Forum: Politik
Die Lage am Freitag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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SasX 02.02.2018, 05:59
1. Es gab bereits schlechtere Werte

"Die SPD ist im neuen ARD-Deutschlandtrend auf 18 Prozent gefallen, dem schlechtesten in dieser Umfrage jemals gemessenen Wert für die Partei."

Am 29.01.2018 waren es 17,5% bei der Sonntagsfrage: https://www.wahlrecht.de/umfragen/

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stefan.p1 02.02.2018, 06:10
2. Kaum zu glauben!

Zitat:
"Sigmar Gabriel war bis vor einem Jahr vollkommen out, jetzt ist er der beliebteste Politiker Deutschlands mit einem Zustimmungswert von 57 Prozent. Martin Schulz, der Star des letzten Frühlings, liegt dagegen bei mageren 25 Prozent. So viel zum Thema Umfragen"
Kann es sein das sich seit einem Jahr der Schulz als größter anzunemender Unfall der SPD entpuppt hat?
Sein Verhalten bei der "Elefanten-Runde" nach der Wahl war ja schon sehr fragwürdig -aber wenigstens Innhaltlich nachvollziehbar. Aber wie er in den letzten Monaten versucht , seine Kehrwende zu rechfertigen ist doch wohl unter aller Sau! Wie soll man so einem peinlichen Wendehals ein Regierungsamt
anzuvertrauen? Vor einem Jahr war Schulz nur ein Funktionär in Brüssel,den niemand ernst genommen hat.
Jetzt haben wir den wahren Schulz kennen - aber eben nicht schätzen, gelernt. Es ist also keine Momentaufnahme, wie Hr. Nelles uns weismachen will, es ist ein "Kennenlernen nach den ersten Flitterwochen".

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StefanZ.. 02.02.2018, 06:21
3. Zielvorgaben als Prozente

Die Zweidrittelmehrheit im Parlament für bessere Bildung und Forschung dürfte hier sicher sein, völlig einerlei ob vor oder nach einer Neuwahl und unter welcher Koalition. Mutig wäre allerdings, wenn man gleich beim Festschreiben von Mindestaufwand für die Ausbildung nachfolgender Generationen dann auch die Höchstausgaben zur Vermeidung von Geldverschwendung mittels eines nationalen Militärs bestimmen würde. 1% sollte genug sein. Schöne Grüße an die Generäle Herrn Trumps. Und dabei keine Hintertür für NATO, EU oder sonstige Ausgrenzungsbündnisse. Einzig eine neu und ethisch sauber definierte Friedensschaffungstruppe im Rahmen der Vereinten Nationen besäße höhere Legitimität.

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sven2016 02.02.2018, 06:38
4.

Ja, weshalb sollte sich die SPD Sorgen machen? Oberhalb von 5 % wird sie, mit weiteren Partnern, immer noch von der CDU für Koalitionen benutzt werden.

Das Unangenehme ist nur, dass sich seit Jahren die Wählerbasis der Partei stark verändert (hat). Viele ehemalige Stammwähler sind Groko-enttäuscht gegangen, dafür kommen Party Hopper, die eventmäßig wählen. Aber even auch andere Parteien, wenn die Message oder Pseudo-Message hip ist; siehe Lindner.

Damit haben wir eibe weitere Beliebigkeitspartei. Braucht keiner.

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shotaro_kaneda 02.02.2018, 06:45
5.

Dass Herr Schulz und Frau Merkel in den Umfragen nicht allzu beliebt sind, hat Gründe. Insofern sollte die SPD eben doch auf die Umfragen schauen (was sie auch machen) und mal die Ursachen analysieren, warum sie seit Schröder Jahr für Jahr an Zustimmung verlieren. Daran hapert es aber irgendwie bei der SPD-Führung. Eine zweite CDU mit leicht rotem Anstrich wird nicht gebraucht!!!

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thequickeningishappening 02.02.2018, 06:53
6. # Forschungsausgaben

Welche Ausgaben sind gemeint? Die des Bundes betrugen letztes Jahr 17,65 Mrd Euro = 0,54% BIP! Gemeint sind wohl die Gesamtausgaben der Industrie auf Die die Regierung nur indirekt Einfluss hat. Ich halte Die 3,5% Marke optimistisch ambitioniert !

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echoanswer 02.02.2018, 06:54
7. Die Unberechenbarkeit

Des Wählers ist lediglich der Spiegel dessen, wie unberechenbar und ziellos die Parteien sind. Das vergisst in diesem Land offenbar jeder. D ist Weltmeister im Verwechseln von Ursache und Wirkung.

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outsider-realist 02.02.2018, 07:02
8. Schulz?

Ich dachte immer das aktuelle negative Image der SPD liegt an Gabriel und seine unappetitliche Anbiederung an die Türkei. Jetzt lese ich gleichzeitig, das Gabriel sehr hohe Beliebtheitswerte hat. Wie passt das zusammen?

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mrmink 02.02.2018, 07:09
9. stimmungstief

die SPD wird weiter absinken und dies absolut zu Recht. Mit sozialdemokratischer Politik hat das was dort in Berlin von der Führungsspitze der Partei gemacht und gesagt wird auch nichts mehr zu tun. Wenn es tatsächlich zur GroKo kommt wird in 4 Jahren die SPD Richtung einstelligem Wahlergebnis gehen.

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