Forum: Politik
Die USA und die Flüchtlinge: Ein Supermacht versteckt sich
AFP

Syrien ist seit Jahren ein Schlachthaus, auch die Flüchtlingskrise wird ein dauerhaftes Problem sein. Die USA nehmen nur ein paar Hundert Menschen auf - eine Schande für ein Einwanderungsland.

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fe-nerbahce 07.09.2015, 13:45
150. Lange

Hab ich auf solch einen Artikel gewartet. Danke SPON. Die USA sind einer der Hauptverantwortlichen für dieses Chaos. Daher sollen sie genauso ihren entsprechenden Beitrag dazu leisten.

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kuac 07.09.2015, 13:45
151.

Zitat von Beat Adler
Die Zahlen der Fluechlinge aus Afrika, Iran, Irak, Pakistan und Afghanistan in den USA sprechen aber eine andere Sprache. Hier ist nichts von "Kostenscheuen" zu erkennen. mfG Beat
Und wieviel ist das denn? Gibt es auch zuverlässige Zahlen?

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chrimirk 07.09.2015, 13:46
152. So kann man es auch sehen

Zitat von Ultras
..nochmal Amerika-Bashing auf SPON. Hatte mich schon gefragt, ob die verantwortlichen Redakteure langzeitig verreist sind.
Nur: es geht an der Sache vorbei

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mimas101 07.09.2015, 13:48
153. Hmm tja

Richtig ist - die USA haben sich den Nahen Osten und den einen oder anderen nordafrikanischen Staat nach eigener Interessenlage zusammengebombt (für Bush war halt billiges Irak Öl einfach eine Frage der Nationalen Sicherheit (der USA) und dann kam noch das Plänchen hinzu aus den nordafrikanischen Staaten christliche machen zu wollen). Und die brüsseler EWG schaute einfach nur tatenlos dabei zu.

Zwar waren Gaddafi, Saddam und wie die kleinen Despoten alle hießen sicherlich keine lupenreinen Demokraten (was man z.B. mittels Verhandlungen pp hätte langsam ändern können) aber diese Herrscher standen auch vor der eher undankbaren Aufgabe zum einen ihre, gerne durch europäische Kolonialmächte zusammengewürfelten, Länder zu modernisieren und zum anderen auch zusammenzuhalten. Und das funktionierte, meist auch mit Wohlstand und innenpolitischer Stabilität garniert. Allerdings schlechter als in so manch anderem afrikanischen Staaten.

Somit trifft auch die USA, so als Bush-Erbe, nicht nur eine moralische Mitschuld wenn es um die derzeitige Flüchtlingsfrage geht, finde ich.

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vorsicht 07.09.2015, 13:48
154.

Zitat von TiefSitzenderStachel
Nehmen die beiden anderen Supermächte Russland und China auf? Gibt es dazu auch so konkrete Zahlen?
Wieso sollten sie? Sie unterstützen nicht den IS und sind mehr an Verhandlungen als an militärischen Einsätzen interessiert, weil sie aus Erfahrung wissen, was es bedeutet Millionen von Toten und die Zerstörung der Infrastruktur durch einem Krieg, zu beklagen. Die USA haben diese Erfahrung (Gott sei Dank) bislang nicht machen müssen. Die RF hat 600 000 geflohenen Ukrainern Asyl gewährt.

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germaninchina 07.09.2015, 13:51
155. Die USA

waren ja nicht unbeteiligt an der Ursache für die Unruhe in der Region. Wenn sie nicht den Irak grundlos angegriffen hätten, wäre die Region heute besser dran. Von daher sollten sie sich jetzt auch daran beteiligen, den Menschen zu helfen.

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seriphos02 07.09.2015, 13:51
156. Weswegen es für die USA ...

Zitat von themistokles
Ich möchte die USA hier nicht von Verantwortung freisprechen, aber: Der einzige Grund, warum kaum Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, etc. in die USA sind die geographischen Gegebenheiten. Auf dem Land- und dem Seeweg ist es ein vielfaches mehr und aufwändiger, in die USA zu kommen. Der Landweg ist sogar völlig ausgeschlossen.
... ja auch immer so wunderbar bequem ist, weit weg von daheim Konflikte zu befeuern. Die Folgen haben stets andere zu tragen.

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kuac 07.09.2015, 13:51
157. Durchblick?

Zitat von udo.sowade
Ich glaube UNO, NATO und Arabische Liga sollten diesem Krieg mit allen Mitteln ein Ende bereiten....
Gegen wen und wie sollten sie denn vorgehen? Assad bekämpft den IS und der IS bekämpft den Assad. Die Kurden bekämpfen den IS und die Türkei bekämpft die Kurden. Der IS erhällt Unterstützung von Spendern aus Saudi Arabien und Katar und diese wollen den Iran bekämpfen. Der Iran wiederum will den IS den Garaus machen. Haben Sie noch Durchblick?

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sekundo 07.09.2015, 13:52
158. Zu Ihrer Information,

Zitat von BettyB.
schließlich haben sie doch das Flüchtlingsdrama verursacht. Man erinnere sich an den "wiedergeborenen Christen" Bush jun., dem somit die Welt unter anderem auch die IS zu verdanken hat.
in der gestrigen Ausgabe der "Los Angeles Times"
war zu lesen, dass ein Sprecher des State
Departments bekanntgab, dass die Regierung sich
ab sofort auf eine Flut tausender Flüchtlinge
aus dem syrischen Bürgerkrieg zur Neuansiedlung
vorbereitet!

Es wäre super, wenn sich die Anti-Amerika-Kläffer
beruhigen und Argumente statt wütender Parolen
liefern würden!

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Mac_Beth 07.09.2015, 13:53
159.

"So, wie es jüngst das Weiße Haus über seinen Sprecher Josh Earnest formulieren ließ, darf es im Verhältnis zur EU einfach nicht weitergehen. Auf die Flüchtlingslage angesprochen sagte er: "Die Europäer haben sicherlich die Kapazitäten, um mit diesem Problem umzugehen." "

Ich kann Herrn Weiland garnicht genug danken, dass er diesen Umstand in einem großen Medienmagazin zur Sprache bringt.

Die USA machen es sich in der aktuellen Flüchtlingsfrage verdammt einfach und wollen sich raushalten. Dabei gehören sie zu den Hauptakteuren in diesem Drama. Ihre Interventionen über die letzten Jahre haben doch maßgeblich zu dieser Situation beigetragen. Sobald es allerdings auch darum geht seiner Verantwortung gerecht zu werden ducken sie sich weg. Dabei gehören sie doch sonst zu den ersten die nach europäischer Solidarität und Bündnistreue schreien, wenn sie ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen.

Ich finde es wird langsam mal Zeit, dass Europa Konsequenzen zieht aus dem unverantwortlichen Benehmen der USA. Lockerung der Sanktionen gegen Russland könnte ein gutes Beispiel sein. Dann gewinnen diplomatische Kanäle auch wieder an Bedeutung.

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