Forum: Politik
Die Grünen: "Ö" ist das neue "C"
dapd

Mit Katrin Göring-Eckardt haben die Grünen eine Kirchenfrau an ihre Spitze gewählt. Die Entscheidung markiert das Ende eines Umbruchs: Die Partei ist schon lange keine linke Kampftruppe mehr, sondern hat endgültig die Mitte der Gesellschaft erreicht - mit konservativen Botschaften.

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k.dick 11.11.2012, 08:57
10. Was fehlt noch bei den Grünen?

Eigentlich fehlt bei den Grünen nicht mehr viel.
Ein wenig mehr offenen Rassismus und ein bisschen mehr Arbeitslosen Defamierung und fertig ist der Hybrid aus FDP und CDU. Ich könnte Kotzen das wir in Deutschland immer nur die Wahl zwischen Parteien haben, denen unserer gesellschaftlicher Zusammenhalt völlig egal ist und die nur auf Ihre eigene Machtabsicherung anstatt auf moderne Konzepte setzen.

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hubertrudnick1 11.11.2012, 09:07
11. Grüne

Zitat von sysop
Mit Katrin Göring-Eckardt haben die Grünen eine Kirchenfrau an ihre Spitze gewählt. Die Entscheidung markiert das Ende eines Umbruchs: Die Partei ist schon lange keine linke Kampftruppe mehr, sondern hat endgültig die Mitte der Gesellschaft erreicht - mit konservativen Botschaften.
Man könnte es viel kürzer zusammenfassen, die Grünen haben sich in der bestehenden Gesellschaft nur angepasst, sie haben ihr Revolutzzertum abgelegt, wenigsten diejenigen die was werden wollen und die Frau Göring Eckhardt zählt dazu.
HR

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Maya2003 11.11.2012, 09:10
12.

Zitat von sysop
Mit Katrin Göring-Eckardt haben die Grünen eine Kirchenfrau an ihre Spitze gewählt. Die Entscheidung markiert das Ende eines Umbruchs: Die Partei ist schon lange keine linke Kampftruppe mehr, sondern hat endgültig die Mitte der Gesellschaft erreicht - mit konservativen Botschaften.
Die Grünen sind schon lange nur noch Teil des neoliberalen Einheitsbreis der uns täglich serviert wird. Wir sind dabei das wichtigste in einer Demokratie aufzugeben - die Alternative zur gerade amtierenden Regierung.
Diese "Alternativlosigkeit" macht mittlerweile jede Wahl zur Farce.

Das "Geld" hat gesiegt - und die Führungsfiguren angeblich "linker" Parteien haben diesen Sieg nicht nur hingenommen, nein, sie haben ihn noch durch kampflose Unterordnung sehr leicht gemacht. Schwache Figuren haben ihre Stammwählerschaft betrogen, sie billig verkauft und sich selbst dabei oft auch noch finanziell prostituiert. Der "Herr Fischer" als schönes Beispiel. Zu den Verrätern der SPD ist sowieso alles gesagt.

Sie halten weiter schöne linke Reden, sprechen von "Solidarität" und "Chancengleichheit", von "sozialer Gerechtigkeit", aber kaum sitzen sie im Ministersessel wird der Blinker rechts gesetzt.

Also, liebe Grünen oder liebe Genossen, Angie wartet auf euch. Greift zu - es lohnt sich. Für euch garantiert. Und DESHALB macht ihr doch Politik, oder ?

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der_fünfte_reiter 11.11.2012, 09:11
13. an sich ...

..ein schöner Artikel mit einer interessanten Analyse, die vor allem dem Fanlager der CDU Wähler mal zu denken geben sollte, die ja die Grünen nach wie vor als das linke Hass- und Schmähobjekt betrachten.

Aber, Passagen wie " In ihren historischen Anfängen zogen die Grünen noch viel Antriebskraft aus der antibürgerlichen Pose, jetzt aber bilden sie selbst den Nukleus des Bürgertums in Deutschland. " Sind rethorisch unnötigerweise völlig überdreht. Das kann man auch besser umschreiben ohne "un-intelligent" zu wirken...

