Forum: Politik
Die Lage am Samstag: Deutsche Angsthasen
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dieter 4711 28.05.2016, 10:11
10. Erst Angst, dann handeln

Die Angst ist ein gutes Zeichen, um die Probleme zu erkennen. Dann sollte die Angst aer einem systemischen Handeln weichen.

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sapereaude! 28.05.2016, 10:16
11. Genau so ist es!

Zitat von conny1969
Die andauernden Unterstellungen wir hätten vor irgendetwas Angst, um seine eigene Position besser durchdrücken zu können, wenn einem die Argumente ausgehen, ist ziemlich offentsichtlich. ..... Um es mal ganz banal auszudrücken, ich habe keine Angst vor Broccoli nur weil er mir nicht schmeckt. Glücklicherweise ist das alles so leicht durchschaubar geworden. .... Fangt mal an zu argumentieren unter Einbeziehung "aller" Fakten und " Realitäten".
Ein aufmerksamer Mensch erkennt Tendenzen, in deren Richtung sich dei Welt um ihn herum verändert. Er kann dann feststellen, dass die Richtung der Veränderung, die er ekennt, seiner Meinung nach die falsche ist. Das hat mit Angst wenig zu tun.

Ein ganz simples Beispiel: Die Zahl der nichts sehenden Verkehrsteilnehmer, die mit ihrem Smartphone beschäftigt sind, nimmt zu. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Tendenz zu einer der Hauptursachen für Verkehrsunfälle wird, wenn man diese Entwicklung nicht durch ein Korrektiv in eine andere Richtung lenkt. Diese Überlegung hat mit Angst überhaupt nichts zu tun. Wenn Sie so wollen, ist das eine Art Kurvendiskussion, wie wir sie aus dem Mathematikunterricht kennen.

Unsere Vernunft verleiht uns die Fähigkeiten, Prognosen für die Zukunft aufzustellen und dementsprechend unser Verhalten zu planen. Dazu gehört aber auch, dass wir nach Möglichkeit alle bekannten Fakten - auch die weniger gefälligen - in die Betrachtung einbeziehen. Lasst uns doch diese tolle Fähigkeit nutzen!

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bammy 28.05.2016, 10:26
12.

Was heißt Angst?
Uns geht es seit zu vielen Jahren zu gut.
Seit 70 Jahren wachsen die Deutschen in Frieden und seit 40 Jahren in Wohlstand auf. Und das in einem relativ stark reglementierten Sozialstaat. Da hat sich eine gewisse Vollkaskomentalität und Anspruchsdenken installiert.
Ich denke, die Deutschen leben in ständiger Angst, das ihnen was weggenommen wird. Und Parteien wie die AFD bestärken das nun.
Wieviele Leute behaupten und geht es schlecht, während andere Länder froh wären, nur unsere Probleme zu haben.

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P-Centurion 28.05.2016, 10:29
13.

Es ist schon bezeichnend: von der Presse wird uns dauernd ohne Gründe Angst gemacht, und wenn wir dann man (zu gutem Recht) von alleine Angst haben, wird man gleich laienhaft analysiert, diskreditiert und diskriminiert (Wutbürger, etc).

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lupenreinerdemokrat 28.05.2016, 10:29
14.

Zitat von stagedoor
Spannnendes Thema an sich, welches gerade ja bei einigen "speziellen" Wählern existenziell zu sein scheint. Die Angst vor "dem Fremden", der "Islamisierung", einer nicht greifbaren "Weltregierung" und "chemtrails". Alles, wie gesagt, kaum greifbar. Das kann aber auch Sicherheit bieten. Dieser tägliche Kampf gegen etwas, was nicht wirklich sichtbar ist. Das kann mir dann auch niemand wegnehmen und schon habe ich eine Lebensaufgabe und arbeite an einem "wichtigen" Projekt" mit. Vielleicht wie noch nie zuvor in meinem Leben. Uns scheint die Angst ja etwas in die Wiege gelegt. Vielleicht von unseren Eltern und Großeltern? Wir müssen sie aber nicht mit ins Grabe nehmen. Los wird man sie niemals in dem man Auslöser entfernt sondern immer nur im Innen. Diesen Prozess in Gang zu setzen kann jedoch jeder nur für sich selbst entscheiden.
Ihre Psychologieselbststudium für 5-jährige in Ehren, aber ich habe den Eindruck, Sie wissen nicht wirklich von was Sie da schwurbeln.

