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Die übelsten Tiraden aus dem "Bayernkurier": "Entmenschte Vandalen-Horden"
DPA

Zeitenwende beim "Bayernkurier": Die einstige CSU-Kampfpostille soll aus Kostengründen künftig online erscheinen. Grund genug, sich an die übelsten Tiraden gegen "APO-Gammler" und die "Brutstätten des Verfalls" zu erinnern.

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ratio_legis 28.10.2014, 11:58
1. Wieso Tiervergleich?

"Ein paar Ausgaben später befand das Blatt aber, dass der Tier-Vergleich "in dieser Pauschalität nicht ganz korrekt ist, da immerhin Hunde und Katzen … durchaus stubenrein sind."

Haha, sehr gut. Wobei es sich genau genommen gar nicht um einen Tiervergleich handelte. Die Vandalen waren ungeachtet ihres Auftretens und ihrer Moral immer noch Menschen.

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bartholomew_simpson 28.10.2014, 12:09
2. Da Seehofer

seine Meinung fast täglich ändert, ist eine Wochenzeitung damit überfordert. Ein Genie von Scharnagl´schem Format, das damit mitkäme, gibt es leider nicht.
Deshalb ist eine Online- Zeitung dafür besser geeignet.

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zauselfritz 28.10.2014, 12:13
3. Partei der Hetze und des Populismus

Auch heute noch. Freilich gibt man sich nicht mehr die Blöße diesen Dreck niederzuschreiben. Man stelle sich vor, man würde heute im schlimmsten NS-Jargon von "entmenschlichten Vandalenhorden" oder die "freundlichen" Zeilen über die Akademie der Künste schreiben - ob sich eine Regionalpartei von dem folgenden shitstorm so schnell erholen würde?

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Robeuten_II 28.10.2014, 12:14
4. Hm, und wo ist der Unterschied zur

Schön, über den Niedergang des "Bayernkurier" zu schreiben - aber das betrifft unabhängig vom politischen Spektrum wohl alle Printmedien, insbesondere auch den "Spiegel". Spricht übrigens dafür, daß die ach so rückständigen Konservativen eben auch die Vorteile moderner Medien nutzen, und nicht sklavisch am gedruckten Papier kleben...

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ratio_legis 28.10.2014, 12:16
5. Das meiste gar nicht so falsch

„Bei der Beschimpfung der linken Demonstranten waren die CSU-Getreuen immer besonders kreativ. "Gesindel, linker Mob, eine von elitärem Wahn besessene Bohemien-Minderheit, störrische Jugendliche, überhebliche Intellektuelle, lässige Playboys, komische milchbärtige Revolutionäre, Neo-Revoluzzer, Rowdies, Radikalinskis, Rocker, Linksfaschisten, obligate APO-Hansl vom Dienst" - diese gern gebrauchten Synonyme sammelte die "Zeit" einmal ein.“

Nun, da hatte die ZEIT wohl nichts Besseres zu tun. Letztlich ist es doch eine Frage des Blickwinkels, welche dieser Bezeichnungen als zutreffend angesehen werden können.

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thinkrice 28.10.2014, 12:19
6.

Herrlich! Die damaligen politischen Auseinandersetzungen verdienen noch die Bezeichnung. Dieser heutige Politik-Sprech ist einfach nur noch unerträglich. PC, Gender-Schwachsinn und schleimiges, inhaltsleeres Geschwurbel sind, meiner Auffassung nach, die Charakteristiken der derzeitigen "politischen Debatten". Obwohl Debatten, bei im Kern gleicher Meinung der politischen Parteien, deutlich zu hoch gegriffen ist... Gebt uns die alte BRD mit politischen Richtungskämpfen, wirklichen Unterschieden und den damit einhergehenden Entscheidungsmöglichkeiten zurück!

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hasenmann123 28.10.2014, 12:32
7.

Was heißt hier üble Tiraden das waren sachliche und einwandfreie Wahrheiten die das Blatt da dokumentierte

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george.dashwood 28.10.2014, 12:34
8. Ja und?

Man hätte vielleicht auf die Worte aus Bayern hören sollen, statt den 68ern den Marsch durch die Instanzen zu ermöglichen. Denn nun machen sie und ihre Diadochen Deutschland mittels politischer Korrektheit, Genderwahnsinn und unbegrenzter Zuwanderung kaputt.

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Zorin 28.10.2014, 12:37
9. Ab

und zu taucht Scharnagl in einschlägigen Talkshows auf. Dann schreckt man regelmässig auf und zweifelt doch sehr daran, ob die Menschen in Bayern schon länger als vor zwei Wochen vom Baum gestiegen sind. Gottlob sterben diese ewig gestrigen langsam aus.

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