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falmine 11.11.2012, 09:14
14. Hartz-Jesu-Grüne ... opportunistische Wendehälse!

Walters Analyse liest sich schlüssig, auch wenn die Grünen das ungern zugeben werden. Damit wären nämlich ca. ein Drittel ihrer bisherigen Wählerschaft durch Die Linke oder die Piratenpartei besser vertreten. Wenn jedoch die Grünen wie die SPD im bürgerlich-konservativen Lager fischen und links entsprechend verlieren, wird es ein Nullsummenspiel.
Zur Stärkung der Demokratie trägt es meiner Meinung nach auch nicht unbedingt bei, seinen Kolleginnen und Kollegen im Bundestag zu empfehlen, "öfter mal wieder in die Bibel zu gucken" (Volker Beck in der Debatte um ein Beschneidungsgesetz).
Wer seine institutionalisierte Religiosität wie eine Monstranz vor sich her trägt, ist mir als Politikerin zutiefst suspekt. Wen es überhaupt eines öffentlichen Bekenntnisses bedarf, dann dem zum Grundgesetz! Das habe ich in den letzten Jahren schmerzlich vermisst!

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muffpotter 11.11.2012, 09:15
15. Der EKD...

ist das Schiff, mit dem die Grün/Innen die evangelische Kirche gekapert haben.

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digitalesradiergummi 11.11.2012, 09:16
16. Das ist keine Analyse

Zitat von sysop
Mit Katrin Göring-Eckardt haben die Grünen eine Kirchenfrau an ihre Spitze gewählt. Die Entscheidung markiert das Ende eines Umbruchs: Die Partei ist schon lange keine linke Kampftruppe mehr, sondern hat endgültig die Mitte der Gesellschaft erreicht - mit konservativen Botschaften.
Eine Analyse ordnet einen riesen Wust von menschlichen
Wahrnehmungen, untersucht sie, ob sie in etwa real
sind, trennt relevante von irrelevanten
und führt die relevanten einer eindeutigen Begriffsbildung
zu, und bildet unter dem Postulat der sonst gleichen
Bedingunen einzeln für jede Wahrnehmung eine
Variation, und schaut, was passiert.
Dann werden Schlüsse gezogen,
und nach viel Fleissarbeit entsteht ein allgemeingültiges
Modell, das bei gleichen zugeführten Wahrnehmungen
das gleiche Ergebnis liefert.
Ein aufrichtiges Modell erwähnt natürlich,
dass es nur für die Wahrnehmungen gilt,
die nicht der Trennung zum Opfer gefallen sind.
Die der Trennung zum Opfer gefallen sind,
könnten sich unerwarteter Weise
als real und relevant erweisen,
da muss man das Modell nochmal überdenken,
und auch die bisher erzielten Ergebnisse.


Die Grünen war nie eine linke Kampfpartei,
obschon sie aufgrund ihrer relativ
hohen und vor allen Dingen
breiten durchschnittlichen Bildung
(ich nehm mal an, dass das auch für den IQ gilt)
schon mal linke Positionen vertreten,
aber nicht weil sie links waren.

So Leute gibt's natürlich auch bei CDU und
SPD, das sind aber meistens Karrierejuristen,
und ähnliche Schreibtischtätigen,
somit ist IQ Bildung zwar hoch,
aber nicht breit, breit sind sie am Bauch.
Hirnbreite bekommen sie auch durch
Industrie und wirtschafts Lobbyisten,die sind aber
nicht so unabhängig.

Dann sind Grünen natürlich konservativer als
die Konservativen, da sie eine
intakte Umwelt mit geschonten Rohstoffen
natürlich konservieren wollen.
Das ist kein Wert, sondern eine physikalische
Grösse, ohne die gar nichts geht.

