Forum: Politik
Die Deutschen und Religion: Warum uns der Islam solche Angst macht
AFP

Viele Deutsche fürchten den Islam. Die Provokation liegt nicht in Verschleierung oder Polygamie, die als Symbole der fremden Religion gelten - in einer ungläubigen Welt reicht der Glaube an sich.

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Thomas Schnitzer 06.01.2015, 18:16
190.

Zitat von helro56
aber Sie erwähnen darin NICHT was in 50 jahren sein KANN !! und das werden unsere heutigen Kinder NICHT verstehen!! daß man dem ISLAM in Deuschland die möglichkeit, wohlgemerkt durch die gegenwärtige Politik abgesegnet, die möglichkeit gegeben hat, völlig.. OHNE Gegenwehr einzudringen in ein Land,von denen viele Einwohner schon heute davon überzeugt sind ..das passt nicht zu uns, das wollen wir nicht!!
Derart weit in die Zukunft blicken zu wollen ist weder seriös noch anständig, sondern plumpe Angstpropaganda, die exakt das gleiche Format hat wie die Judenhetze in den 30'er Jahren.

Konkret, was sie da absondern ist Nazi-Propaganda..

Und genau deshalb steht ihnen das Wort "wir " nicht zu.

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Marschewski 06.01.2015, 18:16
191. Was uns Angst vor dem Islam

macht kann Herr Fleischhauer in der Ausgabe 13/2007 des Spiegel mit der Titelgeschichte "MEKKA DEUTSCHLAND - DIE STILLE ISLAMISIERUNG" nachlesen.
Dort berichtet der Spiegel selbst, wie die schleichende Islamisierung hier stattfindet. Mal sehen, ob SPON den Mumm hat, das zu posten!?

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jokohu 06.01.2015, 18:17
192. Obwohl

ich als inzwischen gottloser Christ die christlichen Verbrechen im Namen eines Allmächtigen und die Verlogenheit der Kirchen nicht entschuldigen kann, gibt es einen Unterschied. Man stelle sich vor, ich stehe im Rahmen der Ausübung meiner grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit mit einem Schild: "Es gibt keinen Gott" vor eine Synagoge oder Kirche. Was passiert? Nicht viel, die Leute werden vorüber gehen und den Kopf schütteln, Einzelne vielleicht versuchen mich zu überzeugen.
Stelle ich mich vor eine Moschee, dann muss ich wohl aufpassen unverletzt zu bleiben, werde von Linken und Grünen als Provokateur, Islamfeind und wahrscheinlich auch als Nazi gebrandmarkt.
Da stimmt doch was nicht!

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syracusa 06.01.2015, 18:17
193.

Zitat von saftfrucht
Ein Muslim der in die Moschee geht ist vermutlich harmlos und sicher kein Fan von Gewalt und dergleichen. Aber er übt dennoch eine menschenverachtende und gewaltverherrlichende Religion aus.
Ein Christ der in die Kirche geht ist vermutlich harmlos und sicher kein Fan von Gewalt und dergleichen.

Aber er übt dennoch eine menschenverachtende und gewaltverherrlichende Religion aus.

Ich zitiere mal aus der Wikipedia: "In Uganda werden homosexuelle Menschen politisch und gesetzlich verfolgt. Homosexualität kann mit bis zu 14 Jahren Haftstrafe geahndet werden und gleichgeschlechtliche Ehen sind per Gesetz ausdrücklich verboten. Seit 2009 wird die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle diskutiert, 2011 ein entsprechender Antrag ins Parlament eingebracht. [...] In der Bevölkerung herrscht vielfach eine anti-homosexuelle Stimmung. Angefeuert wird diese insbesondere von christlichen Predigern, die von klerikalen Verbänden aus den Vereinigten Staaten finanziert werden"

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Bruce86 06.01.2015, 18:20
194.

