Forum: Politik
Die Lage am Samstag: Liebe Leserin, lieber Leser, guten Morgen,
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haresu 07.09.2019, 07:27
1. Zu früh gefreut

Als ob Johnson die Zukunft des Landes zerstören würde. Daran haben andere auch sehr erfolgreich mitgearbeitet, Corbyn zuallererst, das Parlament ebenso, die gesammte politische Klasse des Landes. Ohne Johnson wird nichts besser, dass er nach einem Rücktritt erneut Kandidat der Tories werden könnte erscheint mir absurd. Stärkste Partei würde ohnehin die Brexit Party. Die Tories würden zerrissen, Labour für Corbyns Spielchen bestraft. Ein geregelter Brexit würde noch unwahrscheinlicher, das Land wäre in der Hand von unfähigen Populisten, die zukünftigen Beziehungen zur EU wären kaum positiv gestaltbar. Wer glaubt Neuwahlen könnten den Brexit ganz azfhslten, lebt in Illusionen. Die Briten wollen es einfach wissen und nur durch das tatsächliche Erleiden des Brexit kann man auch die jetzige Spaltung überwinden.

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kuac 07.09.2019, 08:28
2.

Trumps Nahostpolitik zerbröselt.....
Hat er eine Nahostpolitik, die längerfristig zum Frieden führen könnte? Nein, es sind einzelne Maßnahmen, die ihm bei seiner Wiederwahl helfen sollte, wie zB. die einseitige Bevorzugung Israels.

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sven2016 07.09.2019, 08:47
3. Der neue US-Beauftragte für Nahost

wir ein 30jähriger Kaffeeholer von Herrn Kushner (ebenfalls right wing zionist). Nur mal als Anmerkung.

Dass sich die Amerikaner sorgen, die chinesische Regierung würde Hilfe nach der Naturkatastrophe auch politisch nutzen, spricht für sich.

US-Katastrophenhilfe der letzten 50 Jahre war immer mit konkreten politischen Bedingungen verknüpft.

Man kann zur Zeit nur hoffen, dass sich Trumps Fastfood-Wahn bald physisch bemerkbar macht. Sonst macht er sich zum Alleinherrscher.

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Atheist_Crusader 07.09.2019, 09:02
4.

Washington macht sich Sorgen, dass China mit Aufbauhilfen Einfluss in der Karibik gewinnt? Ist doch prinzipiell ein legitimer Plan. Die Art von Plan die die USA selbst verfolgt hätte und auch hat.
Man könnte da natürlich mit eigenem Geld gegenhalten, aber das stabile Genie in Washington ist ja der Meinung, dass die USA statt für Einfluss zu zahlen lieber den Einfluss erpressen sollte der ihnen seiner Meinung nach rechtmäßig zusteht.

So wird dann ein weiteres Land in eine fremde Interessensphäre gezogen/abgedrängt, aus purer Blödheit und einer kindischen Vorliebe für kurzfristige direkte Gewinne/Einsparungen über langfristige strategische Vorteile. Seine Amtsnachfolger werden es ihm danken.

So great.

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juba39 07.09.2019, 09:12
5. Es wird abartig

Jetzt grassiert schon die Angst vor China, wenn sie materielle Hilfe leisten wollen. Wie soll ich jetzt intellektuell die Meldung einordnen, Soldaten der Bundeswehr werden auch den Bermudas helfen? Erkennt man inzwischen die Abartigkeit solcher Meldungen, allein nur, wenn man sie wertfrei nebeneinander stellt?

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peterle3 07.09.2019, 09:46
6. Trumps Nahost-Politik zerbröselt

Ja, aber noch viel deutlicher als Artikel das darstellt. Mit der Aufkündigung des Iran-Abkommens hat sich die Dynamik verstärkt, dass die Türkei und Saudi-Arabien Atomwaffen wollen. Das hat Trump ja wirklich gut hingekriegt. Dann haben wir Atomwaffen im halben Krisen-Halbmond, von der Türkei bis Indien.

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thequickeningishappening 07.09.2019, 09:52
7. Johnson auf Den Spuren Churchills

"Widen the war to win it"! Herrn Johnson ist jedes Mittel recht um als "Great Statesman" in Die Geschichte einzugehen - als "Brexit Executer". Er spielt ueber Bande und hat gute Chancen, Die Stimmen Der Waehler im rechten Moment einzufangen.

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bran_winterfell 07.09.2019, 10:12
8. unklar

Warum sollte die Queen Corbyn zum Premierminister ernennen, wo doch Labour weit und breit keine Mehrheit im Parlament besitzt? Da könnte sie genauso gut eine Person von den LibDem oder den Tories nehmen, eine parlamentarische Mehrheit hätte im Augenblick keiner... Gäbe es für den Fall von BoJos Rücktritt irgendwelche Präzedenzfälle?

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xismus 07.09.2019, 10:15
9. Boris - der Tag heute

Ob die "Vorstellung/Performance" von Mr. Johnson ein Drama ist, eine Kommödie oder Tragödie, muss man den Theaterkritikern überlassen. Jedenfalls ist es Johnson gelungen seine Performance im digitalen Zeitalter in eine „plurimediale Darstellungsform" auf der Theaterbühne House of Commons zu inszenieren. Wobei die Anzahl der Akte noch unbestimmt bleibt, weil der krönende Schlußakt, der allerdramatischte, mit seinem (Boris Johnson) Rücktritt noch folgen könnte.

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