Forum: Politik
Die Lage am Montag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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Mertrager 27.06.2016, 06:59
10. Er irrt

Die parlamentarische Demokratie funktioniert NICHT, wenn die Politik deutlich gegen den Willen des Volkes schwerwiegende und unumkehrbare Entscheidungen durchsetzt und den Bürger nicht informiert, sondern vor vollendete Tatsachen stellt. Siehe MM und die Flüchtlingsfrage. Der Schaden für unser politisches System ist immens und begründet das Verlangen nach Volksentscheiden nach schweizer Vorbild.

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Roßtäuscher 27.06.2016, 07:00
11. Das Ansehen der Politiker hat sich sehr stark negativ verändert

Der Eindruck, der Wähler erkennt seine Pappenheimer von Populisten, Blendern, Prellern die nur ihr Wohl im Machterhalt sehen. Ewige Vortäuscher des falschen Scheins.
Jedoch der Mut zu deren Abwahl fehlt. Großbritannien hat nur Holzhacker ohne Charisma anzubieten, die die Werte eines starken Europa nicht erkennen wollen. Während andere so tun, als hätte sie eine jede noch so desolate Situation im Griff. Aussitzen, Schweigen, falschen Schein verbreiten. Spanien hat nach dem zweiten Anlauf keine Regierung. Bald so wie in Deutschland, man traut sich in Spanien nicht zu einem radikalen Wandel, obwohl der Abgewählte kein Programm, keine Vision zum Besseren hat.
Es sieht so aus, als wäre das Zeitalter der ausgetrockneten, der Karst-Politik immer mehr auf dem Vormarsch. Die Demokratie abgeschafft, Entscheidungen werden am Wähler vorbei getroffen. Nur Dumme fühlen sich sicher und glauben, das Vortäuschen wird sich nicht rächen.
Was in GB abläuft zeigt das Versagen der Politik, auf dem Kontinent ist es noch schlimmer. Seehofer ist immer noch in der Walze "Wahn und Willkür" gefangen, wie sein Vorgänger Stoiber. Ein Auskommen mit Merkel wird es nicht geben, weil zu sehr von sich eingenommen, uneinsichtig, stur.
Allein an der Trennung von GB werden Juncker, Schulz, F und BeNeLux, und D gemessen. Wähler anlügen war gestern.

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akkzent 27.06.2016, 07:01
12. Genau andersrum!

"Referenden bringen nicht das beste Ergebnis für viele, sondern können schnell zu einer Herrschaft einer knappen Mehrheit über die Minderheit führen, siehe Brexit."

Genau daran krankt ja die EU, dass mit der repräsentativen Demokratie eine parlamentarisch gewählte aber elitäre Minderheit gegen die politikverdrossene Mehrheit agiert. Lobbyistische Wirtschaftsinterressen (sprich vorwiegend deutsche) erdücken die Ballance von Wirtschaft und Sozialem.

Aber klar, direkte Demokratie mit mit populistischer Einflussnahme (Merkel, Petry, Seehofer etc.) auf Wähler mit überschaubarem Politverständnis (also die Mehrheit) sind ein gefährlicher Mix. Demoktatie heisst manchmal auch das Falsche zu tun. Entscheidend ist danach die Bereitschaft zu Korrekturen.

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ein_verbraucher 27.06.2016, 07:06
13. Der einzig zu erkennende Heuchler in

diesem Artikel ist der Schreiber. Natürlich muss er auf die anderen Wähler die gegen den Brexit gestimmt haben zu gehen. Natürlich muss er eine Brücke bauen. DAS ist ein Politiker. DAS ist seine Aufgabe. Kompromisse schließen und die schwachen oder unterlegenen nicht zurück lassen. DAS ist die Aufgabe eines Politikers.Und natürlich werden die Briten versuchen das bestmögliche für sich heraus zu holen? Würden wir oder andere Staaten das nicht auch so machen? Nein? Heuchler!

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attis 27.06.2016, 07:09
14. Das erste deutschlandweite Referendum sollte die Frage

beinhalten: Darf Seehofer politisch tätig bleiben oder nicht.