Ich war bisher ein großer fan von Fleischhauers Kolumnen. Er hat meist erfolgreich und sehr humorvoll gegen einen eher links gerichteten Mainstream argumentiert. In Sachen Islam fehlt ihm ganz einfach die Kompetenz. Hier scheinen mir vorallem Autoren wie Hamed Abdel-Samad wesentlich glaubwürdiger. Dieser kennt nicht nur viele Unterschedliche Religiöse Schriften bis ins Deatil, sondern weiß auch wie sie in den unterschiedlichen Ländern gelebt werden. In ökonomischen und religiösen Fragen ist Herr Fleischhauer für mich leider nicht zu gebauchen. Schade!!!

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syracusa 06.01.2015, 18:24
195.

Zitat von saftfrucht
Der Islam ist mit dem Grundgesetz schlichtweg nicht unter einen Hut zu bringen.
Ich fürchte zwar, dass Ihre irrationales, antiaufklärerisches Weltbild durch vernünftige Argumente und Fakten nicht mehr ins Wanken gebracht werden kann, aber ich möchte an dieser Stelle doch mal ganz bescheiden darauf hinweisen, dass Zweige des Islam wie z.B. das Alevitentum schon seit 700 Jahren weitaus kompatibler zu den Werten der Aufklärung sind als alle christlichen Kirchen zusammen genommen. Der alevitische Islam ist ganz sicher vollkommen grundgesetzkonform, was man aber insbesondere von evangelikalen Kirchen meist nicht behaupten kann.

Ob Christentum und Islam grundgesetzkonform sind, ist vollkommen egal. Relevant ist, ob Christen und Muslime und insbesondere deren Organisationen grundgesetzkonform sind. Dabei ist leider festzustellen, dass es hierzulande weitaus mehr verfassungsfeindliche fundamentalistische Christen gibt als verfassungsfeindliche fundamentalistische Muslime.

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Korf 06.01.2015, 18:25
196.

Auch wenn der Islam nicht der alleinige Grund für die Probleme ist - der Beitrag trifft ins Schwarze. Die Geschichte zeigt, dass die Vorherrschaften zwischen Orient und Okzident wechseln, egal ob nun gerade Allah, Jahwe, Thor oder Ra angebetet werden.

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criticalsitizen 06.01.2015, 18:25
197. Es ist schade, dass Kritik, auch berechtigte, z.B. an Relligionen zu´´und deren Auslegung

vom rechten Lager monopolisiert wird.
Auch sog. aus "political correctness" gegenüber z.B. den Erdöl pruduzierenden Ländern Kritik an deren Menschenrechtsverletzung zu unterlassen, ist falsch.
Christentum, Islam etc. benötígen Kritik, um sich weiterzuentwickeln.
Alle über jede Kritik erhaben sein wollende Organisationen und deren Lehren sind beängstigent.

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zaphod_beeblebroxiii 06.01.2015, 18:25
198. Sie scheinen

Zitat von guayaquil
...Dann merken sie selbst, daß es weder den einen noch den anderen Gott gibt...
sich da wirklich sehr sicher zu sein, dass es keinen Gott oder sagen wir lieber eine "übergeordnete Intelligenz" gibt.
Ich bin zwar Naturwissenschaftler und nicht mehr in der Kirche, aber würde so eine These in dieser Absolutheit niemals vertreten. Dafür bietet allein die Frage wie das Universum entstanden ist noch viel zu viele Rätsel.

Ich, für mich, habe keine feste Wissensbasis auf der ich das zu hundert Prozent ausschliessen kann.

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hansiii 06.01.2015, 18:26
199.

Eine Argumentation ist in sich nicht schlüssig. Immer wenn es in Europa um darum geht anderen Ländern zu helfen werden lauthals die Vereinigten Staaten von Europa ausgerufen, die Nationalstaaten sind tot, es lebe die Gemeinschaft. Aber wenn es um darum geht wie sich andere Dinge so entwickeln darf man sich nur auf Deutschland oder sogar nur auf seine eigene Wohnregion beziehen weil die anderen europäischen Ländern einen nichts angehen?

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