Forum: Politik
Die Lage am Mittwoch: Liebe Leserin, lieber Leser,
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touri 11.04.2018, 07:19
1.

"Man mag das bedauern, aber ich finde, es spricht für die SPD, dass ihr im Zweifel solide Regierungsarbeit immer noch lieber ist als das Abenteuer des Umsturzes."

Tja und genau deswegen wird sie froh sein können bei der nächsten Wahl noch auf 15% zu kommen. Das "weiter so", dass hier als "solide Regierungsarbeit" bezeichnet wird, hat der SPD bereits die hälfte ihrer Wähler gekostet. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

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Kurt2.1 11.04.2018, 08:02
2. .

Offensichtlich ist Herr Kühnert immer noch vom Duft der großen weiten Welt berauscht.
Andererseits kann es sich die Journalie nicht verkneifen, jede Wasserstandsmeldung der Jusos zu veröffentlichen in der Hoffnung, man würde irgendwas lostreten können.

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trex#1 11.04.2018, 08:15
3.

Die Juso-Führer standen schon immer weit links. Je älter sie wurden, je mehr lukrative Parteiämter in Sicht waren, desto weiter rückten sie nach rechts.
Am Ende waren es dann Schröders, Scharpings oder Nahles.
Also kein Grund, das allzu ernst zu nehmen

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thequickeningishappening 11.04.2018, 08:21
4. Klima Update

In Victoria (Australien) war gestern Der waermste Apriltag seit Beginn der Messungen (bis ueber 39 Grad C ) ! Ein weiterer Mosaikstein im Trend!

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Kurt2.1 11.04.2018, 08:51
5. .

Es war sicher kein Gag mit dem Katasteramt. Niemand hat gelacht und ich habe auch noch keine Meldung gehört, dass es inzwischen ein Katasteramt gäbe in GR. Dass weitere hunderte von Millionen rübergeschoben werden, habe ich inzwischen aber durchaus gehört - und wo bitte, ist der Zusammenhang mit der Gewerbesteuer in D?

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hannesmann 11.04.2018, 09:22
6. Zu 5

Wer spricht von Gewerbesteuer? Es geht um die Grundsteuer. Die Untätigkeit war Programm bei Schäuble. Selbst eine schon unter Schwarz Gelb vereinbarte Reform der Mehrwertsteuer hat er nicht umgesetzt. Insofern ist hier ein Vergleich mit Griechenland zulässig.

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Barath 11.04.2018, 09:26
7. ...

Zitat von trex#1
Die Juso-Führer standen schon immer weit links. Je älter sie wurden, je mehr lukrative Parteiämter in Sicht waren, desto weiter rückten sie nach rechts. Am Ende waren es dann Schröders, Scharpings oder Nahles. Also kein Grund, das allzu ernst zu nehmen
Ich denke, dass hat wenig damit zu tun, dass die "links" wären, dass ist dieselbe Logik wie bei den Alten: Die Jusos sehen halt, dass wenn die SPD weiter so fährt wie bisher, es keine lukrativen Parteiämter mehr geben wird, wenn die Jusos sich lange genug in der Partei hochgedient haben um diese besetzen zu dürfen. Also wollen sie zumindest nach außen hin die SPD etwas linker erscheinen lassen. Aber die Alten blicken halt schon auf die Jobs nach der Politik, und die bekommen sie nicht, wenn sie sozialdemokratische Politik machen. Und die Alten haben das sagen.

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dr._seltsam 11.04.2018, 09:27
8. Nun, der Unterschied...

...scheint mir, dass es in Griechenland keine Verwaltung gibt, die ein Kataster führt. In D scon. Insofern ist hier der Vergleich der "Gelassenheit" etwas irreführend. Sehr wohl aber treffend, wenn man sich die politisch motivierte Untätigkeit in einem gewissen Finanzministerium ansieht. Auch sollte bei aller -durchaus berechtigten- Häme keineswegs verschwiegen werden, dass es sehr wohl eine Initiative gegeben hat, die veraltete Berechnungsgrundlage -den Einheitswert- zu verändern/ersetzen. Die Änderung ist nur am Widerstand von -wer räts?- Bayern und Hamburg gescheitert. Daher ist es völlig korrekt -und im Grunde auch der Ausweis eines funktionierenden Staatswesens- dass unser Verfassungsgericht die regelwidrige Berechnung mit einem Urteil unterbindet!

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haresu 11.04.2018, 09:34
9. So viel Angst vor der Revolution, ...

... dass man auch jetzt noch krampfhaft den Albdruck abschütteln muss? Na gut, dass es schon eine "gefühlte Ewigkeit" her ist und die Begeisterung nur eine mediale war. Jetzt ist aber wieder alles gut, die SPD ist in der Regierung und die Forderung der Jusos muss man nicht sonderlich ernst nehmen.

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