Forum: Politik
Die SPD und Putin: Auch Pinochet war ein reizender Mensch
AP

Ein "strategischer Partner" sollte der Kreml sein - so stellte sich die SPD das vor. Eine Selbsttäuschung. Gerhard Schröders Kumpelei mit Wladimir Putin führt den Genossen schmerzhaft ihre gescheiterte Russland-Politik vor Augen.

Seite 26 von 32
PointerX 07.05.2014, 07:39
250. Und hier wird mal wider deutlich...

...wofür Kolummnen so wichtig sind: zum Abladen mittelmäßig aufbereiteter Inhalte und Meinungen, die den Anschein wecken, relevant zu sein. Witzig, wie weise dann sogar ein Redakteurfuzzi wie Fleischauer dann wirken kann. Zumindest dann, wenn man selber nicht denken kann.

Beitrag melden
best1964 07.05.2014, 07:46
251. Erfolgreich als Chamäleon!

Der machthungrige Politiker des 21. Jhdt. muss kein Diplomat mehr sein. Es genügt vollig die Kunst der Verstellung zu beherrschen. Lügen, Täuschen, Tarnen. Das beherrscht V. Putin excellent.

Beitrag melden
MashMashMusic 07.05.2014, 07:51
252.

Zitat von wauz
auf der Krim meinen, Russen zu sein oder sein zu wollen, wo bleibt da das Selbstbestimmungsrecht? Oder hat das nur der gerade amtierende Präsident (wie auch immer der an die Macht gekommen sei)?
Und warum haben die Bayern dann noch immer nicht ihren Kini zurück?

Und was war nochmal mit den Tschetschenen? Die wollten auch ihre eigene Republik. Moskau hat sie dann zusammengeschossen. Ich meine mich erinnern zu können, dass Herr Putin da auch dran beteiligt war.

Beitrag melden
epic_fail 07.05.2014, 07:51
253.

Zitat von taglöhner
Werde so langsam Fleischhauer-Fan...
LOL! Genial! :D

Beitrag melden
epic_fail 07.05.2014, 07:56
254.

Zitat von sysop
Ein "strategischer Partner" sollte der Kreml sein - so stellte sich die SPD das vor. Eine Selbsttäuschung. Gerhard Schröders Kumpelei mit Wladimir Putin führt den Genossen schmerzhaft ihre gescheiterte Russland-Politik vor Augen.
Ich finde, Politiker sind allesam ganz schnieke auftretende Kerlchen und Weibchen. Doch allesamt offenbaren sie, dass es bei denen heisst: Schein, statt sein. Verlogenheit ist Grundvoraussetzung in der Politik. Wann lernt Fleischhauer das? Und noch was: Hört verdammt nochmal auf, die Freundschaft zwischen Putin und Schröder zu zerstören, bzw. schlechtreden zu wollen. Es ist der Oberhammer, wie Moralapostel á la Fleischhauer, Augstein und Co. der Welt den Erklärbär geben wollen. Das ist lächerlich! Das hat BILD-Niveau! Und das ist unehrlich! Verlogenes Pack!

Beitrag melden
aussteigenwoller 07.05.2014, 08:07
255.

Es ist traurig wie sie versuchen die Kriese in der Ukraine zu missbrauchen, um die SPD schlecht zu machen. Solch primitive Propaganda kennt man sonst nur von Amerikanischen Wahlkämpfen.
Wahrscheinlich sind sie nicht einmal überzeuter Christdemokraten, sondern nur dazu genötigt provokant zu schreiben. Verkauft sich eben gut. Welchem anderen Zweck dieser Bericht dienen sollte ist schwer erkennbar.

Beitrag melden
Dramaturg 07.05.2014, 08:13
256. Vernagelt

Sorry, Herr Fleischhauer, aber vernagelt scheint hier jemand anderes zu sein.
Spätestens wenn ihnen die Granaten um die Ohren fliegen - allerdings wird es dazu wohl nicht kommen, weil zuvor ein nuklearer Winter eingeläutet werden wird - werden sie das Bibbern anfangen und sich für ihre dummen Worte schämen.
Einstein wusste wohl von solchen Leuten wie Ihnen, als der den Vergleich mit dem Universum und der Dummheit der Menschen aufstellte und später meinte: Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der 3. WK geführt werden wird, aber ich weiß, womit man den 4. führt: Mit Heugabeln.

Beitrag melden
Wembley 07.05.2014, 08:14
257. Historisches Wissen etc.

Zitat von sysop
Ein "strategischer Partner" sollte der Kreml sein - so stellte sich die SPD das vor. Eine Selbsttäuschung. Gerhard Schröders Kumpelei mit Wladimir Putin führt den Genossen schmerzhaft ihre gescheiterte Russland-Politik vor Augen.
Ein schwacher Artikel ist das. Nicht nur, dass kaum etwas Neues oder Originelles gesagt wird. Mit dem historischen Verständnis scheint es bei dem Kolumnisten nicht weit her zu sein. Die Ostpolitik der 1970er Jahre war kein Irrtum, nur weil es nicht gelang, das kommunistische Machtsystem auf die weiche Tour zu demontieren. Natürlich bedeutete dies die Anerkennung der bestehenden Verhältnisse. Das Ganze nennt sich Realpolitik. Das Gegenteil ist ideologische Politik, die üblicherweise regelmäßig zu Spannungen und Kriegen führt . Soll die heute helfen? Das glaubt der Kolumnist doch selber nicht. Im Übrigen ist es billig, Putin als Diktator zu bezeichnen. Bei genauem Hinsehen gibt es nämlich aus westlicher Sicht gute und schlechte Diktatoren. In Burma/Myanmar haben die Amerikaner z.B. nach Jahrzehnten akribischer Recherche gemerkt, dass der dortige Diktator gut ist.

Beitrag melden
Wembley 07.05.2014, 08:19
258. Abgesehen von der Polemik...

Zitat von adal_
Ach was. Der deutsche Spießer ist ein Putinversteher. Er fordert schon deswegen mehr Verständnis für den Kreml-Chef, weil er sich vor der Gasrechnung im nächsten Winter fürchtet. Und vor Jobverlust sowieso. Wie sonst soll er sein klein Häuschen abbezahlen, oder? Er verehrt den Siemens-Chef Kaspar für seinen Kniefall im Kreml zugunsten deutscher Arbeitsplätze im Russland-Geschäft.
Man kann darüber moderat disputieren, wenn man einen bombensicheren Job hat, nicht mit Gas heizt und sein Häuschen abbezahlt hat. Das trifft aber auf Viele nicht zu.

Beitrag melden
Wembley 07.05.2014, 08:22
259. Moment mal,...

Zitat von adal_
Genau, das haben Sie treffend eingeordnet: Putin klaut Gartenzwerge. Was bitte geht uns die Annektion der Krim an? Ist ja bloß ein Angriff auf die Unverletzlichkeit der Grenzen, auf die europäische Friedensordnung.
...das war der Jugoslawienfeldzug der NATO auch.

Beitrag melden
Seite 26 von 32
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!