Forum: Politik
Die Lage am Mittwoch: Liebe Leserin, lieber Leser,
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TontonTombi 02.01.2019, 06:32
1. Welche Lehren sollte man denn aus der Geburt eines kleinen Jungen zieh

Hä ?
Welche Lehren sollte man denn aus der Geburt eines kleinen Jungen (mehr war Napoleon Bonaparte auch damals noch nicht) denn ziehen können ? Oder gar: welche Verbindung bezieht aus dessen Niederkunft denn nun zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland ?

Richtig: keine
Daher verstehe ich nicht, wie der Beitragsschreiber davon auch nur irgendetwas ableiten will oder gar dubiose Zukunftsprognosen erstellen will.
Hat er den Sylvester-Abend zu viel Blei gegossen (Bleivergiftung soll ja die Nervenzellen angreifen), nur schlecht entkatert, oder hatte er heute morgen nichts weiteres zu tun als sich durch Wikipedias Geburtstagsgrüsse zu schlagen ?

Zudem auch noch schlecht recherchiert - Napoleon Bonaparte wurde nicht am 15. April 1769 (wie im Antikel genannt) geboren, sondern am 15. August 1769 (Quelle: Wikipedia).
Gut, verzeihen wir einfach mal diesen Fehlgriff - aber man sollte sich bei der Redaktion vielleicht doch überlegen, ob solche Artikel ihr Geld wert sind.

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brathbrandt 02.01.2019, 06:44
2. Demokratie ist gefährdet.

Merkels Verfassungsbrüche sind daher inakzeptabel. Hätte nie gedacht, dass die Bundesrepublik so tief sinken würde können. Der Bundestag wurde mehrfach übergangen und nahm das hin. Vieles wurde von Gertrud Köhler in dem Buch "Die Patin" sehr früh sehr klar gesehen. Leider schweigen unsere Medien bis jetzt. Wollten wir nicht aus der Geschichte gelernt haben? Wollten wir nicht der Anfänge wehren?

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ktomy69 02.01.2019, 06:51
3. Demokratie in Gefahr

Danke für den Artikel. Ja, auch ich sehe die Demokratie in unserem Land gefährdet. Und es ist richtig, ohne Partner mit der gleichen oder ähnlichen Demokratieform wird es schwer. Wir müssen wachsam sein und an unseren Werte festhalten welche das Grundgesetz vorgeben. Diese Grundgesetz muss aber klar und anwendbar bleiben. Jeder Versuch sie in ihren Grundfesten zu verändern zerstört 70 Jahre gut gelebter Demokratie.

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sl2019 02.01.2019, 07:40
4. Demokratie und Rechtstaat sind untrennbar

Die Demokratie ist gefärhdet, der Rechtsstaat wird ausgehöhlt. Atuelles Beispiel: Der heute erschienene Artikel über eine junge Kosovarin, die sich der Abschiebung entzieht. Anstelle rechtsstaatlicher Prinzipien entscheidet eine diffuse Mitleids-Mentalität. NGOs und "Aktivisten" bestimmen, unterstützt durch Teile der Presse, was richtig und falsch ist. Damit ist dieses Staatswesen auf dem Weg zur Selbstaufgabe.

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quark2@mailinator.com 02.01.2019, 07:44
5.

Alle Ereignisse _jähren_ sich jedes Jahr. Vermutlich wollte der Autor darauf raus, daß es sich um ein rundes Jubiläum handelt, wobei ich nicht weiß, ob man das Wort z.B. auf die heimtückischen Morde an Liebknecht und Luxemburg anwenden kann.

