Forum: Politik
Die Lage am Montag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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heinri_sch 29.04.2019, 07:06
1.

"Gewiss, Habeck könnte weniger Interviews geben, und er könnte bei gewissen Fragen auch mal die Klappe halten. Etwa wenn er wie jetzt in der "Bams" gefragt wird, ob er an Gott glaube und er tatsächlich antwortet, dass er dafür wohl zu viele Philosophen gelesen habe."
Ich versteh beim besten Willen nicht, was an dieser Antwort auszusetzen ist? Ist die Antwort für Herrn Feldenkirchen zu unchristlich? Überhaupt, hat Herr Feldenkirchen schlecht geschlafen? Die Kolumne ist so launisch und negativ, dass ich schon schlechte Laune kriege. Vielleicht sollte Feldenkirchen mal lieber seinen Tipp an Habeck selber befolgen.

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kirschlorber 29.04.2019, 08:01
2. Gute Fragen

Eine gute Frage der Journalisten an Herrn Habeck könnte z.B. lauten: „Herr Habeck, die Grünen haben ja Übung in Enteignung. Z.B Rentenenteignung durch RotGrün. Wie stehen Sie dazu, Herr Habeck?“

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hausfeen 29.04.2019, 08:01
3. Gewiss, Dissing dieser Art passiert, wenn einer Partei ...

... nichts wirkliches Schlechtes anzuhängen ist in solchen Wahlkampfzeiten. Zumal offensichtlich der persönliche Frust des Ex-Kollegen darüber, dass seine bevorzugte Partei, welche immer es auch ist, z.Z. so schlecht dasteht, hier die die Triebfeder war. Der grünwählende Teil der Zunft wird sich von so etwas nicht beeinflussen lassen. Beim unbedarften Grün-Leser hoffe ich auf die gleiche Reaktion.

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conrath 29.04.2019, 08:18
4. Sie ist eine Zumutung.

Aber hey: Wir haben ja alle mal ganz unten angefangen. Und mussten uns erst mal einarbeiten. Bei den meisten Menschen war das sinnigerweise im 1. Lehrjahr oder im 1. Praktikum im Studium. Das wir eine Ministerin haben, die diese putzigen Antworten gibt und nicht merkt, dass sie sich damit als ernstzunehmende Gesprächspartnerin desavouriert hat ist peinlich. Ein Beispiel für das avanti dilletanti GroKo - Mix. Sie merken es nicht mal. Zukunftsfähigkeit, Innovation, Aufbruch ist passé. Dafür beschäftigt man sich mit sich selbst, wer wo was wird und merkelt weiter.

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schnabelnase 29.04.2019, 08:25
5. Ich bin etwas irritiert.

Warum sollte Habeck auf die Frage, ob er an Gott glaube, etwas anderes antworten als er gesagt hat? Wenn ich das richtig verstanden habe, soll seine Antwort, dass er dafür zuviele Philosophen gelesen habe, schlecht für sein Image sein. Was ist denn jetzt los? Man kann in Deutschland (auch als Journalist) jemanden die Frage nach seinem Glauben oder seiner Weltanschauung stellen, wenn man es denn unbedingt möchte und der Gefragte kann darauf antworten, wenn er will und vor allem, wie er es will. Wo sind wir denn? Ich muss irgendetwas nicht richtig begriffen haben.

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kuac 29.04.2019, 08:32
6.

Es gibt doofe Journalisten, die doofe Fragen stellen. Warum ist das so? Weil es viele gibt, die das lesen wollen.

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Arthur G. 29.04.2019, 08:33
7. Das Karliczek-Experiment

Was ist da schiefgelaufen? Frau Karliczek ist die die personifizierte Fehlbesetzung, dass ist kein Geheimnis doch es wird dagegen nichts unternommen!

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scratchpatch 29.04.2019, 08:50
8. Habeck wird es überleben

Habeck ist insofern das Gegenmodell zu Merkel, die immer sachlich ist und es geschafft hat, dass ihre Person nicht mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, was wohl sehr unergiebig ist für manche Art von Journalismus. Das hat allerdings lange - fast hätte ich gesagt: Jahrzehnte - gedauert. Als Frau stand lange ihr Aussehen im Mittelpunkt und - herausragend im Sinne eines tiefen Falls des Journalismus - ihr Ausschnitt beim Besuch einer Oper. Die zahlreichen "Mutti"-Titel (mit denen man allerdings eher ihre Wähler verunglimpfen wollte als sie selbst) haben erst kürzlich ein Ende gefunden. Nun hat man endlich einen gefunden, der durch seine Person interessant ist und es auch sein will und auch davon erzählen kann. Endlich kann man sich wieder mit bunten Details befassen statt mit langweiligen sachlichen Kompromissen. Natürlich wird dieses Interesse an der Person Habecks auch wieder nachlassen, sobald man ein anderes Objekt gefunden hat. Ich glaube aber, dass Habeck in der Lage ist, darüber hinauszuwachsen. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass ihm im Gegensatz zu Schulz sehr wohl klar ist, dass das Gerede um einen Kanzler Habeck zwar schmeichelhaft, aber eben eine Fantasie ist. Habeck ist ein lässiger, sympathischer Teamplayer und das sollte er auch bleiben.

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Rassek 29.04.2019, 08:56
9. Zur FDP

Alter Song, neue Erkenntnisvariante:
"I don't like Mondays".
Nun gut, der journalistische Grünen Hype ist auf dem doch recht neoliberalen Kurs der Partei gegründet.
Soll heissen: Da wo es den Betuchten gut gehen wird, werden ihre Politiker von den Medien gelobt. Schliesslich gehören die Medien ja auch den Betuchten.
Was interessiert es die Grünen, wenn sich die Kleinverdiener dank Co2, Öko.. und xxxSteuer nichts mehr leisten können ??? Die Klientel der Grünen fahren auch bei 3 Euro pro Liter noch durch die Gegend.

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