Forum: Politik
Die Lage am Donnerstag: Liebe Leserin, lieber Leser,
Seite 1 von 2
Beijinger 16.05.2019, 06:15
1. Die Dems werden es

leider wieder vergeigen, da sie auf Gerontokratie setzen mit Biden und Sanders, beide zum Wahltermin > 76 Jahre alt, die sich gegenseitig die Stimmen abjagen. Hat schon beim letzten Mal mit HRC und Sanders nicht funktioniert. Und dann dieses Kabinett von > 20 Kandidaten, anstatt sich auf einen jungen charismatischen Kandidaten zu fokussieren und ihn als Gegenentwurf des selbst ernannten WH Mafiabosses richtig zu platzieren und mit geeigneten Maßnahmen und Aussagen voll zu unterstützen. Aber dazu sind die inzwischen nur noch als Hinterwäldler zu bezeichnenden Amis nicht in der Lage. So sad.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000413196 16.05.2019, 06:38
2. Re: Team Biden/Ocasio-Cortez

Ein Team Biden/Ocasio-Cortez kann es legal nicht geben, da AOC mit 29 (nächstes Jahr am Wahltag 31) zu jung sowohl für die Präsidentschafts- also auch die Vizepräsidentschaftskandidatur ist. Beide setzen gemäß der amerikanischen Verfassung ein Mindestalter von 35 voraus.

Der Artikel liegt allerdings dahingehend richtig, dass AOC eine Kandidatin wäre die Trump gefährlich werden könnte, da sie in ähnlicher Weise wie Trump auf ihre Unterstützer sehr authentisch wirkt. Das kann sich für AOC aber frühestens 2024 auszahlen, wenn sie genau zum richtigen Zeitpunkt etwa einen Monat vor der Wahl 35 wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lankoron 16.05.2019, 06:56
3. Ja, die Demokraten

brauchen jemanden, der die vereinigend wirkt...aber das muss auch jemand sein, der die jüngeren Wähler anspricht. Biden und leider auch Sanders sind dafür deutlich zu alt in meinen Augen, sie haben das derzeitige System miterrichtet und tragen eine erhebliche Schuld am System Trump. Wer einen 79jährigen konservativ geprägten Demokraten zum Heilsbringer der Demokraten ausrufen will, hat die Probleme der Zukunft nicht verstanden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
s.l.bln 16.05.2019, 07:20
4. Es ist zu befürchten...

...daß die Demokraten Trump auch die nächste Wahl schenken, wenn es so weiter geht.
Irgendwie fehlt ihnen die Person mit der richtigen(!) Strahlkraft für einen Wahlsieg, während es zu viele Kandidaten gibt, die zwar wegen ihrer teils gelungenen Auftritte im Rampenlicht stehen, die aber jeweils nur einen begrenzten Teil der Bevölkerung ansprechen.

Das gilt für Sanders, wie für Cortez oder Warren. Die sind gut darin, in Interviews Republikaner zu zerlegen, treffen in ihren Positionen aber nicht genug des breiten politischen Spektrums der Wähler.
Die, welche das täten (Biden, O Rourke) sind zu blaß.
Mit einem freundlichen Liebling der Schwiegermütter gewinnt man in dieser aufgeheizten Stimmung nicht gegen Trump.
Um den Reality TV Mann zu schlagen wäre vielleicht O. Winfrey die richtige gewesen, zumal die bei den Frauen gepunktet hätte. Und sie ist seit Jahrzehnten so öffentlich, daß man bei ihr wohl kaum Leichen im Keller fände.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerVO 16.05.2019, 09:06
5.

Zitat von spon-facebook-10000413196
Ein Team Biden/Ocasio-Cortez kann es legal nicht geben, da AOC mit 29 (nächstes Jahr am Wahltag 31) zu jung sowohl für die Präsidentschafts- also auch die Vizepräsidentschaftskandidatur ist. Beide setzen gemäß der amerikanischen Verfassung ein Mindestalter von 35 voraus. Der Artikel liegt allerdings dahingehend richtig, dass AOC eine Kandidatin wäre die Trump gefährlich werden könnte, da sie in ähnlicher Weise wie Trump auf ihre Unterstützer sehr authentisch wirkt. Das kann sich für AOC aber frühestens 2024 auszahlen, wenn sie genau zum richtigen Zeitpunkt etwa einen Monat vor der Wahl 35 wird.
Dann wäre es für sie ja ziemlich vorteilhaft, wenn Trump nochmal gewinnen würde. Und dann würde es natürlich auch Sinn haben, den demokratischen Frontrunner hart anzugehen ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixkapital 16.05.2019, 09:13
6.

Zitat von Lankoron
brauchen jemanden, der die vereinigend wirkt...aber das muss auch jemand sein, der die jüngeren Wähler anspricht. Biden und leider auch Sanders sind dafür deutlich zu alt in meinen Augen, sie haben das derzeitige System miterrichtet und tragen eine erhebliche Schuld am System Trump. Wer einen 79jährigen konservativ geprägten Demokraten zum Heilsbringer der Demokraten ausrufen will, hat die Probleme der Zukunft nicht verstanden.
Wer - wie in Frankreich - nur auf gut aussehende Posterboys setzt, missachtet wesentliche Vorteile des Alters: Lebenserfahrung, Gelassenheit. Ich verstehe nicht, wieso ein Alter jenseits der 70 disqualifizierend sein sollte. Und ich verstehe auch nicht, wie ein Bernie Sanders mit Schuld an den heutigen Zuständen sein sollte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demokrat2 16.05.2019, 09:33
7. AKK, die Möchtegern-Kanzlerin?

Haben sie Zweifel am Bestehen der CDU/CSU-Aspirantin? Der "erste Aufschlag" sprach nicht für die Qualifikation der CDU-Chefin. Und bei dem war die Lösung noch relativ einfach. Sie machte das, was ihr Protege Merkel machte: Sie ließ Macron fast schon "arrogant" abblitzen. Bei diesem Auftritt braucht sie mehr Sachverstand. Es möge ihr gelingen. Zu Lachen hat sie zur Zeit sowieso nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fluxus08 16.05.2019, 09:54
8. "Linken-Superstar Alexandria Ocasio-Cortez"

Es sind diese hysterischen Beschreibungen der Medien, die aus einer Politikerin Ocasio-Cortez einen "Superstar" machen, aus Greta Thunberg eine "Ikone" oder aus gestandenen Bürgern "alte weiße Männer".

Einige Medien scheinen sich dem Zeitgeist nicht mehr entziehen zu können, zur öffentlichen Paranoia beizutragen, die besonders exzessiv im Internet gelebt wird.

Ich denke, all die Psychater dieser Welt, brauchen sich über fehlende Nachfrage in der Zukunft keine Sorgen machen, weil immer mehr Patienten unter Paranoia und ADHS leiden, die nur noch Artikel klicken, die reisserisch aufgemacht sind - schöne neue Welt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
h.markwort 16.05.2019, 10:10
9. Moooment mal...

nach den informativen Einträgen der Spiegelblogger ist die USA Wahl im August 2019. Ist sie aber nichtens. Bis zur realen Wahl hat Mr. Trump genug Zeit um zwei bis drei Bombenkriege zu beginnen, in Länder, die billigere und bessere Konsumgüter in die USA verscherbeln. Laut Genfer Weltwirtschaftsforum sollen alle Länder dieser Welt auf amerikanische Güter gut und gerne verzichten können (obwohl Erdnussbutter bald essbar ist). Washington Post: In den Weltraum kommt man doch nicht mit dem Fahrrad und die Saturnraketen stehen im Museum. Thats fu**ing awesome, Guys.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2