Forum: Politik
Die Lage am Montag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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notbehelf 21.11.2016, 05:40
1. Sehr gut

Mir hat der Hessen-Tatort und besonders Herr Tukur sehr gut gefallen. Ja, die Story war etwas an den Haaren herbeigezogen, aber es ging ja auch mehr um die Wendungen, die das nahm.

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StefanZ.. 21.11.2016, 05:59
2. Die Abstrusität unserer Zeit

Diesen Bezug zum Tatort finde ich prima. Wir leben in der Tat in sehr verwirrenden und chaotischen Zeiten.
Nun am Wochenende las ich einen wissenschaftlichen Artikel der den Bezug zwischen Lernbegierde/Neugierde quer durch ungewöhnliche und sehr unbekannte Bereiche und Themen zur Fähigkeit der Kreativität belegte. Das ist interessant für Personal-Auswahlverfahren und entsprechende Tests. Es wurde klar, dass kreative Problemlösungskompetenzen von dieser Art der besonders Fachfremden Neugierde und dem Verlangen nach neuen Erkenntnissen stark geprägt werden. Wen es interessiert, hier dazu die Englischsprachige Pressemitteilung: ow.ly/VwD9306lqet
Das scheint ein wenig zu erklären, warum man bei Frau Merkel so gar nichts Neues hört. Dazu ein kleiner Test zum Neugierde-/Kreativitätspotential der Leser. Mal sehen, wer über den Tellerrand hinausschauen kann. Die Knaller-Neuigkeit des Wochenendes war für mich die Mitschrift dieses angeblichen Gespräches. Es geht um die behaupteten tatsächlichen Charaktereigenschaften und Absichten von Trump und Clinton. Diese 2 Seiten lesen sich spannender als jeglicher Tatort der letzten 10 Jahre: ow.ly/aJv7306mBxT

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localpatriot 21.11.2016, 06:04
3. Wo ist die Nachfolgerin oder der Nachfolger?

Nach 12 Jahren im Amt wäre es an der Zeit dass man eine erfahrene, fähige und einsatzbereite Gruppe von Kanzlernachfolgern sieht. Aber diese gibt es nicht. Wie ein Unkrautteppich hat die Kanzlerin das Wachstum und gedeihen einer neuen, frischen und modernen Gruppe von Nachfolgern erstickt oder deren Gedeihen so verhindert, dass sie nicht als einsatzfähig gelten.

Die Opposition, die SPD, ist zerrüttet und amtsunfähig und in den eigenen Reihen kann man niemanden erkennen.

Man kann erwarten dass die nächsten vier Merkeljahre weitere Entfernung vom Wahlvolk bringen und danach kommt dann die Sintflut.

Wennimmer die Regierenden zu lange im Amt sind, folgt eine Zeit des Chaos. Die USA zeigen wieder einmal dass eine funktionierende Demokratie den friedlichen Machtwechsel als Grundbedingung hat. Acht Jahre sind lange genug. Nicht nur in den USA, Überall, auch in D.

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henry.miller 21.11.2016, 06:05
4.

Ich weiß nicht genau, was Frau Merkel genau anders machen soll und auch im Spiegel lese ich es nicht.

Sie ist eine große Politikerin.

Eine Nation besteht immer noch aus ihren Menschen. Jeder ist aufgefordert nachzudenken.

Dieser ständige Vorwurfston in allen Artikeln nervt.

Wenn der Spiegel eine Idee hat, die besser als die der aktuellen Politiker, sollte er sie mal äußern.

Ihr Artikel ist flach, halt das Fernsehprogramm von gestern

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tsitsinotis 21.11.2016, 06:14
5. Ich teile Ihren Pessimismus nicht.

Angela Merkel ist für jede Überraschung gut. Sie hat bewiesen, dass sie spontan mit Herz reagieren kann -- und das ist in diesen wirren Zeiten das Entscheidende. Es gibt z.Zt. wirklich keine Alternative. Ich traue ihr zu, dass sie sich, den Zeitzwängen folgend, von der unseligen marktkonformen Demokratie verabschiedet und durch ihr potenzielles Mitgefühl einen Weg aus dem grassierenden Hass aufzeigt. Nur sie hat das Renommee dazu.

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zoon.politicon 21.11.2016, 06:31
6. Politische Lähmung

Bei allen Verdiensten, Merkel ist nicht nur nicht "alternativlos", sondern lähmt durch ihr Festhalten an der Kanzlerschaft die Politik: Solange sie da ist, wird sich niemand anders aus der Deckung trauen, die personelle Erstarrung der CDU .... wird sich fortsetzen.
Warum können sich Leute so schwer von ihren Ämtern trennen?

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rationis 21.11.2016, 06:39
7. Aber was wäre die Alternative?

Jetzt mal ganz ernsthaft: Wer in der CDU außer Merkel soll es denn machen (Kanzler-kandidatur)? Wenn man Frau Merkel etwas vorhalten kann, dann dass sie keine Nachfolge aufgebaut hat. Irgendwie scheint es in der CDU Keinen zu geben, der Kompetenz, Popularität und Integrität in sich so vereinen würde, dass er dieser Aufgabe gewachsen wäre. Zumindest scheint es so...
Die CDU hatte ja vor 10-15 Jahren eine Riege an vielversprechenden Leuten: Koch, Wulff, Merz etc...die sich alle irgendwie selbst demontiert haben. Selbst der sehr populäre Graf von und zu Guttenberg (CSU) schien die erforderliche Integrität vermissen zu lassen.
Das große Vakuum hinter ihr scheint das eigentliche Problem zu sein, nicht jedoch Frau Merkel selbst. Es bleibt nur zu wünschen, dass sie einen Beraterstab hat, der mit ihr neue Impulse und Visionen erzeugen kann, um das Land weiter vorwärts zu bringen.

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wardawas? 21.11.2016, 06:41
8. kurz und bündig

Merkel hat gestern nur wieder Schlaftabletten verkauft. Und uns in ihrer Presseerklärung gezeigt dass sie sich 1.für unersetzlich hält und 2.ganz doll mit sich gerungen hat um sich weitere 4 Jahre für uns aufopfern zu dürfen. Dabei hat sie dann so verständnisvoll reingeschaut als spreche sie zu einem kranken Pferd....und dieses Pferd trägt eine schwarz-rot-goldene Decke und traut dem lächelnden Gesicht nicht mehr so richtig, seit es den Schlachthauskittel erkannt hat.

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black-mamba 21.11.2016, 06:43
9. Was Merkel nicht kapiert

Sie hat Schuld an all den Missständen - nicht zuletzt den Erfolgen von Rechtpopulisten - die es bei uns und überall dort auf der Welt gibr, wo sie Einfluß genommen hat. Sie glaubt man braucht sie. In Wirklichkeit aber zeigt sie selbst mit ihrem "und nochmal antreten", wie alternativlos und unflexibel ihr Verständnis und der Weitblick ihrer Poilitik ist. Ihr nochmal eine Chance zu geben heißt einer Versagerin hinterherzulaufen, weil man selbst nicht mehr als nur versagen kann.

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