Es gibt keine "speziellen Wähler", die Angst vor irgendetwas haben. Es gibt allerdings zunehmend mehr Wähler, denen die Politik der Blockparteien einfach mittlerweile zuwider ist und die sie argumentativ ablehnen. Das hat etwas damit zu tun, dass man sich nicht nach einer Diktatur sehnt, wo alles alternativlos ist und die selbsternannten "Eliten" schon am besten wissen, was gut für die Untertanen ist, das hat etwas damit zu tun, dass man eben weiß, dass der Islam zwar ein Teil Deutschlands ist, aber auch nicht der bestimmende Teil werden darf. Das hat damit etwas zu tun, dass man weiß, dass gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Russland mindestens ebenso gut und wichtig für Europa sind, wie gute zu den USA, Japan oder China.
Das hat auch damit etwas zu tun, dass die "speziellen Wähler" offenbar politisch bebildeter sind und weiter denken können, als die konformen, bildungsfaulen Schichten der Ja-Sager und Blockparteienwähler.

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bammy 28.05.2016, 10:32
15.

Zitat von sapereaude!
Das ist doch genau das Gegenteil desse, was uns CIA, NSA, HCHQ, BND und ihre politischen Handlanger immer einreden wollen! Angeblich ist doch die Bedrohung durch den Terrorismus, rechte Gewalt etc. so groß, dass wir immer mehr Überwachung brauchen und immer weiter demokratische Grundrechte aushöhlen müssen.
Geheimdienste reden uns gar Nichts ein. Das ist gar nicht deren Aufgabe.
An welcher Stelle wurden Ihre demokratischen Grundrechte nun ausgehöhlt?
Und das wir eine Terrorbedrohung haben, ist ja wohl nun nicht abzustreiten.

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wunni2010 28.05.2016, 10:34
16. Ich habe Angst !

Nicht vor Flüchtlingen und Islamisten aber ganz einfach vor unseren POLITIKERN liebe Frau Beyer !
Sie sollten einmal über die Ängste der Menschen vor den Politikern schreiben ,erst gestern hat Frau Merkel wieder über das TTIP Abkommen in diesem Jahr gefasselt !

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otelago 28.05.2016, 10:39
17. lachhaft

vollkommene Fehldiagnose, tatsächlich sind die Amerikaner voller Angst und nicht die Deutschen.

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m.gu 28.05.2016, 11:08
18. Frau Susanne Beyer hat die Themen meiner Meinung nach gut erklärt.

Angst müssen heute besonders die Menschen haben, die in Kriegsgebieten sich befinden. Wie z.B. im Irak, in Syrien und in der Türkei. Besonders die Kurden in Syrien sowie in der Türkei sind Angriffspunkte des IS und der Erdogan Regierung. Täglich werden viele Menschen, vor allem Zivilisten, durch die Mörderbanden des IS und durch das Militär in der Türkei getötet. Beispiel die Stadt Palmyra in Syrien. Allein in dieser Stadt wurden bisher 10 Massengräber mit 100den ermordeten Kindern, Frauen und Männern entdeckt. Das zweite Beispiel die Stadt Cizre in der Türkei. Hier wurden unzählige Zivilisten vom türkischen Militär getötet. Nicht nur mit Panzer wird auf wehrlose Menschen geschossen, beim Überqueren der Straße werden die Zivilisten mit Maschinengewehrsalven wie Hasen erschossen. Zu sehen in Originalkameraaufnahmen, siehe Quelle: "Tobias Hoch - Der Kriegsverbrecher Erdogan und sein Kampf.." Aufnahmen die um die Welt gingen, wo die Menschenrechtler vor Ort bestätigen, siehe Quelle: "Kriegsverbrechen der Türkei in kurdischen Gebieten werden nicht geahndet."

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P-Centurion 28.05.2016, 11:15
19.

Zitat von stagedoor
Ich finde positiv, dass Sie das (psychologische) Selbststudium gut heißen. Von Fünfjährigen würde ich das noch nicht erwarten. Von manchen Erwachsenen könnte man es vielleicht erwarten. Aber nochmal: das kann man nicht von außen erzwingen, das ist die freie Entscheidung des Einzelnen. Sie sehen eine Dominanz des Islam in Deutschland, so wie ich sie verstehe, und das scheint Ihnen Unbehagen zu bereiten. Das ist ihr gutes Recht. Ich sehe diese Dominanz nicht. Ungeachtet dessen halte ich Selbstreflexion bei uns Erwachsenen als Grundlage für hilfreich für ein friedvolles und wertschätzendes Miteinander, was respektvoll ausgetragende Konflikte mit einschließt.
Manche sehen ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist auch normal und psychologisch.
Aber auch die oder deren Kinder bekommen irgendwann die Quittung.
Ich wünschte es wäre anders, wirklich, ich habe auch fast 40 Jahre meines Lebens wie sie gedacht, aber man ist eben nie zu alt um zu lernen, gerade wenn man es selbst erlebt und 1 und 1 zusammenzählt, vor allem merkt wie man bis jetzt belogen wurde.

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