Forum: Politik
Die Deutschen und Religion: Warum uns der Islam solche Angst macht
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Viele Deutsche fürchten den Islam. Die Provokation liegt nicht in Verschleierung oder Polygamie, die als Symbole der fremden Religion gelten - in einer ungläubigen Welt reicht der Glaube an sich.

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hugahuga 06.01.2015, 18:33
210. eund wenn Herr Fleischhauer jeden Tag seine Ansichten

zu PEGIDA ,darlegt' - er zeigt keinerlei Lösung der zu recht aufgeworfenen Probleme auf.
Also - Vorschläge machen und dann darüber diskutieren.
Die einseitige Verurteilung einer gegenteiligen Meinung zeigt ein Demokratie-Defizit. Daran sollte gearbeitet werden.

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tolki 06.01.2015, 18:34
211.

Ich überlege seit Wochen, was Pegida eigentlich fordert.

Dass dem so banale/debile Klischees hintanstehen, ist eigentlich ziemlich beruhigend.

(Die Ironie dieser Bewegung ist, dass Sie einem Teil unseres Landes entstammt, der noch vor 25 Jahren ein eigener, weitgehend in sich abgeschlossener Kulturraum war ...)

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redwed11 06.01.2015, 18:35
212.

Zitat von leseratte59
Ein Mensch, für den Gebote und Regeln seines Glaubens verbindlich sind und für die der Gläubige auch bereit ist Opfer zu bringen - eine schreckliche Vorstellung.
Es ist eine schreckliche Vorstellung. Wenn Sie mal durch Stadtviertel mit überwiegend muslimischer Bevölkerung gehen, werden Sie sehen, mit welcher Aggressivität sich die hier lebenden Muslime über hier geltende Regeln hinwegsetzen. Das geht bis zum offen gelebten Rassismus. Oder wie würden Sie die Verbote für junge Frauen und Mädchen sehen, mit deutsche Gleichaltrigen Umgang zu haben, weil der größte Makel wäre, wie die Deutschen zu leben.
Oder wie würden Sie es sehen, wenn nach einer Studie des Instituts für Sozialwissenschaften in Berlin 47% der Muslime die Regeln des Koran über die, der hier geltenden Gesetze stellen.
Oder wie finden Sie das Wirken von Friedensrichtern, mit deren Hilfe die staatliche Justiz unterlaufen wird.
Vor einiger Zeit gingen mehrere zehntausend Muslime auf die Straße, nur weil ein Däne einige harmlose Mohammed Karikaturen veröffentlicht hat. Da wurde nichts weiter als die Einschränkung der Meinungsfreiheit gefordert.
Ich bin nicht bereit, solche auf religiösen Vorstellungen beruhenden Handlungen zu tolerieren und mich diesen Regeln zu unterwerfen.
Übrigens, Menschen aller anderer Religionen in diesem Land und das sind viele, haben sich hier meist hervorragend integriert. Warum wohl haben wir diese Probleme ausschließlich mit Muslimen?

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nym3 06.01.2015, 18:35
213. Interessanter Beitrag

Die Ergänzungen einiger "Foristen" treffen gewiss zu (IS, Banken- und Religions-Imperialismus...). in der Afd wie auch bei den Pegida-Demos versammeln sich halt viele zu kurz gekommene Unzufriedene, und da finden sich stets geltungssüchtige (An-) Führer, um sich zu profilieren und hervorzuheben. Ohne Druck im Kessel (Potenzial) hätten sie keine Chanche... Von den hier gekommenen Muslimen, die sich in ihrer muslimischen Heimat nicht wohl gefühlt hatten und endlich Zuflucht fanden, geht erheblich weniger Gefahr aus als vom einheimischen rechten Potenzial. Eine alles schön redende Politik, die sich selbst lobpreist und beweihräuchert, den ökonomisch Mächtigen aber andient (mit Blick auf die eigene Karriere nach dem Ausscheiden), verfehlt die Wahl-Bürger und erhöht unbeabsichtigt den Druck im Kessel. Angesichts dessen: Gute Nacht Deutschland!

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gegenpressing 06.01.2015, 18:36
214.

