Forum: Politik
Die Trumps: Bleibt alles in der Familie
DPA

Donald Trump will sich als Präsident um die Regierungsgeschäfte kümmern, nicht mehr um seinen Konzern. Den sollen seine Kinder leiten - doch lassen sich Politik und Business so einfach trennen?

Seite 10 von 13
rloose 11.11.2016, 14:35
90.

Zitat von aopoi
Hätte Clinton gewonnen wäre die Berichterstattung in den Massenmedien um 180° konträr. Solche Fragen wie ob Geschäft und Politik vereinbar sind, wäre bei Clinton gerade nicht gestellt worden. Gerade auch im Hinblick auf die private Stiftung von Clinton, wo ganz offensichtlich politische Kontakte und Treffen gegen Spenden gedealt worden sind.
Clinton ist nicht gewählt und hätte, wäre, wenn-Spekulationen in diese Richtung sind somit belanglos, weil sie neben überflüssig auch noch weder zu be- noch zu widerlegen sind.
Trump ist gewählt. Und von einem, der im Wahlkampf nicht mal seine Steuererklärung offen legen konnte, ist wohl nicht zu erwarten, dass er bei seinen Geschäftsgebahren Transparenz walten lassen wird, zumal wenn das Geschäft in der Familie bleibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
newbie99 11.11.2016, 14:36
91.

Zitat von Havel Pavel
Sie machen wohl Witze, mir ist nicht bekannt, dass irgendwann einmal ein US Präsident ein armer Schlucker war, alle waren wohl eher begütert und sehr viele hatten florierende Unternehmen, deren Leitung während ihrer Präsidentschaft natürlich sowieso andere übernahmen. Warum sollte dies ausgerechnet bei einem Präsidenten Trump anders sein? Selbst im einfältig geprägten Deutschland haben verschiedene Politiker so ihre legalen Nebeneinkünfte, sofern sie gewisse Fähigkeiten besitzen. Die Unfähigen ruhen sich allerdings auf ihren Pfründen aus und lassen sich allein von den Steuerzahlern aushalten.
Ist das denjenigen, die so argumentieren denn nicht selber zu dumm? Jahreslang wurde beklagt, dass Politiker viel zu viele Nebeneinkünfte haben, dass sie daher nicht die Interessen des Volkes vertreten und nur für ihre Einnahmen sorgen würden. Ein guter Politiker lebt ausschließlich von seinen Abgeordnetenbezügen und ist damit unabhängig.

Jetzt ist der Multimilliardär Trump gewählt und auf einmal heißt es, dass sich nur unfähige Politiker auf ihren "Pfründen" ausruhten und sich allein vom Steuerzahlen "aushalten" würden. Der Tatkräftige Macher kann natürlich für sich selber sorgen.

Frei nach dem Motto: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!"
PS: Ich bin mir sicher, wenn wieder etwas zu lesen ist über einen Deutschen Politiker in dieser Hinsicht, wird wieder nach bisherigem Muster komplett andersherum argumentiert! Einfach Super!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Elrond 11.11.2016, 14:39
92. Verstehe nicht ganz worauf sie hinaus wollen?

Zitat von reflektiert_ist_besser
jetzt machen sie sich mal nicht völlig lächerlich. Vielleicht hilft ja ein Anfängerkurs BWL bei der Volkshochschule. Aber wie will man das jetzt jemand nahe bringen, der offensichtlich für Fakten resistent ist ... schwierig. Jedenfalls haben sie meinen Tag belustigt, danke dafür.
Apple ist ein amerikanisches Unternehmen und lässt im Ausland für den heimischen US-amerikanischen Markt produzieren; die dort produzierten und wieder in die USA eingeführten Handys beispielsweise sind IMPORTE und belasten das Außenhandelsdefizit. Wir sprechen hier übrigens von volkswirtschaftlichen, weniger von betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen, aber das nur am Rande. Das ist doch das Problem der USA, weshalb sie auch ein so großes Außenhandelsdefizit haben. Die USA importieren mehr als sie exportieren. Ein Forist zuvor hatte das ebenfalls sehr gut erklärt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emo.alberich 11.11.2016, 14:40
93. Der Unterschied

In den USA gehen Erfolgreiche aus der Privatwirtschaft in die Politik um auch da Karriere zu machen, in Deutschland geht man in die Politik, um einen reservierten Platz für eine Karriere in der Privatwirtschaft zu erobern.
Die Verflechtung und die Abhängigkeit ist in Deutschland eher grösser als in den USA.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dieter 4711 11.11.2016, 14:41
94. Es wird sich herausstellen

Es wird sich herausstellen, wie das klappt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flow75 11.11.2016, 14:42
95.

