen katholischen Gruppen auf diesem "Schachbrett" ermöglicht auch keine einheitliche Front.

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JeffD 06.01.2015, 17:01
6. Aus dem Elfenbeinturm

"Die Provokation liegt nicht in Verschleierung oder Polygamie, die als Symbole der fremden Religion gelten - in einer ungläubigen Welt reicht der Glaube an sich."

Hören Sie doch bitte auf, zu schwadronieren. Alle Länder, dieser Erde, in denen der Islam Staatsreligion ist, sind korrupt und / oder unterdrücken Andersdenkende. Überall auf dieser Erde, wo Terroristen Unschuldige in die Luft sprengen, ist der Islam Anstifter.

Ich habe es satt. Mit welchem Grund bereiten wir in Westeuropa dieser Religion den Nährboden? Welchen Beitrag zum Gemeinwohl leistet der Islam eigentlich?

Und zu guter letzt: Haben Sie eine Erklärung, weshalb die gewaltverherrlichenden Suren im Koran irgendwie "weniger gültig" sein sollen als die friedlichen? Es steht dort schwarz auf weiß: Nehmt keine Ungläubigen zum Freund - tötet die Heiden, wo immer ihr sie trefft!

Der Koran ist per Definition Allahs Wort. Der lässt sich nicht "aufklären".

Und wir sollen wie die doofen Lämmer auch noch applaudieren, wenn eine Multi-Millionen-Dollar Moschee nach der anderen in Deutschland installiert wird?

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horst-detlev 06.01.2015, 17:05
7. der Islam macht mir keine Angst

es sind aber genau diese Berichte von Pegida liebes spon team die mir Angst machen, auch die Berichte über den Ukraine Konflikt, alle wissen was ich meine auch Sie

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Robert_Rostock 06.01.2015, 17:05
8.

Zitat von jokohu
müssen uns nur die machen, die den Islam für verbrecherische Zwecke missbrauchen. Dies gilt aber für alle Religionen und Ideologien, vom Christentum bis zum Sozialismus/Kommunismus.
Im Prinzip stimmt das.
Meiner Meinung nach sollte man sich aber schon fragen, warum sich einige Ideologien so sehr viel leichter und radikaler für verbrecherische Zwecke missbrauchen lassen als andere. Ob das nicht eventuell auch an diesen Ideologien selber liegen könnte.
Und ob Ideologien und Religionen wirklich immer eigentlich, im Kern lieb und gut und unschuldig sind und nur von Bösen missbraucht werden.

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leseratte59 06.01.2015, 17:05
9. Ausnahmsweise mal d'accord

Sonst bin ich mit Herrn Fleischhauer nicht unbedingt einer Meinung, hier hat er aber mal Recht.

Wenn man sich die hysterischen Beiträge von Religionsallergikern im SPON-Forum zu jedwedem Artikel, der Religion - gleich welche - thematisiert, kann man zu dem Schluss kommen, dass für manche Menschen allein die Existenz von Religionen (und Gläubigen) eine Zumutung darstellt.

Mitunter kann man meinen, Religion spielt für diese Leute die gleiche Rolle wie Sexualität Anfang des 20sten Jahrhunderts - peinlich und pfui.

Und tatsächlich wird Religion in der heutigen modernen Welt auch von anderen Menschen, die nicht gleich mit Nies- und Hustenanfällen oder mit Schreikrämpfen auf Religion reagieren, nur noch toleriert, wenn sie als seelische Wellnessversnstaltung mit etwas Sozialklimbim daherkommt.

Ein Mensch, für den Gebote und Regeln seines Glaubens verbindlich sind und für die der Gläubige auch bereit ist Opfer zu bringen - eine schreckliche Vorstellung.

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