Forum: Politik
Die Lage am Montag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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StefanZ.. 25.09.2017, 06:24
1. Hier geht der letzte Rest von Achtung vor Frau Merkel verloren

Die SPD zieht Schlüsse aus den Riesenverlusten, mit freiwilligem Gang in die Opposition und Machtverzicht. Frau Merkel mit dem schlechtesten CDU Ergebnis seit Kriegsende könnte hier zumindest soviel Anstand beweisen und auf die Jahre 13-16 ihrer Kanzlerschaft verzichten. Aber nein, was sollte Deutschland denn schließlich ohne ihre Genialität anfangen? Und innerhalb der feigen CDU/CSU Truppe zieht keiner die Reißleine. Damit ist klar, daß die Abstrafung in 4 weiteren Rumgemerkel-Jahren gewaltig kommen wird.

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sojetztja 25.09.2017, 06:27
2.

"Sogar die Aussicht, dass Merkel wohl Bundeskanzlerin bleiben wird, hat einen Vorteil. Im Ausland genießt sie hohes Ansehen, in den Zeiten von Trump wird sie mit all ihrer Erfahrung als Spitzendiplomatin gebraucht."

Und genau dieser Punkt hätte an erste Stelle gehört. Denn deswegen wurde sie gewählt - auch wenn es SPON merkbar überwindung kostet, das zuzugeben ;-) Zu ergänzen wäre: "in Zeiten von Trump, Erdogan, Kaczynski und wie diese ganzen Kriegstreiber heißen"

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discprojekt 25.09.2017, 06:47
3. Also,

Hoffnung, auch dass die Medien wieder die Aufgabe als 4. Macht ernst nehmen.

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bengel771 25.09.2017, 07:01
4.

Die Nacht ist vorbei und vermutlich waren in allen Parteien fleissige Bienchen am werk, die roten Linien aus dem Wahlkampf wegzuschrubben, die Wahlversprechen zu archivieren und das Parteiprogramm zu konservieren und einzulagern.
Die SPD wie auch CDU haben die Ursachen des Ergebnisses bei sich selbst zu suchen. Auch wenn man glaubt Frau Merkel hätte ihre Partei zu weit nach links geführt und bei Themen der SPD gewildert, erklärt das abschneiden beider nicht. Hartz IV Gesetze wurden verschärft, Altersarmut, Niedriglohn und Probleme der Zeitarbeit wurden nicht angegangen, führten nicht einmal zu Konflikten. Da kommt die Frage auf: Wenn Frau Merkel soweit die SPD übernahm, ohne das diese Themen Handlungsstoff ergaben, sind sie überhaupt noch Teil der Agenda der SPD?
Die neue Regierung wird Aus CDU, FDP und Grüne gebildet werden. Mit den Grünen sehe ich kein Konfliktpotential, ausser Benzinerverbot und weitere Verteuerung von Energie, war nichts Konkretes in derem Programm. (beides kann Frau Merkel sorglos liefern)

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spon_4_me 25.09.2017, 07:08
5. Für mich ist "Jamaika"

ein Wunschergebnis, gerade wegen der von Ihnen erwähnten Möglichkeit zur Dynamisierung unserer Gesellschaft. Ich fürchte allerdings, die Botschaft der Wahm für die CDU wird sein: "Wir müssen unsere Wähler von der AfD zurückholen." Mit welcher Taktik das erfolgt, lässt sich denken. Und da ich an Prinzipien wenigstens km Ansatz glaube, kann ich mir kaum denken, dass vor allem die Grünen das mitgehen. Mein Tipp: Ein paar Wochen pro-forma Verhandeln, Appelle an die Pflicht aller echten Demokraten, ein Erstarken der Rechten zu verhindern, dann - mit Bedauern - Neuwahlen.

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vincent-april 25.09.2017, 07:09
6. Starke Opposition ist Feigheit

wenn man alternativ die Möglichkeit hätte, seine Vorstellungen und die seiner Wähler aktiv in der Regierung mitzugestalten.

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peter.di 25.09.2017, 07:15
7. Es war und bleibt falsch

Nicht zwischen Asyl, subsidiärer Hilfe, nicht gewährtem Asyl und Einwanderung zu unterscheiden. Alle anderen westlichen Länder tun das und immer wenn Deutschland meinte es besser zu wissen als alle anderen, dann war das Ergebnis ein Desaster.

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echoanswer 25.09.2017, 07:30
8. So schlecht nicht

Weil Merkel eine Opposition gegen ihre Selbstherrlichkeit braucht und lernen muss Koalitionspartner nicht zu zermalmen. Wenn Sievers nicht lernt, dann ist es weder um die FDP noch um die Grünen schade. Mit der AfD im Parlament müssen die gelangweilten und faulen Abgeordneten endlich mal was für ihr Geld tun oder D geht in eine braune Zukunft. Es könnte passieren, dass Politik in D wieder spannend wird.
Es ist von Fr. Merkel nur absolut gewissenlos, Nazis an die Macht zu helfen, nur um die eigene Position zu sichern. Damit ist mein Respekt vor ihr auf Null gesunken,

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vo2 25.09.2017, 07:31
9. Ein Kanzler mit Format

würde die Klatsche annehmen, zurücktreten und Platz für Neuwahlen machen.
Ohne Frau Dr. Merkel sähe das Ergebnis anders aus.

Aber sie ist halt einfach zu gerne Kanzlerin.

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