Zitat von JeffD
Überall auf dieser Erde, wo Terroristen Unschuldige in die Luft sprengen, ist der Islam Anstifter.
Anders Breijvik war kein Moslem, der NSU waren keine Moslems, die IRA waren keine Moslems und die ETA auch nicht!
Sie lügen wie gedruckt! Passt aber zur PEGIDA Hetze!

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Marschewski 06.01.2015, 18:37
215. Huntington falsch wiedergegeben

In dem Artikel werden die Aussagen Huntingtons in seinem Aufsatz "Kampf der Kulturen" nicht richtig wiedergegeben. Dieser spricht von einem Vormarsch des Islam und den können wir im nahen Osten und Asien beobachten.

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Jenz P. Eter 06.01.2015, 18:38
216. Der Glaube an sich

Fleischhauer nutzt die Islamophoben eiskalt aus, um hintenrum das Opus Dei hoffähig zu machen.

Echt krass, wie weit der mit seinem 'konservativ über alles' geht.

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bammy 06.01.2015, 18:38
217.

Es macht eher Angst, wie man mit den Befindlichkeiten deutscher Staatsbürger und deren Anliegen umgeht. Hier gibt die Politik ein ganz schlechtes Bild ab. Wenn das so weiter geht, gehen wir auf Verhältnisse wie in der Weimarer Republik zu.

Vielleicht mal diesen Artikel lesen. Der beschreibt meiner Meinung nach das Problem, das wir gerade in Deutschland haben.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article135973630/Pegida-ist-keine-Krankheit-Pegida-ist-das-Symptom.html

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suedbaden6 06.01.2015, 18:38
218. Der Islam ist friedlich,

aber leider nur dort, wo er die Macht noch nicht hat, sondern sie nur anstrebt.

Ansonsten ist er noch wesentlich mörderischer, als die westliche ökonomisch legitimierte Demokratie.

Die aggressiven Pöbelorgien der ebenfalls ökonomisch legitimierten deutschen Presse und die zwanghaft das vierte Reich verhindernden organisierten "Gegendemonstranten" machen mir eigentlich noch mehr Angst, wie die beiden obigen Weltreligionen zusammen.

Aber Herr Fleischhauer hat Recht: Das Projekt der Aufklärung hat gegen alle drei Bewegungen keine Chance. Als Repräsentant der beiden letzteren ist er das allerbeste Beispiel dafür.

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Karl1984 06.01.2015, 18:38
219. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen

Vorweg, ich stimme mit Pegida keinesfalls überein, aber in Teilen hat diese Bewegung nicht ganz unrecht. Ich komme aus Frankfurt am Main, bekannterweise eine Stadt mit einem sehr hohen Migrantenanteil. Ich bin also mit vielen Migranten aufgewachsen, viele sind meine Freunde, auch viele Kollegen haben einen Migrationshintergrund, viele sind Muslime und wirklich anständige Leute die sich hier gut integriert haben.

Es gibt aber halt nicht nur die gut integrierten Muslime in Deutschland, sondern leider auch diejenigen die einen tiefen Hass gegen alles westliche und eben auch gegen die hiesige Bevölkerung haben. Es gibt Gegenden hier in Frankfurt in die geht man als Deutscher besser nicht hin sobald es dunkel wird, im besten Fall kriegt man nur ein "sch*** Deutscher" hinterhergepöbelt, im schlimmsten Fall endet man wie diverse prominente Gewaltopfer die einfach mal aus Spaß an Gewalt totgeprügelt wurden. Das sind Gegenden in denen fast 100% Migrantenanteil herrscht, Gegenden aus denen alle Deutschen aus Angst weggezogen sind und in denen fast ausschließlich Türkisch und Arabisch auf der Straße gesprochen wird, Gegenden in denen es keine deutschen Geschäfte mehr gibt. Die einzigen Deutschen die dort wohnen, sind ein paar arme Schweine die Hartz IV beziehen und vom Amt verdonnert wurden in eine billigere Wohnung zu ziehen. Wer in Frankfurt wohnt kennt diese Ecken und meidet sie wenn möglich.

Von daher kann ich gut verstehen das es da Ängste in Bevölkerung gibt, denn es gibt Gegenden in Deutschland die zu regelrechten "No Go Areas" für Deutsche geworden sind und das darf einfach nicht sein.

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