Im Übrigen hat es für ein politische Partei
in der Deutschen (auch der vieler anderer Länder)
freiheitliche demokratischen Grundordnung keine (wahren)
Werte oder Werthorizonte zu geben.
Es gibt nämlich nur einen Wert,
es ist egal ob der wahr ist oder nicht,
das ist das Glück der individuellen Person
mit ihrer Familie.
Das sag ich nicht, weil ich Glück für einen Wert halte,
sondern damit von vorneherein kein Platz ist für Werte.
Platz ist nur für Glück.


Für viele ist Glück, in einer evangelischen
Pfarrei zu wirken, und von da aus gutsituiert Reden zu
schwingen. Solange das nicht auf Kosten des Glücks
anderer geht, ist das auch ok.
Richtig gut ist es, wenn die
Reden zur Aufdeckung von Glücksverletzungen
führen, das kommt schon mal vor.
Ohne die geschwungenen Reden wären
solche Aufdeckungen wahrscheinlich gar nicht möglich,
dennoch führt nicht jede geschwungen Rede zur Aufdeckung
von Glücksverletzungen.

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sehe 11.11.2012, 09:18
17. Medien Linksruck : Ungleich neue Mitte

Nur weil nachweislich(!) schon seit längerem die Medien nach links gerutscht sind und die lauten Schreihälse von links eine neue Form von Rassismus erfunden haben (Konstantin Wecker hat ganz aktuell wieder ein wunderbares Beispiel gebracht, ein TAZ-Schreiber ein noch derberes) - ist Links nicht die neue Mitte der Bevölkerung.

Die Wechselwähler zwischen Piraten, SPD von und zu Grün machen zwar andere Ergebnisse, aber in Summe steigt dadurch nicht der Anteil an Menschen, die sich billigst manipulieren lassen und den man jeden Mist durch Verschlagwortung (Atom ist böse, Biolampen sind toll, Grüne Partei = Umweltschutz) verkaufen kann.
Im Gegenteil: Wenn diese Propaganda so weiter geht, werden wir in Deutschland bald wieder Zustände wie vor dem Mauerfall haben - nur dann in einem vereinten Deutschland. Wollen wir hoffen, das es dann auch ein unblutiges Ende gibt und die Medienlandschaft in Deutschland endlich einmal das machen was Sie machen soll: Sachlich Bericht erstatten, anstatt als "schwarzer Kanal" zu agieren.

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Inselbewohner 11.11.2012, 09:19
18. Die Grünen-CDU

Zitat von sysop
Mit Katrin Göring-Eckardt haben die Grünen eine Kirchenfrau an ihre Spitze gewählt. Die Entscheidung markiert das Ende eines Umbruchs: Die Partei ist schon lange keine linke Kampftruppe mehr, sondern hat endgültig die Mitte der Gesellschaft erreicht - mit konservativen Botschaften.

Ein langer Artikel nur um festzustellen, dass Die Grünen die neue CDU geworden ist.
Gruß HP

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der-denker 11.11.2012, 09:30
19. Falscher Alarm

Ob die Wählerschaft der CDU erodiert ist unendlich viel unwichtiger als die Frage wie sich die Gesellschaft weiter entwickelt. Parteien sind für das Volk da und kein Selbstzweck.
Ein anderer Punkt ist auch fragwürdig: ob nämlich "protestantisches Pfarrhaus" für "bürgerliche Werte" steht. Letztere stehen ja wohl eher für Selbstgefälligkeit und Kleinlichkeit, Phrasendrescherei vom angeblichen "Leistungsträger" also sich selbst.
Zumindest nach den Lippenbekenntnissen diverser evangelischer Würdenträger des letzten Jahrzehnts wäre unsere Gesellschaft aber deutlich fortschrittlicher, respektvoller und vertrauensvoller im Umgang mit denen die tatsächlich die Zeche hier zahlen. Nämlich nicht diejenigen die dank privilegierter Einkommen "hohe" Steuern zahlen sondern die die gar kein Land mehr sehen. Somit also wären echte Kirchenleute (Hallo, war da was mit Jesus?) deutlich "linker" als die Grünen sich im Schulterschluss mit Schröder erwiesen haben.

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