Forum: Politik
Die Lage am Montag: Liebe Leserin, lieber Leser,
Seite 1 von 7
joG 27.06.2016, 06:12
1. das Morgen-Briefing....

...mit einer einen ausländischen Politiker mit dem Deutschland sehr leicht bald wird freundschaftlich verhandeln müssen zu beleidigen und mutmaßlich übel nachzureden ist nicht sehr smart.

Beitrag melden
lupus_major 27.06.2016, 06:26
2. Keine Volksabstimmungen

Ich bin auch gegen Volksabstimmungen oder Befragungen in Parteien zu Sachthemen, wo der einzelne nur durch Populisten beeinflußt wird, von der Sache und Tragweite seiner Entscheidungen aber keinen blassen Schimmer hat.

Beitrag melden
Markus Frei 27.06.2016, 06:33
3. Seehofer

Der Unterschied zwischen Boris Johnson und Herrn Seehofer ist das Seehofer ein untrügliches Gespür dafür hat wann er die Grenze erreicht und wann er eine "Rolle Rückwärts" machen muß. Und das weis auch Frau Merkel, darum auch die Gelassenheit. Und was den Brexit angeht, es liegt an Frau Merkel wie weit man den Briten entgegenkommt, wie weit man den Brexit zu einem Erfolg werden lässt und damit den Reiz für andere EU-Staaten erhöht das gleiche zu tun. Und die ersten Signale des "aussitzens" von Frau Merkel lassen für die EU nichts gutes ahnen.

Beitrag melden
fluxus08 27.06.2016, 06:43
4.

in der Populisten wie Horst Seehofer oder Boris Johnson mit Hilfe von Referenden regieren, möchte ich nicht leben. Sie?"......schreibt der Spiegel - also eine Zeitung/Online-Medium, welche/welches tagtäglich den Mangel an "Gerechtigkeit und Demokratie" beklagt?
Der Spiegel führt ebenfalls an, "das Referenden nicht das beste Ergebnis für viele bringen, sondern schnell zu einer Herrschaft einer knappen Mehrheit über die Minderheit führen, siehe Brexit."
Sehr verwunderlich lieber Spiegel, weil genau dieser Effekt ist nach jeder knappen demokratischen Wahl wiederzufinden.
Aber auch hier stellt man den Trend zur Heuchellei fest: wenn das Ergebnis nicht den gewünschten Ausgang erreicht, spricht man von "Herrschaft" - läuft es so, wie man es sich vorstellt, ist es "Demokratie".

Beitrag melden
Sandlöscher 27.06.2016, 06:44
5. EU ist ein Trauerspiel

Anstatt nun gegen die Briten eine Treibjagd zu veranstalten, um sie schnellstmöglich hinauszuwerfen, sollte man dem Land die Möglichkeit geben, sich im Inneren neu zu sortieren. Auch für UK ist dieser Prozess schwerer als gedacht. Das zeigt der Rücktritt von Cameron als auch die drohende Abspaltung der Schotten. Traurige Gestalten sind weiterhin Herr Schulz und Herr Juncker, die dauerbeleidigt ein Ultimatum nach dem anderen formulieren. Beide Herren haben m.E. ihren Rücktritt ebenso verpasst und symbolisieren die EU-Bürokratie. Die EU braucht einen Neuanfang, egal ob mit UK oder ohne UK.

Beitrag melden
Hallo2020 27.06.2016, 06:45
6. Merkel

So blöd es sich anhört, Frau Merkel ist die Idealbesetzung für die aktuelle Führungslosigkeit der EU. Sie tut niemanden weh und alle versammeln sich hinter ihr.

Deutschland als neue EU-Führungskraft.

Beitrag melden
ilkaje 27.06.2016, 06:47
7.

Sorry, aber so langsam platzt mir die Hutschnur. Warum verdrehen Sie in ihrem Artikel die Tatsachen? Boris Johnson mag nicht glaubwürdig sein, ok. Aber dass er und andere Rechtspopulisten für die Spaltung Europas und GB verantwortlich sind, entspricht einfach nicht der Wahrheit. Für die Spaltung Europas sind einzig und allein die Brüsseler Eurokraten und die 28 Regierungen der Mitgliedsstaaten mit ihrer nur auf die Reichen und die Wirtschaft ausgerichteten Politik verantwortlich. Und niemand sonst. Gäbe es eine sozial ausgewogene Politik die allen nutzt, gäbe es keine Rechtspolpulisten in den Parlamenten und eine deutliche Zustimmung zur EU.

Beitrag melden
f-rust 27.06.2016, 06:49
8. Ja, ich möchte gerne

in einer Demokratie leben, in der repräsentative und direkte Demokratie so gelebt werden wie in der Schweiz. Wir schaffen das ... Übrigens bei allem Seehofer-Bashing schon vergessen (oder nicht gewusst), dass Bayern eine Art direkter Demokratie kennt, die es in anderen Bundesländer so (noch) nicht gibt? Und die immerhin u.a. das Volksbegehren Rundfunkfreiheit u.v.a. Entscheidungen hervor gebracht hat, die heute als demokratische Meilensteine gelten?

Beitrag melden
roughneckgermany 27.06.2016, 06:53
9.

Parlamentarische Demokratie benötigt keine Referenden. Dafür haben wir ja alle vier Jahre die Möglichkeit zu wählen.

Beitrag melden
Seite 1 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!