Forum: Politik
Die USA und die Flüchtlinge: Ein Supermacht versteckt sich
AFP

Syrien ist seit Jahren ein Schlachthaus, auch die Flüchtlingskrise wird ein dauerhaftes Problem sein. Die USA nehmen nur ein paar Hundert Menschen auf - eine Schande für ein Einwanderungsland.

Seite 21 von 28
bluesbrother54 07.09.2015, 14:10
200.

Zitat von sekundo
in der gestrigen Ausgabe der "Los Angeles Times" war zu lesen, dass ein Sprecher des State Departments bekanntgab, dass die Regierung sich ab sofort auf eine Flut tausender Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg zur Neuansiedlung vorbereitet!
Ich wollte schon immer mal jemand kennenlernen, der solchen Verlautbarungen noch tatsächlich Glauben schenkt.
Na gut, vielleicht gibt es ja drei oder vier syrische Professoren, die mal in Yale studiert haben und die man jetzt wieder aufnimmt.

Beitrag melden
karljosef 07.09.2015, 14:10
201. Darf ich noch einmal Bush zitieren

Die USA, der Staat mit der "worldwide moral leadership"!

Auf diese morality kann die Welt gerne verzichten!

Beitrag melden
Celestine 07.09.2015, 14:11
202.

Zitat von kratzdistel
die goldenen jahre sind vorbei.die USA haben selbst eine sehr streng bewachte grenze zu Mexiko. im land sind geschätzt über eine million illegale Einwanderer. da keine melde- und Ausweispflicht sind genaue zahlen nicht bekannt.
Aktuell ist die Rede von 11 Millionen illegalen Latinos in den USA. Diese will Donald Trump deportieren, eine Mauer an der mexikanischen Grenze brauen und wird dafür frenetisch gefeiert.

Beitrag melden
Umbriel 07.09.2015, 14:11
203. der misstand

um den es gehen sollte heißt 'extreme Instabilität in Nahost und Nordafrika'.

Dort leben 200 mio Leute im Irrsinn der Unruhen.

Das Thema auf diese 'Handvoll' Migranten zu reduzieren ist total verträumt.

Beitrag melden
linkereuropäischerpatriot 07.09.2015, 14:12
204. Nach dem Schrei

eines nicht zu gewinnenden BEWAFFNETEN Arabischen Frühling durch die linken Idiologen, auch fundis genannt, mit der Konsequenz von mitverschuldeten Totung von 300.000 Menschen habt ihr wirklich Hilfe bei den Konsequenzen für Europa, ah Deutschland erwartet?! Ihr seit ja selbst noch mit diesem Blut an den Händen blauäugig!!! Die Geschichte wird hoffentlich in 100 Jahren eine reale Einschätzung für euch finden!!'

Beitrag melden
_SethGecko_ 07.09.2015, 14:12
205.

Jedes Jahr strömen riesige Mengen von Menschen illegal über die mexikanische Grenze in die USA, viele davon inzwischen nicht nur Mexikaner, sondern Menschen aus allen möglichen südamerikanischen Ländern. Wieso sollten sie also noch hundertausende Syrer aufnehmen, von denen wiederum ein gewisser Prozentsatz ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellt? Und wollen Syrer überhaupt in die USA? In Europa sind sie schließlich auch extrem wählerisch und reisen deshalb illegal nach Deutschland, anstatt sich Ungarn registrieren zu lassen. Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate wissen schon, warum sie nur Geld geben, aber keine Leute aufnehmen, obwohl es genug leerstehende Wohnmöglichkeiten gebe. Deutschland schafft falsche Anreize und zieht daher die Flüchtlinge stark an. Langfristig können solche ungelenkten, massenhaften Einwanderungswellen nur in einem Fiasko enden.

