Forum: Politik
Die Lage am Samstag: Liebe Leserin, lieber Leser,
Seite 1 von 3
schwäbischalemannisch 31.03.2018, 09:31
1. Was wäre wenn ...

..., die Wissenschaft beweisen könnte, dass Jesus nur ein ganz normaler Mensch war? Und alles, was die Kirche in den 2000 Jahren danach gemacht hat, auch nur Interessen getrieben und von Menschenhand gemacht ist?

Im Grunde weiß doch jeder halbwegs vernünftige und klar denkende Mensch, dass das alles so nicht gewesen sein kann wie es in der Bibel dargestellt wird.

Das bedeutet ja nicht gleich, dass es keinen „Gott“ oder sonst wen gibt, der das Universum geschaffen hat. Wobei das ja alles Spekulation ist. Wir müssen uns wohl alle damit abfinden, dass die ganze Geschichte der Bibel zwar nicht erfunden, aber eben ganz anders und rein menschlich zu erklären ist.

Weil aber Milliarden Menschen auf der Welt ein religiösen Bedürfnis haben und der Glaube die Gesellschaft zusammen hält, kann man die offensichtlichen Tatsachen nicht als solche allgemein gültigen Erkenntnisse veröffentlichen.

Die Menschheit ist noch ganz weit weg davon sich zu intelligenten Wesen zu entwickeln. Die Massen lassen sich wohl besser kontrollieren, wenn der Glaube Sie lenkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000066621 31.03.2018, 09:57
2. zweifache demokratisch gewählte

der "zweifache demokratisch gewählte" Führer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung Carles Puigdemont

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuhndi 31.03.2018, 10:07
3. Oder noch besser

Zitat von schwäbischalemannisch
..., die Wissenschaft beweisen könnte, dass Jesus nur ein ganz normaler Mensch war? Und alles, was die Kirche in den 2000 Jahren danach gemacht hat, auch nur Interessen getrieben und von Menschenhand gemacht ist? Im Grunde weiß doch jeder halbwegs vernünftige und klar denkende Mensch, dass das alles so nicht gewesen sein kann wie es in der Bibel dargestellt wird. Das bedeutet ja nicht gleich, dass es keinen „Gott“ oder sonst wen gibt, der das Universum geschaffen hat. Wobei das ja alles Spekulation ist. Wir müssen uns wohl alle damit abfinden, dass die ganze Geschichte der Bibel zwar nicht erfunden, aber eben ganz anders und rein menschlich zu erklären ist. Weil aber Milliarden Menschen auf der Welt ein religiösen Bedürfnis haben und der Glaube die Gesellschaft zusammen hält, kann man die offensichtlichen Tatsachen nicht als solche allgemein gültigen Erkenntnisse veröffentlichen. Die Menschheit ist noch ganz weit weg davon sich zu intelligenten Wesen zu entwickeln. Die Massen lassen sich wohl besser kontrollieren, wenn der Glaube Sie lenkt.
wie wäre es, wenn man mal ernsthaft die Frage untersuchen würde, ob Jesus überhaupt existiert hat, oder ob alles nur eine Legende ist, so wie es viele andere auch gibt. (Wilhelm tell usw.) In keinem einzigen zeitgenössischem Dokument wird Jesus erwähnt, und wenn doch wurde es als Fälschung entlarvt. Obwohl in zeitgenössischen Dokumenten andere Personen aus der Zeit durchaus Erwähnung finden, von Jesus kein Wort. Sieht also so aus, als hätte er real in dieser Zeit NICHT existiert. Die ganze Geschichte trägt typische Züge einer Verschwörungstheorie. Und die Beweise der Kirche sind etwa so wie wenn jemand Brunetti Romane gelesen hat, dann nach Venedig reist und feststellt: Dieser Brunetti existiert doch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bauklotzstauner 31.03.2018, 10:14
4.

