Forum: Politik
Die Lage am Mittwoch: Liebe Leserin, lieber Leser,
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mirage122 17.04.2019, 09:10
30. Boulevard-Journalismus

Es wird immer schlimmer bei SPON, Headline: "Die SPD will uns verschaukeln"! Das sind die Schlagzeilen in der Zeitung mit den vier Buchstaben. Eigentlich wollte ich an der Europa-Wahl gar nicht teilnehmen, aber bei uns in Hamburg sind am selben Tag die Wahlen zur Bezirksversammlung. Also kann ich die Europawahl nicht ignorieren - und nach dem "tollen" Artikel weiß ich jetzt wenigstens, dass ich Frau Barley wählen werde.

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mwroer 17.04.2019, 09:18
31.

Zitat von 0xd00faffe
Ist das DIE Katharina Barley von DER SPD, die zuerst im Koalitionsvertrag gut und richtigerweise verankert hat, daß keine Uploadfilter im Internet gewünscht sind, dann ohne Not das Gegenteil ausgehandelt hat, dann zugegeben hat, daß dies ein Fehler war, dann mit mir zusammen dagegen auf die Straße gegangen ist (also, die SPD, nicht Frau Barley) und gegen sich selbst demonstriert hat, dann im EU-Parlament (als SPE) sich ganz überwiegend dafür, als SPD gemischt dazu gestellt hat und dann wieder als SPD auf nationaler Ebene nun das Gesetz ganz schnell durchgewunken hat. Diese Leute wollen irgendwen "führen"? Echt? Das finde ich jetzt einfach nur krass ...
Die SPD ist zumindest konsequent - so war es bei der Bildung der Koalition (ne, nie, vielleicht, ne, ja, doch ne, ja), so ist es auch sonst.

Wenn Sie also die SPD wählen können Sie sich zumindest darauf verlassen dass Sie alle Standpunkte mindestens einmal abdecken. Dumm ist nur dass man nie genau weiß welcher dann schlussendlich vertreten wird.

Aber das kann man ja einfach als 'ungeheuer flexibel', 'pragmatisch' oder 'Sachzwänge' verkaufen :)

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mwroer 17.04.2019, 09:21
32.

Zitat von romeov
Um ehrlich zu sein, ich weiß bis heute nicht, wem ich meine Stimme geben soll. Die Politiker dort sind ja nicht gerade bekannt für ein besonderes Engagement und sind halt nur 2. Liga. Die Sitzungen sind zum größten Teil menschenleer und freitags geht man dann schon mal früh morgens in's Wochenende. Das scheinen alle gut zu finden, nur muss man sich nicht wundern, wenn man den Wähler nicht motivieren kann, zur Wahl zu gehen.
Gerade das sollte den Wähler motivieren zur Wahl zu gehen und Leute zu wählen die *wollen*.

Wählen Sie die Tierschutzpartei, die arbeiten zumindest. Immer ne gute Wahl. Wählen Sie irgendwelche Extreme (Links oder Rechts ist eigentlich ziemlich egal) um eine klare Warnung zu senden: Wenn Ihr nicht arbeitet brauchen wir Euch nicht und dann wählen wir eben die, die die EU abschaffen wollen.

Letztlich ist *nicht wählen* und sich dann beschweren einfach nur albern. Sorry.

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mwroer 17.04.2019, 09:22
33.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
SPD: Die aufgezählten "Schwergewichte" sind "Unsympathen", deshalb wird die blonde Hübsche nach vorne geschubst. Antworten können so einfach sein.
Ja aber daraus kann man kein politisches Statement, egal wie doof, machen. Haben Sie doch ein bisschen Verständnis für die Autoren.

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sponcon 17.04.2019, 09:30
34. Ich glaube ...

