Forum: Politik
Die Lage am Samstag: Liebe Leserin, lieber Leser,
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Neapolitaner 04.05.2019, 12:30
20. Die Generalsekretärin engagiert sich tüchtig

für die CDU, und das ist auch gut so. Die Generalsekretärin heißt weiterhin AKK, auch wenn sie formal als Parteivorsitzende amtiert. Sie hat keine Machtbasis und nicht einmal einen Ansprechpartner in der Regierung, denn Merkel erklärt sich für unzuständig. Der Parteivorsitz ist faktisch vakant, im Stillen ist Merkel aber weiterhin Vorsitzende, ohne gegenüber der CDU noch Verpflichtungen zu haben. Die CDU ist damit in einer prekären Lage. Das konnte man schon vor dem CDU-Parteitag ahnen (wissen) , deswegen fiel die Wahl für AKK auch so knapp aus. In gewisser Weise hat Merkel die CDU reingelegt, zurückhaltend formuliert.

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hausfeen 04.05.2019, 13:02
21. Eigentlich sind es nur die Quandts, die keinen BS BMW ...

Zitat von killing.time
Ich hoffe, es sind mehr als 70%, die keinen VEB Autowerke Kühnert statt BMW wollen. Irgendwo hatten wir das doch schon mal. Hat super geklappt. Aber wer gerne Trabbi statt 3er fährt, wird sicher bei Ebay noch fündig. Und wenn sich die Werktätigen an den Produktionsmitteln beteiligen wollen: die BMW Aktie kostet 76€.
... (Bayerischen Staatbetrieb) wollen. Deren Geldursprung aus Unrechtsquellen des Dritten Reiches reicht ja alle mal, um über Kühnerts Ideen nachzudenken. Zudem hat Kühnert mitnichten eine Art VEB gefordert, sondern ein stringentes Mitarbeiter-Beteiligungsmodell. Das ist etwas GANZ anderes. De Betriebsrat sollte sich darüber als allerletzter echauffieren.

Ich erninnere auch daran, dass zahlreiche deutsche Autobaue schon längst in staatlicher Hand sind. Leider nicht immer in de Hand des deutschen Staates, wie bei Opel. Oder indirekt über saudisches Kapital, da ja dort in der Wüste Staat und Kapital so ziemlch eins sind (und trotzdem kein Sozialismus herrscht).

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dieter.rodewald 05.05.2019, 12:03
22. Die Leiden der Annegret Kramp-Karrenbauer

Unser Mitgefühl hält sich in Grenzen.

Die Dame wollte es ja nicht anders haben.
Sie hätte CDU-Generalsekretärin bleiben sollen; alles Andere ist
doch einige Nummern zu groß.
Es ist mehr als anrüchig, wie diese unscheinbare Frau aus dem Saarland zur CDU-Vorsitzenden mit sehr knapper Mehrheit gewählt
wurde und welche Tricks hier im Spiel waren.
Die im Vorfeld der Wahl getroffenen Absprachen mit dem ehemaligen
Vorsitzenden der jungen Union steht hierfür exemplarisch und hinterläßt ein ungutes Gefühl.
Durch ein solches zweifelhaftes Verhalten, auch gegenüber Friedrich Merz, der mit Sicherheit die bessere Alternative gewesen wäre, hat
AKK viele Sympathien gekostet.
Fakt ist, Kramp-Karrenbauer hat währnd ihrer Zeit im Saarland eine
verheerende negative Bilanz auf allen Ebenen hinterlassen.
Ihr mangelt es an Charisma und fachlicher Kompetenz für höhere
Aufgaben. Ihre Einlassungen zu wichtigen Themen zeigen deutlich auf,
dass sie es nicht kann und für eine mögliche Kanzlerschaft ungeeignet ist. Gott bewahre uns vor einem " Weiter so ".

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