Und warum wird versucht, dass wieder alles nur Bush in die Schuhe zu schieben? Der IS existiert nicht wegen des Irak-Kriegs an sich, sondern weil Obama die US-Truppen viel zu frühzeitig abzog und somit ein Vakuum geschaffen wurde, welches der IS ausfüllte.
Bush hatte die Situation 2007 genaustens erkannt und warnte deswegen mehrfach davor, die Truppen einfach abzuziehen und die Iraker ihrem Schicksal zu überlassen.
https://www.youtube.com/watch?v=84ukJlcpqEY

Beitrag melden
donrealo 07.09.2015, 14:15
206. Ziel der USA ist die dauerhafte Stabilität Syriens

yeah, war das der Witz des Jahrhunderts? Hätt mich fast totgelacht. Wer hatte nochmal den Bürgerkrieg dort aufgrund seiner hegemonalen Expansionsgelüsten entfacht? Wer wollte unbedingt russische Flottenstützpunkte von syrischen Mittelmeerhäfen weghaben? Wer hat Isis initiell aufgebaut? Wer liefert Waffen an fie Saudis? Vielleicht mal einen Schuss mehr objektive Berichterstattung in unseren Leitmedien was die "Friedensstifterei" unserer transatlantischen "Freunde" betrifft. Einfach mal hypothetisch vorstellen: Wieviele Menschen wären heute noch in ihrer Heimat gäbe es die "Demokratisierer" nicht

Beitrag melden
schwaebischehausfrau 07.09.2015, 14:15
207. Da hat jemand was missverstanden..

Offenbar hat der Autor nicht ganz verstanden, wie sich die USA, Kanada oder Australien als "Einwanderungsland " definieren. Diese Länder vefolgen konkrete, legitime Interessen mit "Einwanderung" und suchen z.B. nach Menschen mit in den USA, Kanada gesuchten Qualifikationen und Menschen, bei denen eine hohe Chance besteht, dass sie sich in ihrem Einwanderungsland gut integrieren können und dauerhaft einen positiven Beitrag in die Sozialsysteme leisten können. Wer auch in 20 oder 50 Jahren als Lan noch so wirtschaftlich stark sein will, dass es Menschen aus anderen Ländern Asyl und Einwanderung bieten kann, der ist gut beraten, solche Prinzipien anzuwende anstatt eine unkontrollierte Einwanderung zuzulassen.
Daneben kann man in den USA auch Asyl als Flüchtling beantragen, aber diese Kontingente waren in der Vergangenheit oft auch ca. 50.000 limitiert pro Jahr.

Beitrag melden
otto_iii 07.09.2015, 14:15
208. 734

Über die Aussage, dass eine Befriedung Syriens Vorrang vor der Aufnahme von Flüchtlingen haben muss, solten wir hier mal in Ruhe nachdenken.

Wir haben aufgrund unserer spezifisch deutschen Erfahrungen ein extrem gestörtes Verhältnis zu Krieg und Vertreibung.

Normal und natürlich ist, dass man seine Heimat verteidigt, und dass ein Aggressor, der andere aus ihrer Heimat vertreibt, bekämpft werden muss. Das ist aktive Friedenssicherung.

Wir haben uns diese natürliche Reaktion in Jahrzehnten abtrainiert, weil wir sonst die Wunde des Verlusts der Gebiete jenseits von Oder und Neisse nicht hätten schließen können. Auch die besondere freundschaftliche Beziehung zu Israel, das sein Staatsgebiet durch Vertreibung erkämpft und erweitert hat, hätte sich sonst nicht begründen lassen.

Die Aufnahme einzelner Verfolgter entspricht christlichen Prinzipien, wenn das aber zum Massenphänomen wird und durch bereitwillige Aufnahme von Flüchtlingen mittelbar unterstützt wird legitimiert es de facto das Recht des Stärkeren und legt die Saat für künftige Kriege und Vertreibungen.

Beitrag melden
yeti007 07.09.2015, 14:16
209. Was für ein Level ?

Zitat von Eckfahne
Aber bei weitem nicht auf dem level, wie hier!
Wie kann man das Level eines Zeltlagers mit Sachleistungen, die gerade so zum Leben reichen, noch senken ?

Beitrag melden
Seite 21 von 28
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!