Forum: Politik
Die Lage am Samstag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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i.dietz 15.07.2017, 08:50
1. Guten Morgen

Frau Merkel geht wohl in die Geschichte als "Merkels-Chaos-Tage" ein mit Gipfelchen "ohne Wert" !
Bei O. Schulz vermisse ich zu seinem "ertappten-Musterschüler-Gesicht" ein kleines Tränchen im rechten Augenwinkel !

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StefanZ.. 15.07.2017, 09:00
2. Symbol für Frieden oder Tod?

Graphische Symbole können bei häufigem oder langem Betrachten gewissen unbewußte oder bewußte Gedanken und Gefühle erzeugen. Diese wiederum sind durchaus in der Lage innere Veränderungen zum Guten oder Schlechten zu bewirken. Es scheint mir darum wichtig, bei jeder Gelegenheit darauf hinzuweisen, daß das angebliche Zeichen für Frieden in Wirklichkeit für Tod steht. Wenn man es allerdings um 180 Grad dreht, dann sieht die Sache schon wieder besser aus. Man erkennt nun einen Baum mit Zweigen gegen den Himmel, das Zeichen für Leben. Also, lieber bei der nächsten Demo eine Friedenstaube verwenden, als den entwurzelnden und umgestürzten Lebensbaum.

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cerberus99 15.07.2017, 09:12
3.

Herr Kurbjuweit verfolgt die SPIEGEL Agenda weiter - gut, das ist sein Job.
Also Hamburger stelle ich meine Sicht der Dinge dagegen:
Zitat K.:"Zunächst kündigte er seinen Hamburgern an, sie würden vom Gipfel so gut wie nichts merken. Das traf dann nur für die zu, die ihre Stadt rechtzeitig verlassen hatten."
Das ist falsch und polemisch. Betroffen von dem, was niemand sich wünscht, waren wenige Straßen in wenigen
Stadtteilen. Und nur ein Bruchteil der Bevölkerung. Und das für wenige Stunden. Geschätzte 1.7 Mio von 1.8 Mio Einwohnern Hamburgs haben das gesehen, was die Medien ihnen vermittelt haben - teils in Endlosschleifen, die einige schlimme Szenen immer wieder zeigten.

Zitat K.: "Im Rahmenbefehl steht: "Der Schutz und die Sicherheit der Gäste haben höchste Priorität." Die Hamburger Bürger dürfen sich damit vernachlässigt fühlen."
Bei nüchterner Betrachtung muss man feststellen: Jede andere Prioritätssetzung in einem Rahmenbefehl wäre keinem Staatsgast vermittelbar und würde von den Sicherheitsbehörden der betr. Staaten akzeptiert werden. Kein Putin und kein Trump, kein anderer Gipfelteilnehmer wäre unter anderen Kautelen nach Hamburg gekommen. Eine solche Formulierung adressiert daher in allererster Linie die Staatsgäste und sichert ihnen zu, was ihnen dann gewährt wurde: Sicherheit.
Aus einer solchen Formulierung im Kehrschluss zu folgern, wir Hamburger müßten uns nun vernachlässigt vorkommen, zeugt von wenig Seriösität. Man stelle sich nur vor, es wäre formuliert worden: "Die Sicherheit der Hamburgerinnen und Hamburger hat höchste Priorität" - als müssten wir Hamburger vor den ausländischen (Staats-)Gästen und Beuschern geschützt werden. Oder vor uns selbst, die wir zu -zig Tausenden als friedliche Demonstranten unterwegs waren - das ist nur kurios zu nennen.
Herr Kurbjuweit ist viel zu klug und zu erfahren, als dass er nicht beim Schreiben der Zeilen wusste, was er damit macht: Zuspitzen, Anheizen, Agenda setting.
Nicht gut für einen Samstagmorgen. Nicht gut für SPON.

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juergen247 15.07.2017, 09:13
4. Das ist schlicht gelogen

Bei jeder solcher Veranstaltungen geht es immer in erster Linie um die Staatsgäste. Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Es wäre zuallererst eine Blamage für Merkel gewesen, wenn da was schief gelaufen wäre.
Eigentlich müsste Scholz für diese Lüge zurücktreten.

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touri 15.07.2017, 09:16
5.

