Forum: Politik
Die Lage am Freitag: Liebe Leserin,
Seite 5 von 6
parmenides2 08.03.2019, 09:55
40. Der Berliner Augiasstall

hat ja außer Genderklos, Sprachkontrolle und Vertuschung von Versäumnissen nix zu tun.
Es spricht gegen die Intelligenz der Berliner, dass sie solch eine Regierung haben.
Man hätte diese Stadt NIE verteidigen dürfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleser987 08.03.2019, 09:56
41.

Wenn über die "Ungerechtigkeit" der Löhne geredt wird, sollte man auch mal die staatlichen "Firmen" beachten. Ich erinnere mich an einen Intendanten des Fernsehens der jährlich über 350.000 bekommt. Eine andere Intendantin wurde mal in einer Zeitung interviewt. Die bekommt nur 250.000 Euro. Da müssen wir doch die GEZ-Gebühren erhöhen. Dann bekommt die Intendantin mehr Geld ... achso der Intendant noch mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taglöhner 08.03.2019, 09:57
42. Von mir aus Tag des veganen Pausenbrots

Wir in BaWü sind ja verwöhnt mit Feiertagen. Deren tiefere Bedeutung mir überwiegend unbekannt oder wurst ist. Chillig halt.
Eine gewisse Schadenfreude empfinde ich, dass gerade die Aktivistinnen ja an diesem Tag doll aktiv sein müssen. Würde mir wünschen, das käme den Frauen und insbesondere Mädchen in den diesbezüglich einschlägigen anderen Kulturkreisen zugute. Bezweifle ich, hier geht es eher um Selbstmitleid.

Noch 'was Böses: Chronische MINT-Schwäche und Quote sind meiner Meinung nach eine hochtoxische Mischung für unsere Gesellschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taglöhner 08.03.2019, 10:00
43. Kinder aufziehen ist ein Lebenswerk

Zitat von touri
Wer stemmpelt denn da wen ab? Witzigerweise scheint die meiste Kritik nämlich von anderen Frauen zu kommen, wenn Frau sich für Karriere anstatt Kinder entscheidet und nicht von den Herren der Schöpfung. Eine Kollegin hat sich z.B. von ihrer Mutter schwere Vorwürfe anhören dürfen.
Klar, die sieht sich begründet um ihren Fortpflanzungserfolg betrogen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
simonweber1 08.03.2019, 10:00
44. Feiertage

Zitat von scooby11568
Schadet dieser Feiertag auch nicht. Oder weswegen schreiben Sie diesen Artikel?
schaden wohl nie, aber man sollte den Sinn dieses Feiertages schon hinterfragen. In meinem Berufsleben (öffentlicher Dienst) habe ich nie Benachteiligung von Frauen erlebt. Bei gleicher Eignung und Befähigung wurden immer dann Frauen bevorzugt eingestellt, wenn Sie in den gleichen Vergütungs-oder Besoldungsgruppen zahlenmäßig unterrepräsentiert waren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Cpt. Miller 08.03.2019, 10:18
45.

Immer diese groben Verallgemeinerungen, die allesamt gleich falsch sind.
Falls es noch niemand gemerkt hat, mittlerweile hat jede(r) seine / ihre eigene Meinung. Es gibt Männer, die Frauen im Prinzip alles zugestehen (oder auch nicht) bzw. anders herum. Wenn euch euer Umfeld nicht passt, sucht euch ein Anderes. Wir leben in einem relativ freien Land. Aber trotzdem suchen sich viele Leute einfach die falschen Bekanntschaften aus,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
touri 08.03.2019, 10:18
46.

Zitat von taglöhner
Klar, die sieht sich begründet um ihren Fortpflanzungserfolg betrogen.
Warum "ihr Fortpflanzungserfolg"? Aber das ist genau auf das was ich hinaus wollte. Der Druck beim Nachwuchs anschaffen und das Frau diesen aufzuziehen hat kommt sehr häufig von weiblicher Seite, sonst ist man ja eine Rabenmutter. Daran ändert aber Mann nichts.

