Forum: Politik
Die Lage am Freitag: Liebe Leserin, lieber Leser,
Seite 1 von 4
tucson58 03.05.2019, 06:04
1. Da fehlt noch was ..

In ihrer Einleitung fehlt noch was , ich erlauibe es zu ergänzen !

Sie schreiben : Lage am Freitag:

In Deutschland können Neonazis wieder ungestört 1933 spielen. Die SPD weiß nicht, wie sie mit Kevin Kühnert umgehen soll. Und: In Wien wird Markus Söder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. ............... und in London und Knstanz wird der Klimanotstand ausgerufen und wir werden stehen vor der Gefahr durch einen Meteoriteneinschlag ausgelöscht zu werden ,....

Diese beiden Punkte sind ja auch Themen der SPON seit gestern (Donnerstag)

Wenn schon alles negativ ist , dann bitte komplett und alles benennen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MagittaW 03.05.2019, 06:40
2. Da ist sie wieder, die Arroganz der Medien

...nichts gelernt aus Chemnitz, Herr Feldenkirchen!
SA Fackelmarsch? Hui, die ganz große Nazikeule - aus sicherer Entfernung. Waren sie dabei? Sie können als Ferndiagnose die Lage also besser einschätzen, als die Polizisten und Behörden vor Ort? Na klar - Herr Feldenkirchen, denn Sie sind ja Journalist, und haben deshalb die Weisheit und Moral mit Löffeln gefressen!
Am besten überlässt es der Freistaat Sachsen Journalisten wie Ihnen, Versammlung zu genehmigen und auszulösen - weil in Sachsen ja doch nur Braune Nazis sind, Polizei, Behörden, Verwaltung usw.
Alle doof, außer Spiegel.
Vielleicht gelten ja auch in Sachsen noch das Grundgesetz und Meinungsfreiheit? Schwer erträglich, für Meinungstyrannen aus links-grüner Sicht.
P.s. im Gegensatz zum Hamburger G20 "Protest" gab es keine schwerverletzten, kein Sachbeschädigung, ja eigentlich keinen Grund zur Aufregung.
Menschen wie Sie ziehen halt gerne Nazivergleiche, ohne zu merken, wie sehr sie damit ihrem berechtigtigtem Anliegen für eine tolerante Gesellschaft schaden.
T-Shirts in Beige sind also SA-Uniformen? Okay, wie wärs damit: Schwarze Antifa Hoodies sehe ich in Zukunft als Totenkopf-SS Uniformen - am besten knüppelt die Polizei in Zukunft ALLE mit gleichen T-Shirts nieder, egal ob Grüne Jugend, CDU TeAM T-Shirt-träger etc.
Die Atmosphäre sei in Plauen "nicht bedrohlich" gewesen, schreiben allen vor Ort anwesenden. Sogar die Antifa durfte unbehelligt den 300 Demonstranten den Stinkefinger zeigen. Am besten, Herr Feldenkirchen, Sie sind das nächste Mal live dabei. Dann wirkt die Kritik authentischer

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 03.05.2019, 06:59
3. ....

Demokratien geraten ins Rutschen, weil der freie Journalismus nur frei darin sein will, Meinung zu machen, aber nicht frei sein will, in seiner Finanzierung. Da begibt man sich gerne in staatliche Abhängigkeit und lässt sich von Politikern in den Rundfunkräten beeinflussen. Da benutzt man sogar Zwang, um seine Beiträge einzufordern. Woodward, Bernstein, Ellesberg waren alle nicht beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Qualität geht auch ohne Staatsgeld. Ihr seid solche Heuchler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haresu 03.05.2019, 07:15
4. Der SPD ist nicht mehr zu helfen

Wie kann man nur so komplett unsouverän reagieren wie Nahles? Wie kann man nur ernsthaft annehmen, dass Kühnerts Überlegungen Wähler vertreiben? Und wie kann man auf die Idee kommen darauf mit einem Parteiausschluss zu reaieren? Die SPD ist wirklich am Ende wenn sie so eine Diskussion nicht erträgt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rubikon_2016 03.05.2019, 07:20
5. Nur mal so...

... wen interessiert es, was 300 (!) Leute in Plauen machen? Wenn Sie nicht darüber berichten würden, hätte es niemand mitbekommen. So stelle ich mir tatsächlich die Frage, ob Ihr Verhalten in diesem Zusammenhang dem Anliegen der Rechtsextremisten nicht mehr dient als der eigentliche Aufmarsch...?
Einfach mal drüber nachdenken...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TheFunk 03.05.2019, 07:32
6. Michael Frenzel ist in der SPD?

ernsthaft? Jetzt mache ich mir Sorgen. Wenn es die SPD ernst meint mit der Erneuerung sollte sie diese Anstöße von Kühnert ernst nehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hegoat 03.05.2019, 07:37
7.

Der große Unterschied zwischen Plauen und G20 ist, dass die Nazis friedlich demonstriert haben uns weder Autos angezündet, noch Geschäfte geplündert, noch Polizisten mit Steinen beworfen haben. Aufgrund der Meinungsfreiheit, die wohl kaum ein vernünftig denkender Mensch und Demokrat ernsthaft in Frage stellen will, sind eben auch Meinungen erlaubt, die wie nicht gut und menschenverachtend finden. Freiheit ist eben auch immer Freiheit der anderen. Sonst wären wir ganz schnell da, wo uns die Konsorten aus Plauen und Duisburg ums gerne sähen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackermart 03.05.2019, 07:38
8. Offenbar noch so ein Fall ...

von "paradoxer Kommunikation" (siehe Fleischhauer unten), wenn sich Duisburg, wie beschrieben, und Kevin Kühnerts kühne Thesen auf paradoxe Weise entsprechen - im krassen Reflex aufeinander, um nur nicht vom gleichen dahinter versteckten Problem zu sprechen, das noch weit unaussprechlicher wurde. Denn einerseits kann man nun sogar wieder den Einführern des 1. Mai - als Feiertag - entsprechen, andererseits der wahren Ursache aber nur mit internationalsozialistischem Utopismus widersprechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
burlei 03.05.2019, 07:44
9. Warum diese Aufregung?

Da marschieren hunderte Nazis ungestört durch die "Doitsche Heimat", bestimmt klammheimlich von Tausenden "Volksgenossen" im Stillen bejubelt. Da sitzen Nazis ungestört in den Polizeiverbänden. Da rechnet man mit 12.000 Terroristen auf der rechten Seite. Regt doch niemanden auf. Aber dass der Kühnert was gesagt hat, da empört sich das "doitsche Wesen". Da wird man hysterisch. Ich glaube, man wird nichts dagegen haben, wenn Nazis mal wieder Jagd auf Andersdenkende, Andersfarbige, auf alle, die "nicht so sind wie wir" machen. Dann wird man natürlich darauf hin weisen, dass die Opfer ja selber Schuld sind. "Er hat Jehova gesagt!"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4