Forum: Politik
Die Lage an Silvester: Liebe Leserin, lieber Leser,
Seite 1 von 5
anonym187 31.12.2018, 07:53
1. warum müssen wir uns von USA

abhängig machen! machen wir es doch besser! Die EU hat das potenzial die USA, Russland und China in wirtschaftlichen und militärischen Aspekten zu überholen. Dafür müssen wir geschlossener und die EU als nationalen Staat also die Vereinigten Staaten von Europa ansehen! Aber diesen nächsten schritt möchten wir nicht gehen. Vermutlich glaubt man selber nicht dran und die Voraussetzungen stimmen nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tuebler 31.12.2018, 08:22
2. 100,75,70 Meine Jahrestage in 2019

Her Kurbjuweit, danke! Bin ähnlicher Meinung wie Sie. Ich ergänze: 2 andere wichtige Jahreszahlen gibt es 2019...70 Jahre Grundgesetz und 75 Jahre Stauffenberg Attentat. 100 Jahre WRV und die anderen Jahrestage sind für mich Themen des Ethikunterrichtes für Soldaten in der Marseille Kaserne in Appen. Herzlich Ihr AC Tübler!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 31.12.2018, 08:23
3. Wenn man liest

Zitat von anonym187
abhängig machen! machen wir es doch besser! Die EU hat das potenzial die USA, Russland und China in wirtschaftlichen und militärischen Aspekten zu überholen. Dafür müssen wir geschlossener und die EU als nationalen Staat also die Vereinigten Staaten von Europa ansehen! Aber diesen nächsten schritt möchten wir nicht gehen. Vermutlich glaubt man selber nicht dran und die Voraussetzungen stimmen nicht.
Kann man definitiv anderer Meinung sein. Wäre 1919 USA dem Völkerbund beigetreten, wie wäre die Geschichte weiter gegangen. Hätte der kleine Anstreicher aus Braunen einen Krieg angezettelt, wenn ihm geballter Wiederstand inklusive der militärischen Gegenseite bewusst wäre.

Aber hätte, hätte. Machen wir es besser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
von_hintendrop 31.12.2018, 08:27
4.

Amerika ist aber nicht an Europa interessiert, sondern verfolgt seine eigene nationalistische Politik. Die alten Rezepte taugen nicht mehr. Vielmehr müsste Europa zusammenhalten, aber auch hier bröckelt die Einheit. Es fehlt an Utopien für eine Zukunft, die den Menschen die Ängste nimmt und Aufbruchsstimmung vermittelt. Da könnte Europa Vorreiter sein, aber die handelnden Akteure sind mutlos und ideenlos. Ohne Ziel flüchten sich die Menschen in ein Gestern, das es nicht mehr geben wird und vertrauen auf Rezepte, die Grund für das Unheil sind, was im 20. Jahrhundert all das Leid gebracht hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
K:F 31.12.2018, 08:41
5. Warum nur USA?

Die USA will nicht Partner sein. Die USA will Weltmacht sein. Insofern ist die amerikanische Position eine andere. Die USA brauchen keine gleichberechtigten Partner, sie brauchen demütige Folger. Europa muss sich als wesentliche Weltmacht begreifen, die einzelstaatliche Befindlichkeiten zurückstellt. Solange es Staaten gibt, die Spielchen spielen, und wie Deutschlqnd Reformen aussitzen, bleibt die EU was sie ist Eine "Wirtschafts Union" in denen Menschen leben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
habel 31.12.2018, 09:07
6. Moin Herr Kurbjuweit,

Sie haben aber fromme Wünsche.
"...Der Westen braucht Geschlossenheit und ein starkes, an Europa interessiertes Amerika, um bestehen zu können...."

