Forum: Politik
Die Lage am Freitag: Liebe Leserin, lieber Leser,
Seite 1 von 5
StefanZ.. 08.09.2017, 06:05
1. Statistik der schlimmsten Stürme

Wir werden in den kommenden Jahren größte Mühe haben beim Nachbessern der Naturkatastrophen-Statistiken. Sehr viel unnötiges Leid steht uns bevor. Durch unser unverantwortliches Überlasten des Planeten sind wird schon mittendrin in einer Entwicklung, die uns bald Katastrophen in Ausmaßen und Häufigkeiten bringen wird, wie es sie seit der Urzeit der Erde nicht mehr gegeben hat. Was heute in den Nachrichten flimmert ist in dieser Beziehung nur der Anfang.

Beitrag melden
stefan.p1 08.09.2017, 06:15
2. Genau wie Frau Hoffmann geht es vielen Wählern

SPD,die Union, die Grünen,die FDP alles das Gleiche - einzig die Linke Unterscheidet sich von den so genannten etablierten Parteien. Und die AfD natürlich.
Genau das schlägt sich ja auch in den Wahl Prognosen wieder. Wer also weiter an der Spaltung Deutschland arbeiten lassen will der soll ruhig so wählen wie bei den letzten 3 Bundestagswahlen. Ich werde es nicht tun.

Beitrag melden
cerberus66 08.09.2017, 06:40
3.

Aus welchem Grund wäre mehr Umverteilung gerecht? In Deutschland funktioniert die Umverteilung von erwirtschaftetem Einkommen prächtig. Wenn Menschen mit mittlerem Einkommen sich weniger Urlaub lEisen können als ihre Elterngeneration oder wenn heute sich kaum jemand ein neues KFZ leisten kann, dann liegt es vor allem daran, dass die NETTO-Löhne zu gering sind. Mehr Umverteilung von erwirtschaftetem Einkommen bedeutet noch weniger Netto. Das ist das Gegenteil von Gerecht.

Beitrag melden
peter.hummler 08.09.2017, 07:46
4.

Zitat von cerberus66
Aus welchem Grund wäre mehr Umverteilung gerecht? In Deutschland funktioniert die Umverteilung von erwirtschaftetem Einkommen prächtig. Wenn Menschen mit mittlerem Einkommen sich weniger Urlaub lEisen können als ihre Elterngeneration oder wenn heute sich kaum jemand ein neues KFZ leisten kann, dann liegt es vor allem daran, dass die NETTO-Löhne zu gering sind. Mehr Umverteilung von erwirtschaftetem Einkommen bedeutet noch weniger Netto. Das ist das Gegenteil von Gerecht.
Bleiben sie mal auf dem Teppich .. Noch keine Geneartion vor der heutigen, hatte soviel Urlaub und konnte sich so häufigl Urlaubsreisen überall auf der Wet leisten ..Die Eltern waren 1x im Jahr maximal in Italien oder Österreich .. Mit den KFZ das glieche ., Die heutige Genartion leistet sich doch im Schnitt alle 7 Jahren nagelneue Autos . Die Eltern hatte nicht den Luxus von Leasing oder solche Ratenzahlungen mit den Zinsen über Autobanken wie sie heute üblich sind.. Es wird auch mal Zeit, das wir von diesem Gejammer auf hohem Niveau wieder runterkommen .

Beitrag melden
keine-#-ahnung 08.09.2017, 08:10
5. Das Angebot an Parteien ...

... für Journalisten des SPIEGEL ist vielfältig, da kann die Wahl zur Qual werden - Rot! OderGrün? Tiefrot?
Da haben es die Wähler, die sich eine Korrektur der fehlerhaften Flüchtlingspolitik der letzten Jahre wünschen, deutlich einfacher ... mein Briefwahlschein ist schon wieder weg :-)

Beitrag melden
C-Hochwald 08.09.2017, 08:11
6. Was ist los mit unserer Gesellschaft?

