Forum: Politik
Die Lage am Dienstag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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haresu 07.05.2019, 06:15
1. Noch ist es nur ein Versuch

Ja, Erdogan hat die Maske fallen lassen, aber zu mehr als diesem Versuch wird es wahrscheinlich nicht kommen. Die Wähler in Istanbul werden ihm bei einer Wiederholungswahl eine sehr deutliche Antwort geben und weiter wird Erdogan nicht gehen können ohne alles zu riskieren.

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K:F 07.05.2019, 06:37
2. Pompeo trifft Merkel?

Der ist Aussenminister! Warum Pompeo einen Termin bei Merkel bekommt ist schon befremdlich. Sicherlich wird auch Grenell dabei sein. Beide Kolonialverwalter werden Merkel für ihre "Antiamerikanische Geisteseinstellung" die Leviten lesen. Drohungen, Erpressung und Sanktionen sind ja ein bewährte US Stilmittel.

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ddcoe 07.05.2019, 06:43
3. Es ist an der Zeit

das Merkel und die EU ihren Kuschelkurs mit Erdogan abbrechen. Sofortiger Stop aller Verhandlungen der EU mit der Türkei und Überdenken der wirtschaftlichen Privilegien ist das Gebot der Stunde.

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ArnoNyhm1984 07.05.2019, 08:04
4. komisch

Dieselben Politiker, die Erdogan (zurecht) kritisieren, dass er solange abstimmen lassen will, bis ihm das Wahlergebnis passt, sind gleichzeitig Anhänger davon, dass die Briten doch bitteschön nochmals über den Brexit abstimmen sollen. -Wie passt denn das zusammen?

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dasmillionenspiel 07.05.2019, 08:09
5. Diktatur

Die Türkei IST doch schon lange eine Diktatur. Gleichgeschaltete Medien und nicht genehme Richter, Staatsanwälte u. Anwälte in den Knast stecken reicht doch. Die EU sollte Zahlungen an die Türkei umgehend einstellen und auch die wirtschaftlichen Beziehungen überdenken. Geld ist (leider) meistens ein probates Mittel jemanden zu einem bestimmten Handeln zu bewegen.

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m.klagge 07.05.2019, 08:38
6. Merkel muss dem Vertreter der Hegemonialmacht

Rede und Antwort stehen. Auch wenn andere Formulierungen von den Medien bevorzugt werden, das ist des Pudels Kern. Natürlich stellt sich die Frage, was sie bzw wir jetzt genau falsch gemacht haben. Aber seien wir unbesorgt, die Antwort darauf werden wir schon bald am Verhalten der alten Frau in Berlin ablesen können.

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juba39 07.05.2019, 08:50
7. Das hat schon was

Erdogan als Pawlowsche Wurst, wer mit Pawlow was anfangen kann (ist lehrstoff, KEIN Putinanhänger)
Wir werden hier mit Propaganda zugemüllt, daß uns der Blick für Realitäten verdeckt wird. Gebe mal das Beispiel der ARD von heute. Da wird angemerkt, daß bei 10Mio Wählern dort 13.000-14.000 Stimmen Unterschied nicht viel sind, aber eben da! Nun ist das ein klassisches Beispiel für alternative Fakten. Der Unterschied war tatsächlich 24.000 Stimmen. Nachdem einige (!) Wahlbezirke neu ausgezählt werden mußten, waren es eben NUR NOCH die obigen 13-14.000. Wo würden wir also landen, wenn ALLE Wahlbezirke neu gezählt werden würden? Da ist für mich eine Neuwahl noch der demokratischste Ansatz. Verrat ist da völlig überzogen. Einfach unter internationaler Aufsicht neu gewinnen, und gut ist's. Und jetzt bitte nicht, daß Erdogan die Wahlbeobachter auch noch selektiert. Selbst wenn, die EU hat das doch bei der Ukraine auch mit Stillschweigen (incl. der Medien) übergangen. Einzig die OSZE hatte da protestiert. NIEMAND sprach da von Abschaffung der Demokratie. Es ist erschreckend, das an Herrn Knobbe, wie leicht es inzwischen ist, die Masse der Leser in eine bestimmte Richtung zu steuern. Wäre jetzt Thema für eine Masterarbeit.

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geboren1969 07.05.2019, 09:01
8. Nummer 4

Machen Sie sich doch selbst nicht lächerlich. Die Brexit-Abstimmung ist 3 Jahre her und seitdem hat sich viel geändert in GB. Die Lügen der Brexiters wurden als solche entlarvt. Die Türkei unter Erdogan ist auf dem besten Weg in eine "lupenreine" Diktatur. Die Bürgermeisterwahl war vor wenigen Wochen.

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vaikl 07.05.2019, 09:15
9. Das passt prima zusammen

Zitat von ArnoNyhm1984
Dieselben Politiker, die Erdogan (zurecht) kritisieren, dass er solange abstimmen lassen will, bis ihm das Wahlergebnis passt, sind gleichzeitig Anhänger davon, dass die Briten doch bitteschön nochmals über den Brexit abstimmen sollen. -Wie passt denn das zusammen?
Eine Volksabstimmung ala Brexit ist nun mal etwas anderes als eine turnusmäßige Kommunalwahl. Niemand fordert, die ursprüngliche Brexit-Abstimmung für ungültig zu erklären, so wie es der Großmufti nun für "sein" Istanbul fordert. Die Forderungen an GB lauten nach all den Fehlleistungen der dortigen Regierung in den letzten Jahren, zum Zwecke einer *wirklichen* und somit auch umsetzbaren Entscheidung den Bürger mit wesentlich mehr Infos zu versorgen und eine *neue* - nicht die gleiche - Abstimmung vorzunehmen.

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