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ihawk 27.06.2016, 07:11
15. Demokratie ja oder nein

Meine Antwort auf ihre Frage, Herr Roland Nelles, ist klar und einfach: Wenn ihnen Demokratie in Europa nicht passt, dann suchen Sie sich ein anderes Plätzchen zum leben.
Die EU ist heute in Schwierigkeiten, weil im Geheimen verhandelt wird und Lobbyisten die Politiker vor sich her treiben. Wer am Volk vorbei regiert, wird abgestraft. Der BREXIT ist das Resultat des Versagens der selbsternannten Eliten und nicht die Schuld der Wähler. Zur Erinnerung, David Cameron hat die EU mit seinem verantwortungslosen Polit-Poker um mehr Macht gespalten und nicht der Wähler.
Der Wähler hat in den 70er Jahren gewusst, dass Atomkraft ein Fehler ist, wurde dafür von der Polizei nieder geknüppelt anstatt von den Volksvertretern befragt.
TTIP ist in der vorliegenden Form ein Fehler und wieder wird das Volk nicht gefragt - das, Herr Roland Nelles sind die Sünden in einer Demokratie und nicht der Wählerwille.
Arroganz kommt vor dem Fall ... schon mal gehört, Herr Roland Nelles?

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jesse28 27.06.2016, 07:12
16. Waldsterben....

Ich empfehle dem Politikchef von Spiegel Online einen kurzen, historischen Exkurs in die 80er Jahre, ggf. fällt dann auf, dass die "größte Sorge der Deutschen das Waldsterben" sicher nicht "war". Obwohl ich in der Zeit Kind bzw. Jugendliche war, kann ich mich noch gut an meine Angst vor einem Atomkrieg erinnern und die war ganz sicher nicht unberechtigt.

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accie 27.06.2016, 07:15
17. Schlechter Verlierer

In einer zivilisierte Gesellschaft akzeptiert man die Niederlagen und beschimpft man nicht den Gegner. Wenn jemand sich unzivilisiert benimmt, wie die EU-Heinis zur Zeit machen, nennt man solche Heinis sie sind ein schlechter Verlierer. EU ist Menschenfeindlich und war nie Zivilisiert. Jetzt wird in Hände gespuckt und die jugendliche werden gegen Ältere ausgespielt. Die Zukunft von jungen Leute wird nicht durch Brexit kaputt gemacht sondern einiges zu nennen durch CETA und TTIP kaputt gemacht. Wann hören Sie auf zu lügen und betrügen. Was für eine Presse haben wir überhaupt in Europa. Es ist beschämend, dass die heuchlerische deutsche Presse für ein undemokratische künstlich Erzeugte Gebilde Werbung macht. Weg mit der EU für immer.

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terrafortuna 27.06.2016, 07:17
18. Wunden

"Deshalb gehe es nun darum, auf sie zuzugehen, Wunden müssten geheilt werden" (Boris Johnson).

Es gibt noch keine Wunden. Die werden erst kommen..
Und es wird bestimmt nicht lustig.

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Arthur Travers Harris 27.06.2016, 07:19
19. Mr. Nelles

Sie haben eine wunderbare Faehigkeit darin falsch zu liegen oder Sie berichten bewusst so. Was schlimmer ist kann ich nicht beurteilen.

a) Nicht die Schotten, Nicola und selbst die hat gestern schon denkwuerdig verkuendet es wuerde zwar nicht gehen aber Sie wuerde ja aus Prinzip.

b) Corbyn ist auch in Labour nicht grenzenlos beliebt und unumstritten. Und er hat beim Referendum massive Fehler gemacht. In Deutschland wuerde man ihn jetzt noch 5 Jahre als Parteivorsitzenden behalten und dann nach Brussels auf einen guten Posten abschieben.
Diese Chance haben wir nicht mehr, wr muessen uns so mit dme Problem befassen.
c) Wie wuerde man denn in Deutschland mit fast der Haelfte der Buerger verfahren die "Leave" gewaehlt haben Herr Nelles ausser auf sie zugehen? Gibt es da irgendeinen andern Vorschlag den Sie haben und der vor allem nicht vor den ICJ fuehrt?
d) Blasphemie Herr Nelles aber: Europa ist nicht nur die EU, schwer zu verstehen, noch schwerer zu akzeptieren aber es ist so. Wir sind immer noch Teil Europas. In gegebener Zeit aber nicht mehr Teil der EU.

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