Ich habe seit ich mich für Politik interessiere (bin 55, habe sehr bewußt die Politik seit der Brandt-Ära verfolgt) noch nie unsere Gesellschaft so polarisiert empfunden wie im Jahre 2017. Selbst nach 16 Jahren Kohl empfand ich die politische Diskussion kultivierter.
Nüchtern betrachtet aber haben wir als Gesellschaft und Wirtschafts- land sehr viel erreicht. Er hätte auch anders kommen können, siehe Finanz- und Eurokrise, aber auch Kriegsgefahren.
Kann es sein, daß die Menschen, die seit den 70er Jahren groß wurden, nicht mehr wertzuschätzen wissen, in welcher sozialen Absicherung sie leben?
Ich habe als Kind noch erlebt, daß meine Eltern trotz geregeltem Einkommen für den Einkauf von Lebensmitteln sehr stark rechnen mußten. Für fast jede Anschaffung mußte wohl überlegt angespart werden.
Politische Änderungen und Reformen wurden meiner Ansicht nach früher von der Bevölkerung mit mehr Verständnis für die größeren Zusammenhänge mit getragen.
Heute empfinde ich, daß die Mehrheit zwar auch Veränderungen will (z.B. Energiewende), aber nicht bereit ist die damit verbundenen persönlichen Veränderungen mitzutragen (z.B. Windräder in Sichtweite, Stromtrassen, Pumpspeicherwerke).
Jede Partei, die (oft mit Recht) für ihr Wahlprogramm auch mal persönliche Veränderungsbereitschaft der Wähler einfordert, wird gnadenlos niedergeschriehen, ob in sog. sozialen Medien, oder auf der Straße.
Ich vermisse hier eine Kultur der Mitverantwortung der Bürger für notwendige Veränderungen. Doch da sehe ich auch die Parteien in der Verantwortung, denn sie versprechen nur die Wohltaten ihrer eigenen Programme, verweisen auf die Fehler der Programme der Konkurrenz-parteien und deren ach so schlimme Auswirkungen auf die Bürger. Insofern ist Wahlkampf leider auch oft Angstmache, Polemik und somit auch Mitverursacher der Unkultur von Hass und Häme.
Ich habe daher für mich beschlossen, mich nur aus verschiedenen Nachrichtenquellen zu informieren, und sowohl öffentliche als auch TV-wahlkampfveranstaltungen zu meiden.
Wer den Wahlkampf braucht, um sich zu entscheiden, der hat 4 Jahre für seine politische Meinungsbildung verschenkt, das muß ich mal so klar ausdrücken.

Beitrag melden
mwroer 08.09.2017, 08:14
7.

Die NATO war nie eine Wertegemeinschaft sondern ein militärisches Bündnis. Wenn Sie ein rein militärisches Konstrukt in ihrem Kopf zu einer Wertegemeinschaft hochstilisieren, dann werden Sie zwangsweise enttäuscht werden liebe Autorin. Das allerdings ist Ihr Problem - Anspruchsdenken vs. Realität und so.

Das es nie eine Wertegemeinschaft war, sehen Sie schon am simplen Fakt das Länder mit und ohne Todesstrafe problemlos zusammen arbeiten und kein Mensch innerhalb der Organisation irgendein Problem damit hat.

Beitrag melden
think-twice! 08.09.2017, 08:17
8. Politischer Mainstream und seine Folgen

Merkel-CDU, SPD, Grüne und FDP sind kaum unterscheidbar, vor allem weil Merkel die Politik potenzieller Konkurrenzparteien zumindest rhetorisch übernommen hat. Gemein ist allen, dass sie sich in einer noch nie dagewesenen Arroganz über die Meinung der Bürger hinwegsetzen, vor allem in der Flüchtlingspolitik. Dem Bürger wird von selbst ernannten Moralwächtern vorgegeben, was richtig und was falsch ist, und wer dem nicht folgt, ist per se böse. Hinzu kommt eine Vernachlässigubg der eigenen Bevölkerung bei Rente, Steuern, Gesundheit und gleichzeitig grosszügigster Rettung der Welt und Sicherung eigener Privilegien von Politikern. Nur zwei Parteien scheren aus, die Linke und die AfD. Wer dieses fatale "weiter so" ablehnt, hat hier zwei Optionen. So gesehen gibt es doch noch Hoffnung.

Beitrag melden
europäer 08.09.2017, 08:18
9. Mein Ausweg heißt FDP.

Besonders in der Bildungspolitik ist sie glaubwürdiger als die Schwesig-SPD, die buntes Schulmulikulti inklusive Inklusion predigt, die eigenen Kinder aber auf Privatschulen schickt. Wenn es Schulklassen gibt, in der die Hälfte der Schüler kein Deutsch spricht, schwerbehinderte Schüler*innen "inkludiert" sind, um die sich keine*r kümmert, weil es nicht einmal genug Lehrkräfte für den Regelunterricht gibt, und Netze gespannt werden, damit den Kindern nur die kleineren Putzbrocken auf den Kopf fallen, kann es nicht heißen, gute Bildung nur für Schwesigs Sohn: SPD - Zeit für mehrere Gerechtigkeiten. Von Merkel mit ihren vielen Wenden, der völkischen AfD oder den Grünen, die alle und jede*n bevormunden, aber in den Autoländern Baden-Württemberg und Niedersachsen regierend sich als "Miteigentümer" von VW noch nicht einmal trauen, Konzepte für nachhaltigen Verkehr zu entwickeln, ganz zu schweigen. Also, eine zweite Chance für die FDP, sich in einer Merkel-Regierung durchzusetzen!

Beitrag melden
Seite 1 von 5
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!