Aber die Zeiten ändern sich. Ich habe es jetzt schon häufig mitbekommen in den letzten Jahren, das sich die Eltern die Elternzeit und Kindererziehung teilen. Dann muss auch keiner seine Karriere opfern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j.w.pepper 08.03.2019, 10:31
47. Richtig...

Zitat von simonweber1
schaden wohl nie, aber man sollte den Sinn dieses Feiertages schon hinterfragen.
...das sollte man aber auch bei anderen Feiertagen. Mal eben aus einer Laune heraus den Reformationstag zu einem jährlich wiederkehrenden zusätzlichen Feiertag zu erklären, wie dies die norddeutschen Bundesländer 2018 getan haben (weil's zur 500-Jahr-Feier zuvor so schön war), ist genau so ein Unfug wie das mit dem Frauentag in Berlin. Und das hat nichts damit zu tun, wie bedeutsam man Martin Luther findet oder wie man den Stand der Gleichberechtigung beurteilt.

Um es ganz deutlich zu sagen: Die Schaffung zusätzlicher gesetzlicher Feiertage durch die Politik ist purer Populismus, weil natürlich jeder bezahlte freie Tage dankbar entgegennimmt und sie den Staat nichts kosten (naja, außer den Vergütungen im öffentlichen Dienst). Wenn stattdessen Freibier angeboten würde, das die Wirte zu bezahlen haben, bräuchte man wenigstens keinen denkwürdigen Anlass zu erfinden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taglöhner 08.03.2019, 10:49
48.

Zitat von touri
Warum "ihr Fortpflanzungserfolg"? Aber das ist genau auf das was ich hinaus wollte. Der Druck beim Nachwuchs anschaffen und das Frau diesen aufzuziehen hat kommt sehr häufig von weiblicher Seite, sonst ist man ja eine Rabenmutter. Daran ändert aber Mann nichts. Aber die Zeiten ändern sich. Ich habe es jetzt schon häufig mitbekommen in den letzten Jahren, das sich die Eltern die Elternzeit und Kindererziehung teilen. Dann muss auch keiner seine Karriere opfern.
Im Prinzip gilt das natürlich für beide Eltern.
Weil Frau aber generell vielfach weniger Nachkommen haben kann als Mann, sind ihre Emotionen diesbezüglich stärker. Daher auch die größere emotionale Bereitschaft, sich karrieremäßig zurückzunehmen, gegen die m.E. eine wenig erfolgreiche Gehirnwäsche betrieben wird.
Der Spagat mit Elternzeitteilung "lohnt" sich finanziell nur bei gleichen Einkommenserwartungen, dass sich aber beispielsweise das extrem unterschiedliche Risikoverhalten von Mann und Frau im evolutionsbiologisch relevanten Maßstab auf den Fortpflanzungserfolg positiv auswirkt, beargwöhne ich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleser987 08.03.2019, 11:05
49. Steuerhinterziehung

Vor einigen Jahren habe ich noch etwas von einer bekannten Firma erfahren. Das Finanzamt hat bei einer Steuerprüfung den höheren Lohn einer Frau als "Steuerhinterziehung" festgelegt. Danach musste der Lohn fast halbiert werden. Sie bekam danach viel weniger als die anderen Mitarbeiter. Das hat damals die SPD-Regierung so festgelegt. Wenn ein Firmeninhaber seine Kinder einstellt, wurde der Lohn auf einen Grenzwert reduziert. Das wurde damit begründet, dass Firmenbesitzer später angeblich die Erbschaftsssteuer senken wollten, Steuerhinterziehung genannt.. Deshalb wurden die Löhne der Verwandten gesetzlich reduziert. Dass die anderen Mitarbeiter mehr verdienen, wurde ignoriert. Wenn Frauen also genausoviel verdienen sollen, wie anderen Mitarbeiter muss "Steuerhinterziehung" gesetzlich erlaubt werden.

Politiker denken überhaupt nicht mehr nach, aber der Staat will ja nur Geld und immer mehr Geld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 6