Vor einiger Zeit wurde hier auf SPON mal ein intelligenter Mensch (seines Zeichens sogar Bibelforscher) interviewt und mit den Worten zitiert: "Die Bibel ist kein Geschichtsbuch!" Kann man es nicht einfach dabei belassen? Müssen sich auch heute, Jahrhunderte nach der Gründung von Wissenschaften immer noch Historiker damit ihre Zeit verschwenden, Belege für die Richtigkeit von Glaubensbekenntnissen zu finden? In den Büchern stehen eh nur erfundene Geschichten! Und was werden wohl die Archäologen zutage fördern? Belege, daß es vor 2000 Jahren jüdisches Leben im "Heiligen Land" gab? Na, was für eine Erkenntnis! Halleluja!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackermart 31.03.2018, 10:14
5. Die gedankliche Herausforderung dieser Religion...

ist es, zum Beispiel diesen Satz aus dem Vaterunser fortzus(a)etzen: Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel, ...uns selber zum Goodmenschen zu verklären.
Denn in dieser fatalen Nähe zu schlechthin dann viel mehr als nur einem Godmenschen - im Alias des leibhaftig Leib habenden Gottes - kommt es leicht dazu, aber zu glauben, sich selbst von "den Üblen" erlösen zu sollen, statt von eben dem Übel des Aberglaubens, damit jemals Gutes bewirken zu können.

Solch Geistiges, bzw. Geistliches, ist für Atheisten indes immer noch eine zumeist zu hohe Herausdorderung ihrer vermeintlichen Herabwürdigung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TheFunk 31.03.2018, 10:23
6. ganz schön peinlich, Deutschland

Finnland, Schweden, Dänemark lassen Puigdemont durchziehen. Deutschland ist so obrigkeitshörig, das es nicht zu fassen ist. Hat der hier ein Attentat geplant? Musste es wirklich sein, das ausländische Agenten die Anweisung zur Festnahme geben? Durchfahren lassen bis Belgien und gut ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StefanZ.. 31.03.2018, 10:25
7. Der Vorbildmensch aus Nazareth

Ich finde Ihre Vorgehensweise zur Figur des Mannes der heute Jesus genannt wird sehr lobenswert. Wenn man den ganzen Wildwuchs von religiösen Mythen, die im Laufe von 2 Jahrtausenden gesponnen wurden, wegläßt und stattdessen Schritt für Schritt rational und wissenschaftlich an das Phänomen herangeht, dann gibt es für jeden Wertvolles zu erfahren. Dann ist es auch nicht entscheidend, ob man diese großartige Person nun wie den Christen heutzutage Jesus, wie die Muslime Isa oder wie er in der Bibel anderswo angekündigt wird und es durchaus sein wirklicher Name sein könnte Jmmanuel nennt. Klar, der Lehrer darüber, was es bedeutet ein erfülltes, menschliches Leben zu führen, worin der Sinn dieses Lebens tatsächlich besteht, daß wir alle eigenverantwortlich für unser Schicksal sind und uns nicht hinter Fantasiefiguren verstecken können, daß Liebe für alle Lebewesen und Dinge der Motor des Universums ist, hatte zwangsläufig ein Aussehen, das Ihrem Titelbild sehr nahekommt. Auf dieser Seite https://bit.ly/2Ih7bON sind dazu zwei vor einigen Jahren erstellte Zeichnungen zu sehen. Seine Jüngerschaft bestand zu etwa gleichen Teilen aus Frauen wie Männern, die alle die meiste Zeit über ihrem Lebenserwerb nachgingen und also nicht an seinem Rockzipfel hingen. Es lohnt sich in diesem Zusammenhang einmal einen Blick in eine andere als die Bibel-Version des Lebens dieses Mannes zu lesen. Wer dazu Mut, Neugier und eine Forscher-/Journalisten-Einstellung mitbringt, der könnte damit enden, nach lesen des in deutsch verfügbaren Talmud Jmmanuel noch wesentlich hochachtungsvoller und dankbarer für die Lebenshilfe des Mannes Jesus/Isa/Jmmanuel zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
st.peterording 31.03.2018, 10:41
8. Herausforderung

Die Herausforderung besteht insbesondere darin, den Intellekt auszuschalten und die archaischen Glaubens- und Moralvorstellungen irgendwie in die moderne Zeit zu retten.
Das gelingt zum Glück immer wenigeren Menschen in Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
persor 31.03.2018, 10:50
9. ne oder?

"...sondern darin, dass diese Religion tatsächlich einen realen Menschen in den Mittelpunkt stellt. Einen Menschen und somit das Menschliche - mit allem Großartigen und Schrecklichen, das dazu gehört."
Wie bei Mohammad, David etc. pp. usw.. Das waren alles NORMALE Menschen (Mohammad bis 40J.) und dann bekommen die irgendwelche wunderbaren Aufträge, Ihnen wird von Engeln WAS gebracht, Ihnen wird das Herz rausgenommmen und gewaschen und wieder reingepflanzt..GÄÄÄÄÄHN..Man/Frau muss es eben GLAUBEN, hat nix mit Wissen/Beweisen zu tun - und damit Amen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3