Forum: Politik
Die USA und die Flüchtlinge: Ein Supermacht versteckt sich
AFP

Syrien ist seit Jahren ein Schlachthaus, auch die Flüchtlingskrise wird ein dauerhaftes Problem sein. Die USA nehmen nur ein paar Hundert Menschen auf - eine Schande für ein Einwanderungsland.

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pace335 07.09.2015, 13:39
140. Wieso zeigen alle mit dem Finger auf die USA?

Egal was die USA macht, macht sie falsch. So ist die Ansicht der Deutschen. Aber was sollen sie machen? Es ist doch eh alles falsch.

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spiegelleser861 07.09.2015, 13:40
141. Mercedes

Zitat von capote
halten sich vornehm zurück und überlassen uns die beruflich hoch- und höchstqualifizierten Flüchtlinge. Gestern war zu lesen, dass Mercedes Benz versucht möglichst viele von den jungen, hochqualifizierten Fachleuten anzuwerben, die als Flüchtlinge zu uns kommen, um unsere Altersversorgungen zu verdienen und endlich mit Ihren Steuern, die die hier bezahlen wollen unser Infrastruktur, Brücken etc. zu sanieren. Es wissen eben alle, dass wir diese Fachkräfte am nötigsten brauchen.
Ich frage mich, warum Mercedes die benötigten Arbeitskräfte nicht in Südeuropa anwirbt. Dort sind fast 50% der Jugendlichen arbeitslos. Laut EU-Verträgen haben EU-Bürger freien Zugang zu unserem Arbeitsmarkt. I.d.R. besitzen die Menschen dort auch eine bessere Ausbildung als Menschen aus Asien und Afrika.
Gibt es unter diesen MILLIONEN arbeitsloser Griechen, Spanier, Italienern und Portugiesen nicht genügend Potential für Daimler?

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luport 07.09.2015, 13:40
142. Ich glaube kaum...

...dass die USA ein bevorzugtes Einreiseland der vielen Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika sein dürften. Zu wenige Sozialleistungen. In den USA muss man doch tatsächlich Leistung bringen, um was zu erreichen und um eine Zukunft zu haben. Dann doch lieber in das "Sozialwunderland" Deutschland. Hier bezahlen andere...zumindest noch.

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premiummails 07.09.2015, 13:41
143. EUROPAS Verantwortung

Natürlich hat die US-Politik im Nahen Osten und Nordafrika die Flüchtlingsströme mit ausgelöst. Aber es wäre jetzt zu einfach, von den USA Verantwortung zu fordern.

Unsere Politiker sind diesen Weg, zum Teil ohne jedes inhaltliche Mandat, mit gegangen, haben bis auf wenige Ausnahmen NATO-Einsätze, unterstützt und alles gefördert, was Rohstoffe profitabel zu uns fließen ließ.

Wir bekommen gerade die Quittung für kritiklose US-Gefolgschaft.

Europa ist verantwortlich für Europa, und Europa sollte sich wenigstens künftig von den amerikanischen Weltherrschaftsbemühungen lösen.

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chrimirk 07.09.2015, 13:42
144. USA als Schuldige suchen?

Zitat von heinz.murken
die böse sein sollen. Es ist wohl der verbohrten Ideologie der Linken wie auch übrigens der extremen Rechten geschuldet, daß einige ständig die USA als Schuldige des Dramas erkennen wollen. Dabei vergessen sie, daß es weit mehr Mitspieler im Nahen Osten gibt als die USA als Symbol des Westens. Allerdings ist richtig, daß die USA mehr Flüchtlinge aufnehmen sollten, wenn die Flüchtlinge es denn wollen. Trotzdem sollte man nicht vergessen, daß die Amerikaner seit dem 11. September so ihre liebe Müh mit den Arabern haben, es sitzt einfach zu tief in der amerikanischen Seele, daß es Araber waren die sie damals angriffen. Ich glaube kaum, daß wir Deutschen so häufig und laut "Willkommen" sagen würden wenn wir diese Anschläge des 11. September bei uns gehabt hätten.
Muss niemand. Die sind es einfach. Wer über keine Bücher mehr verfügt, sehe in Wikipedia nach. Seite um Seite, Dokument um Dokument.
Und der 11. September fand nicht zufällig statt sonder war ein verbrecherische Rache-Akt als Folge von noch größeren Verbrechen zuvor an arabischen Menschen.

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agua 07.09.2015, 13:43
145.

Die USA ziehen sich aus der Verantwort und die EU verschliesst die Augen vor den eigenen Problemen, als Konsequenz falscher ,politischer Entscheidungen.
Augen zu und durch,ist das Motto.Betroffen sind die einfachen Bürger.Das ist immer so!

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RenegadeOtis 07.09.2015, 13:43
146.

Zitat von olymp666
Also bisher haben die USA noch keinen Aufwand gescheut, wenn es ums Öl geht.
Welche Ölquellen im Irak werden von amerikanischen Firmen gefördert und wer ist der größte ausländische Investor im Irak bei der Ölförderung?

(kleiner Tipp: Letzterer ist China)

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haarer.15 07.09.2015, 13:44
147. Usa

Sie reden viel, tun aber humanitär fast nichts. Ihre Interessenslage ist eine ganz andere. In Nordafrika und im Nahen Osten kann man die Ergebnisse einer fehlgeleiteten von geostrategischen Interessen vorherrschenden Politik nicht deutlicher sehen. Warum emanzipieren wir uns nicht von diesen selbsternannten "Weltpolizisten" ? Wir hätten es in der Hand, sind aber unfähig. Das Desaster werden die Europäer daher wohl alleine ausbaden.

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chrimirk 07.09.2015, 13:45
148. Leider völlig richtig!

Zitat von udo.sowade
besser kann man es nicht ausdrücken. Sehr gut. USA - das Vorbild der westlichen Demokratie, da kann man sich nur noch angewidert abwenden. Wir erleben die schlimmste Zeit nach dem 2. Weltkrieg und keiner will die Ursachen sehen und schon gar nicht bekämpfen. Das Prinzip der Kausalität kommt hier voll zum Tragen.
Nur wer bringt das den Amis mal bei? Wieso haben die kaum noch Freunde auf der Welt und die wenigen, die da noch so gibt, sind entweder ähnlich !gesittet" wie die USA oder hechelnde Hunde am große Tisch der USA.

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ronac 07.09.2015, 13:45
149. Machen sie mal die Augen auf

Zitat von magic88wand
Die USA ist weit weg von Syrien. Warum sollte sie überhaupt Flüchtlinge aufnehmen, wenn andere reiche Länder wie Saudi-Arabien, UAE usw viel näher gelegen sind, in denen die gleiche Sprache wie die Flüchtlinge gesprochen wird und wo die Leute die gleiche Religion haben?
Die USA sind die Hauptverursacher an dieser Misere. Durch den Angriffskrieg von 2003 ist es doch erst zu dieser Destabilisierung im Irak und Syrien gekommen. Die USA haben die Flüchtlingen bestellt aber wir Europäer und die angrenzenden Staaten des Kriegsgebietes sollen nun bezahlen. Aber bestimmt verschwindet dieses Thema bald wieder aus dem Blickfeld unserer "Qualitätsjournalisten". Die Redaktionen dürfen ja Ihre Meinung sich zwar denken publizieren dürfen Sie diese aber nicht. Das wird mit dem Ende der Karriere bezahlt, nicht wahr!

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