Forum: Politik
Die Lage am Freitag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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StefanZ. 14.06.2019, 06:07
1. Gewisse Geheimdienste werden immer dreister

So wie Herr Fleischhauer, so habe auch ich eine klare Meinung, hier zu dem letzten bizarren Verbrechensvorfall und möchte diese meine Meinung hier gerne mitteilen. Es ist für mich als Normalbürger nur noch schwer erträglich wie weit Dienste gewisser Staaten gehen, um zwischenstaatliche Beziehungen zu zerstören, um künstliche Ängste zu schüren, um Kriegsgründe zu inszenieren. Diese Dreistigkeit geht auch davon aus, daß der Masse der Bevölkerungen ihr logisches Denken schon abhanden gekommen ist. Nach meiner Meinung mich fallen die grob unlogischen Vorfälle vom Chemiewaffeneinsatz durch Regierungstruppen in Syrien nach vorherigem Vernichten dieser Waffenkategorie, der Mordversuch an einem Ex-Spion in Rente oder auch das schamlose Verwenden des berüchtigten Steele-Dossiers alle in die gleiche völlig Scham- und Gewissensbefreite Kategorie von menschlicher Ausartung.

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Hibiskus 14.06.2019, 07:15
2. Fleischhauer

Gewinner sind diejenigen Leser, die froh sind, dass Fleischhauer nicht mehr für den Spiegel schreiben wird. Hoffentlich wird nicht jemand sein Nachfolger, der so eine ähnliches Weltbild hat wie er.

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haresu 14.06.2019, 07:21
3. Gewinner?

Nein! Nachlesen? Niemals! Er hat wenigstens eine Meinung? Nein, tut mir leid, auch das nicht. Also vielleicht hat er eine, seine Kolumnen aber waren vor allem beifallheischend. Opportunistisch, populistisch, bösartig verkürzend, Vorurteile fördernd, spaltend und von all dem profitierend. Seine Anhänger mögen ihm Ausweis sein.

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Alternator 14.06.2019, 07:48
4. Sehe ich anders

Trump hat ein Iran-Problem? Die Welt hat jetzt ein Trump-Iran-Problem! Trump kommt es eher gelegen, dass es eine Gelegenheit für ihn gibt, sich auf die Brust trommelnd den Feldherren zu spielen, jetzt, wo das Wort "Impeachment" immer lauter in den Nachrichten wird und die Untersuchungskomissionen die ganzen kleinen und großen Sauereien seiner Unterstützer ans Tageslicht bringen.
Nicht kann ihm jetzt besser helfen, als eine Krise, die "gute Patrioten" in Pathos vereint gegen einen gemeinsamen Gegner anstehen lässt, und die Berichterstattung über sein korruptes Team von der ersten Seite verdrängt. Iran war für ihn der leichteste Knopf, auf den er drücken konnte, um eine Krise anzutriggern, die so etwa leisten würde. Sie reagieren scheinbar genau so, wie es in diesen Polt passen würde. Sie sind sehr berechenbar in ihrer Aggression.

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vormaerz 14.06.2019, 08:10
5. Fleischhauer

Wenn "eine Meinung haben" schon ein Wert an sich ist, verzweifeln Dokumentare vielleicht am ehesten daran, Rechtfertigungen für misogynes Geschreibsel zu konstruieren. Selten hat jemand, der seine Texte zusammenassoziiert, dermaßen den Sprachstil der "neuen" Rechten in einem, manche sagen auch daher "ehemaligen" Nachrichtenmagazin, propagiert. Gut, dass er hingeht, wo er eher hingehört, für Focus-Autoren gehört das Zusammenstoppeln von mit Vorurteilen und übertriebenen Verallgemeinerungen getragenen Texten ja eher zur Basisqualifikation. Wobei Tichys Eingemachtes oder Compact als neuer Arbeitgeber am adäquatesten gewesen wären.

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hausfeen 14.06.2019, 08:14
6. Ach ja, Iran ist ja auch noch.

Da widerspreche ich nur leicht. Trumps Iranproblem ist Russland. Denn das ist mit Iran verbündet. Es könnte das Szenario drohen, dass Putin sein Trump-Dossier leakt. Eine schärfere Waffe im aktuellen Iran-Konflikt ist jenseits der Waffen kaum vorstellbar. Das Bauerntheater auf offener Seebühne ist nix dagegen.

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bürger-sinn 14.06.2019, 08:14
7. Das seh ich anders.

Seit wann glauben wir, was Trump von sich gibt. Ich denke, dass er sehr wohl ein Interesse an einem Krieg hat. Denn am 03.11.2020 sind Wahlen. Und meistens versammelt sich Amerika hinter seinem kriegsführendem Präsidenten und wählt ihn nicht ab. Er kann einen Menschen erschießen und keiner seiner Anhänger kehrt ihm den Rücken zu (so seine eigene Prahlerei), warum soll er dann nicht auch einen Krieg führen können?

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nofreemen 14.06.2019, 08:32
8. der Vergleich

Was macht Deutschland so anders? Ist es das Frauen im Vormarsch sind, wo sie doch anderswo (international) an Boden verlieren. Ist es wirklich nur die Sprache die isoliert? Oder simpel die "kulturellen Nachwehen" die es schwer belastet und radikal (typisch Deutsch) voran getrieben wird? Wahrscheinlich von allem ein bischen. Deutschland ist anders und wird es wohl auch bleiben. Nichts verkehrt, wenn man es "richtig" anpackt.

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Soziopathenland 14.06.2019, 08:42
9. Trump soll ein Problem haben? Läuft doch allles wie geschmiert!

Das hat doch schon mal funktioniert. Warum sollte das nicht auch dieses mal klappen:
Tonkin-Zwischenfall
https://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-Zwischenfall
"Als Tonkin-Zwischenfall (auch Tongking-Zwischenfall) bezeichnet man die Ereignisse am 2. und 4. August 1964 im Golf von Tonkin vor der Küste Nordvietnams. Dabei sollen nach Angaben der United States Navy nordvietnamesische Schnellboote zwei US-amerikanische Kriegsschiffe mehrmals ohne Anlass beschossen haben. Damit begründete die US-Regierung unter Präsident Lyndon B. Johnson ihre Tonkin-Resolution: Diese forderte das direkte Eingreifen der USA in den seit 1956 andauernden Vietnamkrieg und legalisierte nach ihrer Annahme im US-Kongress von 1965 bis 1973 alle Kriegsmaßnahmen der USA. "

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