Zitat von Schlumperli
Dann lasst ihn doch erst mal liefern. Bisher hat er noch keine Minute regiert. Erst am 21.Januar geht's los. Und dann gibt es für eine neue Regierung üblicherweise eine Schonfrist von 100 Tagen. Hillary bekäme diese Schonfrist. Trump auch ?
Gegenfrage: Clinton hat den Ausgang der Wahl akzeptiert und gratuliert. Hätte das Trump auch gemacht? Ist eine rhetorische Frage, Trump hat Sie selber bereits beantwortet: (höchst wahrscheinlich) Nein!

So viel zum Thema Hätte Hätte Fahrradkette.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joey55 11.11.2016, 14:49
96.

Und wie sähe der Vorschlag des Spiegels aus? Das Firmengeflecht und das Vermögen des Trump einziehen oder per Dekret löschen? Selbst wenn er alles verkaufte, müsste das GEld angelegt werden und auch dann bestünde immer die Möglichkeit, dass sich die Entscheidungen Trumps auch daran orientierten.

So hat SpOn wenigstens immer einen Joker im Ärmel, mit dem man jede Entscheidung Trumps noch einen negativen Anschein geben könnte, in dem man einfach die Möglichkeit von Vorteilen für Trumps eigenes Vermögen in den Raum stellt. Und da man nichts belegen muss, bleibt immer zumindest ein negatives Gefühl übrig.

Glückwunsch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Elrond 11.11.2016, 14:55
97. Handelsbilanz USA vs. Deutschland

Lt. statista weißt die Handelsbilanz der USA im Jahr 2015 einen negativen Wert aus, nämlich 736 Milliarden Dollar (!). Warenexporte minus Warenimporte sind also negativ, damit handelt es sich um ein Handelsbilanzdefizit; die USA müssen sehr viel mehr importieren, als sie exportieren. Dieses Defizit MUSS ausgeglichen werden, die Schulden steigen. Das liegt einerseits an untergegangenen Industriezweigen, aber vor allem auch an den vielen US-amerikanischen Unternehmen, die bevorzugt in Asien produzieren lassen, um die Teile oder vollständig produzierten Güter wieder in die USA einzuführen.
Zum Vergleich, die Handelsbilanz Deutschlands ist durchweg positiv, wenn man Exportgüter von Importgütern abzieht. Von Sept. 15 bis Sept. 16 betrug der Handelsbilanzsaldo PLUS 276 Milliarden €, also positive Leistungsbilanz. In den USA ist sie deutlich negativ.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
westpfälzer 11.11.2016, 14:59
98. Trump muss die

Rassisten jetzt schnellstmöglich einfangen, nicht aus Überzeugung, nein, diese sind "schlecht fürs Geschäft"!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stephan7485 11.11.2016, 15:04
99.

Zitat von mettwurstlolli
Genau, Apple, Nike, Coca Cola, Dupont, Boeing, Microsoft, Dell, Caterpillar, Procter & Gamble, Google, Amazon, Facebook und Kraft Foods, GM, Ford, Turner, GE, Goldmann Sachs ... produzieren einfach - NICHTS. Erstaunlich. Womit beschäftigen sich nur die Millionen Mitarbeiter den ganzen Tag?
Ihnen ist schon klar, dass Firmen wie Coca Cola, KRAFT Foods und Procter & Gamble ihren weltweiten Warenbestand eben nicht (nur) in den USA produzieren, sondern in verschiedenen Ländern? Und das in Deutschland produzierte, abgefüllte und verkaufte Coca Cola keinen Einfluss auf das USamerikanische Import/Export-Verhältnis haben?

Das Amazon im Großen und Ganzen nicht produziert sondern nur Vermittler ist, ist Ihnen sicherlich auch ein Begriff. Außerdem werden die handvoll tatsächlich von Amazon stammenden Produkte gerade nicht in den USA fabriziert. Ergo erneut kein Einfluss auf die Außenhandelsbilanz der USA.

Ford im Übrigen exportiert nur sehr wenige Fahrzeuge aus den USA, weil FORD in z.B. Europa und Deutschland eigenständige Gesellschaften sind, die zwar der Konzernmutter in den USA gehören, aber rechtlich selbstständig sind und in ihren jeweiligen Ländern auch produzieren lassen. Mithin erneut kein Argument in ihrem Sinne.
GE ist auch ein schönes Beispiel. Ein Mischkonzern aus unzähligen (wiederum teilweise selbstständigen) Einzelgesellschaften. Dem GE Konzern gehören in Deutschland neben GE Aviaton, GE Healthcare, GE Lightning, GE Capital und GE Power noch diverse andere Gesellschaften. Soweit diese deutschen Gesellschaften, aber in Deutschland produzieren und ihre Waren von Deutschland aus verkaufen/verschiffen (soweit es überhaupt Waren gibt) haben wir - Überraschung - erneut kein Unternehmen, dass ihre Auffassung stützen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 13