Forum: Politik
Die Lage am Donnerstag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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StefanZ. 18.04.2019, 06:41
1. Treffen Kaljulaid und Putin

Angesichts der billigen Überfallgeschichten deren sich die NATO mittlerweile bedient, um die Existenzberechtigung aufrecht zu halten, ist es in der Tat eine hervorragende Sache, wenn sich Hauptbetroffene solcher abenteuerlichen Fantasien zum direkten Gespräch treffen. Angstschürer gibt es bereits genug. Ich hoffen nur, dass die TV und Printmedien genug Zeit und Platz finden, um Frau Kaljulaids Eindrücke aus erster Hand darzustellen, ohne dass ihr NATO-Offizielle oder Fernsehmoderatoren die Interpretationsarbeit abnehmen.

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s.l.bln 18.04.2019, 07:38
2. Sofern man den Mann "rechtzeitig"...

...wieder aus dem Amt entfernt bekommt, war er vor allem ein wertvoller Indikator für die Anfälligkeit westlicher Demokratien.
Der zeigt täglich, was alles im Amt geht, wenn einen der eigene Ruf so wenig interessiert wie das Land, die Moral,das Schicksal anderer, Gesetze, die Verfassung und die Folgen eigenen Handelns.

Grade kommt raus, daß er seine Tochter zur Cheffin der Weltbank machen wollte. Vor ein paar Tagen erfuhren wir, daß er Verantwortliche für den Grenzschutz aufgefordert hat, bewuß Gesetze zu brechen, verbunden mit dem Hinweis, er würde sie im Falle der Strafverfolgung dann begnadigen.
Ich kann mich nicht erinnern, daß ein US Präsident sein mögliches Begnadigungsrecht je dazu mißbraucht hätte, Straftaten vorab anzuregen.
Wo immer es eine Lücke in der Verfassung gibt, wird der orangene Leckindikator sie aufdecken.
Unfaßbar, daß die Republikaner ihn gewähren lassen. Die könnten den Spuk jederzeit beenden oder beliebig eindämmen.

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muellerthomas 18.04.2019, 08:21
3.

Zitat von StefanZ.
Ich hoffen nur, dass die TV und Printmedien genug Zeit und Platz finden, um Frau Kaljulaids Eindrücke aus erster Hand darzustellen, ohne dass ihr NATO-Offizielle oder Fernsehmoderatoren die Interpretationsarbeit abnehmen.
ja - und vermutlich werden Sie dann nicht hören/lesen wollen, was er sagt.

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doktor_polidori 18.04.2019, 08:22
4. 2,5 Jahre erzählen uns die Medien die Russia-Collusion-Geschichte

Und dann wird lapidar gesagt, Trump "komme relativ gut weg", wobei der Report gleich mal entwertet wird "die interessantesten Stellen sind geschwärzt". Daraufhin dann nochmal einige Bullets hingerotzt, warum Trump böse ist (auch wenn es sich von Paragraphen nicht fassen lässt).

Was ich nicht fasse ist die mentale Wagenburg, in der Medien wie der Spiegel sich befinden. Da kann man nur den Gang zum Therapeuten empfehlen. Allein der Titel "Das Gute Recht des D.T." man kann die knirschenden Zähne ja förmlich hören.

Könntet Ihr Euch mal besinnen und zurück zu einer neutralen Berichterstattung finden? Vielleicht berichten, warum die Stellen geschwärzt sind, dass Trump von Anfang an gesagt hat: Veröffentlicht ihn, dass Müller glaube ich 30 Millionen Dollar auf der Suche nach der Verschwörung ausgegeben hat und nichts anklagenswertes vorweisen kann (aka Trump kommt relativ gut weg). Es wird Euch wundern, aber große Medien werden in einer demokratischen Gesellschaft gebraucht und was Ihr hier treibt, ist Arbeitsverweigerung.

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Alternator 18.04.2019, 08:34
5. Kommentatio Praecox?

*Niemand* weiß, wie Trump im Bericht wegkommt.
Er ist nämlich nur verstümmelt veröffentlicht. Justizminister Barr verarscht die Öffentlichkeit heute genauso, wie er es unter George Bush Senior als Justizminister getan hat, als er unliebsame Untersuchungsberichte unter Verschluss hielt, und nur seine *Interpretationen* veröffentlichte, die sich in der Folge als pure Phantasie erwiesen.

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michael.moebes 18.04.2019, 08:42
6. Trump

Es widerspricht m.E. den Prinzipien guten, seriösen Journalismus, zu behaupten, Trump sei im Müller-Report „gut weggekommen“, wenn dieser bisher der Öffentlichkeit und damit auch noch keinem einzigen Journalisten (!) zugänglich gemacht wurde. Zunächst sollten doch bitte die Informationsquellen gründlich recherchiert werden.

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nofreemen 18.04.2019, 08:50
7. andere Wahrnehmung

Nicht Trump hat "angerichtet" sondern seine Gegner und versuchen immer noch weiter anzurichten. Er hat "nur" die Wahlen gewonnen. Sie alle geschlagen.

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cum infamia 18.04.2019, 11:38
8. Estland- Russland

..nach dem Einmarsch ins gewaltige Estland wird sich Russland dann Luxemburg und dann Andorra greifen. Eine ganz raffinierte Strategie hat dieser Putin. Veflixt aber auch...

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alaskafuchs 18.04.2019, 14:49
9. Warum so einseitig? Lieber einen Vergleich Obama - Trump durchführen!

Trump: Hat Trump bisher einen Krieg angezettelt? Nein. Er wird vielmehr dafür kritisiert, dass er die US-Truppen aus Afghanistan und Syrien abziehen will. Für mich wäre es der Brüller, wenn es ihm gelänge, echten Frieden zwischen Nord-und Südkorea einschließlich atomarer Entwaffnung dieser Region zu erreichen.
OK, das sind bisher alles nur Willensbekundungen. Aber er redet wenigstens mit Kim.

Obama: Hat der Friedensnobelpreisträger einen Krieg angezettelt? Ja, er hat zusammen mit der Dame Clinton für das Chaos in Libyen gesorgt.

Der libysche Diktator Muaamar al-Gaddafi, in einem Interview mit dem französischen "Journal du Dimanche" im Februar 2011:
"Ihr sollt mich recht verstehen. Wenn ihr mich bedrängt und destabilisieren wollt, werdet ihr Verwirrung stiften, Bin Laden in die Hände spielen und bewaffnete Rebellenhaufen begünstigen. Folgendes wird sich ereignen. Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa überschwappt. Es wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten."

Und der Mann hatte Recht. Und noch heute kommen monatlich ca. 15.000...17.000 nach Deutschland zuzüglich Familennachzug und sonstigen Nachzugsgründen.

FAZ v. 03.01.2019
"Die aktuelle Entwicklung ist auch deshalb bemerkenswert, weil seit 2015 allein rund 750.000 Personen aus Syrien, Afghanistan und den anderen Asylherkunftsländern neu ins Hartz-IV-System gekommen sind, wie die amtliche Statistik zeigt. So zählten die knapp drei Millionen Hartz-IV-Haushalte im November 2018 zusammen 5,91 Millionen Personen.
Die Gesamtzahl ausländischer Leistungsbezieher hat sich den Daten zufolge seit 2013 ....um rund 800.000 auf 2,1 Millionen Personen erhöht."

Mittlerweile "schlägt" die Flüchtlingswelle auch auf die kleinen Leute "durch", denn irgendwo müssen die Angekommenen ja wohnen.
Also, aus meiner (europäischen) Sicht kommt Obama bei diesem Vergleich ziemlich schlecht weg....

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