Zitat von cerberus99
Herr Kurbjuweit verfolgt die SPIEGEL Agenda weiter - gut, das ist sein Job. Also Hamburger stelle ich meine Sicht der Dinge dagegen: Zitat K.:"Zunächst kündigte er seinen Hamburgern an, sie würden vom Gipfel so gut wie nichts merken. Das traf dann nur für die zu, die ihre Stadt rechtzeitig verlassen hatten." Das ist falsch und polemisch. Betroffen von dem, was niemand sich wünscht, waren wenige Straßen in wenigen Stadtteilen. Und nur ein Bruchteil der Bevölkerung. Und das für wenige Stunden. Geschätzte 1.7 Mio von 1.8 Mio Einwohnern Hamburgs haben das gesehen, was die Medien ihnen vermittelt haben - teils in Endlosschleifen, die einige schlimme Szenen immer wieder zeigten. Zitat K.: "Im Rahmenbefehl steht: "Der Schutz und die Sicherheit der Gäste haben höchste Priorität." Die Hamburger Bürger dürfen sich damit vernachlässigt fühlen." Bei nüchterner Betrachtung muss man feststellen: Jede andere Prioritätssetzung in einem Rahmenbefehl wäre keinem Staatsgast vermittelbar und würde von den Sicherheitsbehörden der betr. Staaten akzeptiert werden. Kein Putin und kein Trump, kein anderer Gipfelteilnehmer wäre unter anderen Kautelen nach Hamburg gekommen. Eine solche Formulierung adressiert daher in allererster Linie die Staatsgäste und sichert ihnen zu, was ihnen dann gewährt wurde: Sicherheit. Aus einer solchen Formulierung im Kehrschluss zu folgern, wir Hamburger müßten uns nun vernachlässigt vorkommen, zeugt von wenig Seriösität. Man stelle sich nur vor, es wäre formuliert worden: "Die Sicherheit der Hamburgerinnen und Hamburger hat höchste Priorität" - als müssten wir Hamburger vor den ausländischen (Staats-)Gästen und Beuschern geschützt werden. Oder vor uns selbst, die wir zu -zig Tausenden als friedliche Demonstranten unterwegs waren - das ist nur kurios zu nennen. Herr Kurbjuweit ist viel zu klug und zu erfahren, als dass er nicht beim Schreiben der Zeilen wusste, was er damit macht: Zuspitzen, Anheizen, Agenda setting. Nicht gut für einen Samstagmorgen. Nicht gut für SPON.
Ich sehe an der Stelle auch kein Problem, schließlich waren die Staatsgäste und Polizisten das primäre Ziel der Kriminellen, bei den Bügern gab es "nur" Sachschaden, der ersetzt werden kann, und nach Aussage von Scholz ja auch wird.

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Malshandir 15.07.2017, 09:20
6. Soso, da lief was schief

Also richtig muss sein, Priorität hat der Schutz der Bürger. Herr Erdogan benötigt gar keinen Schutz, soll er mit dem was er angerichtet aht leben.
Wer ein ganzes Volk beleidigt muss auch einmal hautnah die Konsequenzen spüren.

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INGXXL 15.07.2017, 09:21
7. Scholz hat in der Sache

richtig gehandelt. Aber seine Aussagen waren natürlich naiv.
1. Man kann sich nicht vom Linken Mob vorschreiben lassen wo welche Veranstaltung durch geführt werden. Das wäre nichts anderes als vor dem rechten Pöbel, von Gabriel Pack genannt, zu kapitulieren.
2. Das der Schutz von Staatsgästen Vorrang vor brennen Autos und zerbrochenen Scheiben hat ist selbst verständlich
3. Man hätte gegen die Heckenschützen auf dem Dach energischer vorgehen sollen, ggg. mit der Schusswaffe

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m.gu 15.07.2017, 09:29
8. Wenn 20 000 Polizisten vor Ort sind und zuschaut wie im

Schanzenviertel ca. 4 Stunden lang der Mob sein Unwesen treibt, handelt fahrlässig und unmenschlich. Bereitstehende Wasserwerfer und mehrere 1 000de Beamte hätte man meiner Meinung nach sofort einsetzen müssen. Oder war es gewollt? Vor allem von den Politikern der CDU/CSU um danach gegen rot/grün und vor allem gegen die Linken vorgehen zu können. Wollte man vor der Wahl die Linken insgesamt durch diese Maßnahme ausschalten? In meinen Augen unverantwortlich, das Eigentum der Bevölkerung dem Mob auszuliefern. Das vor allem auch die Rechtsextremisten sowie 100de von gewaltbereiten Linken aus dem Ausland (Russen, Österreicher, Italienern u.a.) und natürlich auch die Gewaltbereiten der linken Szene stundenlang die Szene überlassen wurde ist mehr als verantwortungslos.

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taglöhner 15.07.2017, 09:45
9. Abgründe

Das Sturmgeschütz der Demokratie feuert aus allen Rohren zur Ehrenrettung einer diskreditierten Denkschablone. Mensch hängt nun mal sehr an seiner moralischen Überlegenheit, hehe.
Aber überall, wo moralische Überlegenheit empfunden wird, lauert auch Totalitarismus und Menschenverachtung, das ist doch das große Thema der Ereignisse.
Eine Spaltung in die Gesellschaft zu tragen bezüglich des Schutzes von Staatsgästen, ohne zu reflektieren, dass diese Priorität schon aus der Erfahrung in aller Interesse ist, dass dessen Scheitern den vorletzten Weltkrieg ausgelöst hat, ist dumm und infam.

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