Aber auch solche runden Jubiläen gibt es jedes Jahr zuhauf. Das Problem ist nicht das Lernen oder Verstehen. Das Problem ist, daß die meisten nicht dazu bereit sind, die Lösung zu akzeptieren - Verzicht auf Wettstreit um den Platz an der Sonne auf persönlichem und jedem anderen Gebiet. Das setzt Altruismus voraus, die Bereitschaft hinzunehmen, daß jemand (Person oder Staat) sich in die "Soziale Hängematte" legt und ggf. leistungslos glücklich wird. Naja und es würde erfordern, daß sich diese Denke weltweit durchsetzt. Ziemlich unrealistisch. Jedes kleine Kind bekommt die Bereitschaft zum Kampf, den Willen zum Siegen, eingeimpft. Wer ist Erster ? Das kommt gleich nach der Muttermilch. Genauso wie die Idee, daß immer jemand schuld und verantwortlich sein muß. Und solange wir das machen, wird dieser Kampf um das bessere Abschneiden eben leider immer zu Konflikten, Eskalation und Opfern führen. Das Einzige, worum wir uns bemühen können, ist die ganz großen Katastrophen zu verhindern.

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burlei 02.01.2019, 08:04
6. @brathbrandt, #2

Zitat von brathbrandt
Merkels Verfassungsbrüche sind daher inakzeptabel. Hätte nie gedacht, dass die Bundesrepublik so tief sinken würde können. Der Bundestag wurde mehrfach übergangen und nahm das hin. Vieles wurde von Gertrud Köhler in dem Buch "Die Patin" sehr früh sehr klar gesehen. Leider schweigen unsere Medien bis jetzt. Wollten wir nicht aus der Geschichte gelernt haben? Wollten wir nicht der Anfänge wehren?
Natürlich ist die Demokratie gefährdet. Zum Beispiel durch diejenigen, die darüber jammern und ihren Mythos vom "Merkels Verfassungsbrüche" aufrecht halten. Zigmal widerlegt, wird dieser totgerittene Gaul immer und immer wieder neu aufgezäumt. Merkel hat keine Verfassung gebrochen! Das Bundesverfassungsgericht hat in Urteilen festgestellt, dass das Europarecht (namentlich die Dublin-Verordnung und das Schengen-Abkommen) in diesem Punkt nationales Recht überstrahlt und während der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 kein Recht gebrochen wurde. Merkel hat sich an geltendes Recht gehalten, mehr nicht. Dagegen verstoßen haben und verstoßen immer noch nur diejenigen, die was von "Verfassungsbrüchen" schwadronieren. Vermutlich geht man von einschlägiger Seite davon aus, dass durch eine ständige Wiederholung von Lügen diese Lüge zur Wahrheit wird. Aber Lügen bleiben Lügen.

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rrrn 02.01.2019, 08:17
7.

Wir erleben gerade den Uebergang von der buergerlichen, asymmetrischen Demokratie (Arbeitnehmer sind benachteiligt gegenueber den -gebern) zur neuen Demokratie. Wird es ein Weg der Vernunft oder der Gewalt sein? Jede/r ist gefordert, mutlos hilft nicht mehr.

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andre.deveer 02.01.2019, 08:21
8. Bitte die ganze Wahrheit erzählen

Hallo Herr Kurbjuweit, dann erzählen Sie aber bitte die ganze Wahrheit. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg erlagen selber der autoritären Versuchung und wollten mit dem bewaffneten Spartakus Aufstand eine Räterepublik bzw. Rätediktatur errichten. Das rechtfertigt nicht deren Ermordung oder die Zusammenarbeit von einem sehr kleinen Teil der SPD mit rechtsextremen Todesschwadronen, erläutert aber zumindest die Furcht von Teilen der SPD, der einzigen Partei, die die Demokratie vom Anfang bis zum Ende verteidigt hat. Die hasserfüllten Sprüche der linksradikalen Demokratiefeinde (Wer hat uns verraten: Sozialdemokraten) habe ich auf genügend Demos gehört.

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rrrn 02.01.2019, 08:40
9.

Zitat von chuettler
In diesem Jahr kann man nicht oft genug daran erinnern, wie sehr wir den Mördern von Luxemburg und Liebknecht zu Dank verpflichtet sind. Wer mal in einem Land gelebt, dass vom Kommunismus regiert worden ist, weiß eines: DAS zu verhindern rechtfertigt jede Sünde und jede Tat.
Gewalt fuehrt immer wieder zu Gewalt: milliardenfach belegt. Der Weisheit sind Grenzen gesetzt, der Dummheit nicht.

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