Zitat von 0xd00faffe
Ist das DIE Katharina Barley von DER SPD, die zuerst im Koalitionsvertrag gut und richtigerweise verankert hat, daß keine Uploadfilter im Internet gewünscht sind, dann ohne Not das Gegenteil ausgehandelt hat, dann zugegeben hat, daß dies ein Fehler war, dann mit mir zusammen dagegen auf die Straße gegangen ist (also, die SPD, nicht Frau Barley) und gegen sich selbst demonstriert hat, dann im EU-Parlament (als SPE) sich ganz überwiegend dafür, als SPD gemischt dazu gestellt hat und dann wieder als SPD auf nationaler Ebene nun das Gesetz ganz schnell durchgewunken hat. Diese Leute wollen irgendwen "führen"? Echt? Das finde ich jetzt einfach nur krass ...
... Sie haben sich im Satzbau etwas vertan. Statt führen mit entsprechenden Anführungszeichen zu versehen, wäre es doch einfacher gewesen nur von verführen zu schreiben.

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mwroer 17.04.2019, 09:30
35.

Zitat von ohjeee
Jawohl, wer ist denn Mozart oder Beethoven!? Das größte Genie und der größte "Musiker" ist und bleibt Jacko!
Mozart, Beethoven und Jackson stehen zumindest was das Können angeht in einer Reihe. Ja. 'Den 'größten' gibt es nicht bei Musikern, den 'besten' genau so wenig.

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Thomas G. A. Mank 17.04.2019, 09:36
36. Michael Jackson ist mir zwar nicht so wichtig, aber...

die Zeilen des Autors zum Thema finde ich doch recht ärgerlich, zumal so wohlfeil. Ich rate dazu, sich nicht von einem oftmals widerlegten Gerücht, auch nicht in Form eines mittelmäßigen Dokumentarfilms, ins Bockshorn jagen zu lassen. Eine kritische Einschätzung dazu erläutert die Filmkritik von Rüdiger Suchsland: https://www.artechock.de/film/text/artikel/2019/04_11_leaving_neverland_doku_suchsland.html

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sponcon 17.04.2019, 09:37
37. Also, ich bitte Sie, ...

... man hat doch Frau Barley nicht nach vorn geschubst. Allein ihre Qualifikation sowie ihre Arbeit und Erfahrung als Ministerin hat sie für diesen knallharten Job prädestiniert.
Muss man denn immer meckern? Diese Politiker setzen sich für Menschen ein. Natürlich nicht für alle, das wäre wahrscheinlich zu anstrengend. Aber einige Menschen können ganz gut davon leben.

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Gerdd 17.04.2019, 09:43
38. Frau Büdenbender ...

Ja, sie ist eine überaus positive Erscheinung "am Rande" der deutschen Politik. Und solange sie keine Gesetze unterschreibt oder Orden verteilt, braucht sich niemand zu sorgen. Oder noch besser: Man könnte sie ja auch zur Nachfolgerin ihres Mannes wählen. Eine gute Frau auf dem Posten wäre ja sowieso mal fällig.

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Schmul Kohn 17.04.2019, 09:46
39. Schlimmer noch

Zitat von nairolf
Wurde Michael Jackson doch noch posthum verurteilt? Mir war, als gäbe es bisher nichts außer unbelegten Vorwürfen. Schwieriges Thema.
Lese ich den Wikipedia-Eintrag zu Michael Jackson, komme ich eher zu dem Schluss dass er Unschuldig ist als dass er schuldig ist. Wie dem auch sei, sei der Spiegel an den Pressekodex erinnert:

Richtlinie 13.1 – Vorverurteilung
Die Berichterstattung über Ermittlungs- und Gerichtsverfahren dient der sorgfältigen Unterrichtung der Öffentlichkeit über Straftaten und andere Rechtsverletzungen, deren Verfolgung und richterliche Bewertung. Sie darf dabei nicht vorverurteilen. Die Presse darf eine Person als Täter bezeichnen, wenn sie ein Geständnis abgelegt hat und zudem Beweise gegen sie vorliegen oder wenn sie die Tat unter den Augen der Öffentlichkeit begangen hat. In der Sprache der Berichterstattung ist die Presse nicht an juristische Begrifflichkeiten gebunden, die für den Leser unerheblich sind.

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