Das wird nichts, Amerika tickt total anders.
Eine Doktrin von denen ist - oder war -, wenn alles nicht mehr geht, dann muß ein Krieg her, um den ganzen "Kram" wirtschaftlich wieder in Schwung zu bekommen.
Dazu kommt, daß das Verhältnis zwischen Arm und Reich bei denen ganz merkwürdig deffiniert ist.
Ich selbst war ein paar mal d´rüben. Sprach ich mit Obdachlosen, in Müllsäcke gehüllt, direkt neben dem Capitol, an Stadtparkecken, an diesen (fürchterlichn) Malls, etc., dann kam unisono: " Ja, ich habe es nicht geschafft, ...ja, der hat´s geschafft..." ( also geldmäßig gesehen)
An den Ampeln stehen - zuindest in den Städten - Anzugträger neben diesen "Verlieren" ... Beide "Parteien" schauen durch den anderen durch, als wenn da nur Luft wäre...
Ich will damit sagen, dieses Denken, dieses, vielleicht "Profitdenken", dieses "mein Platz in der Gesellschaft" ,das ist in deren Köpfen ganz anders strukturiert.

Und wenn wir sehen, was alles von dort hier herüberkommt, dieser Weg des Kapitalismus ( z.B. Hedgefonds), diese Googles, Facebooks und sonstige Internetgefahren.... also, nein Danke.

Unser höchstes Gut, zumindest in Lummerland, waren Pünktlichkeit, Konzentration, Fleiß, Bildung, und sicher einiges mehr.

Und das geht alles durch diese "moderne" Zeit verloren.

Wir benötigen ein gemeinsames Europa.
Die einzelnen Länder darin sollten ihre Identitäten, Eigen- und Bersonderheiten, Vor- und Nachteile, aber selbst er- und behalten.

Wir benötigen Intelligente Verwaltungen, nicht zu groß, und vor Allem DENKER und FACHLEUTE in der Politik und den wichtigen "Schaltstellen" der Gesellschaft.

Das wäre mein Wunsch.
Ihnen und dem Forum ein Schönes und vor allem gesundes 2019

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haralddemokrat 31.12.2018, 09:12
7. @von_ hintendrop

Dem kann ich nur beipflichten. Statt etwas zu wagen, neue Wege gehen, Visionen zu entwickeln und zu realisieren, ruft man nach den Geistern der Vergangenheit. Die Menschen haben Angst vor dem Verlust des Vertrauten. Die Jugend wird als nicht fähig angesehen und der elitäre Bevölkerungsanteil setzt sich immer mehr ab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heiko1977 31.12.2018, 09:17
8.

Zitat von claus7447
Kann man definitiv anderer Meinung sein. Wäre 1919 USA dem Völkerbund beigetreten, wie wäre die Geschichte weiter gegangen. Hätte der kleine Anstreicher aus Braunen einen Krieg angezettelt, wenn ihm geballter Wiederstand inklusive der militärischen Gegenseite bewusst wäre. Aber hätte, hätte. Machen wir es besser.
Die USA hätte auch bei einem Beitritt zum Völkerbund keinen größeren Einfluss gehabt auf die Geschehnisse. Was den damaligen US-Politikern klar war und dies der Grund auch war, nicht dem Völkerbund beizutreten. England hätte auch weiterhin kein Interesse gehabt nach dem Großen Krieg (1918), Unabhängigkeitskrieg in Irland (1916; 1919-1921), Aufstände in Indien (seit 1919), Volksaufstand in Ägypten (1922) sich militärisch in ein weiteren blutigen Konflikt zu stürzen. In London war man bemüht das Empire zu schützen und den bevosrstehende Zusammenbruch zu verhindern und hinaus zu zögern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
OhMyGosh 31.12.2018, 09:26
9.

"Der Westen braucht Geschlossenheit und ein starkes, an Europa interessiertes Amerika, um bestehen zu können."
Zweifelsohne. Der Westen resp. Europa braucht allerdings ein Amerika mit einem POTUS, der verlässlich ist und der vor allem die Welt als Ganzes im Blick hat. Vor allem aber einen, für den die Zukunft über den Tag hinaus reicht! Trump jedenfalls ist der falsche Mann im WH.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5