Forum: Politik
Die USA und die Flüchtlinge: Ein Supermacht versteckt sich
AFP

Syrien ist seit Jahren ein Schlachthaus, auch die Flüchtlingskrise wird ein dauerhaftes Problem sein. Die USA nehmen nur ein paar Hundert Menschen auf - eine Schande für ein Einwanderungsland.

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Freidenker10 07.09.2015, 12:39
20.

Da Flüchtlinge in keinen Benzintank passen, halten sich die Verursacher der Krise vornehm zurück! Die USA führen Kriege um sich Rohstoffe zu sichern und ihre imperiale Dominanz zu festigen, aber mit den Konsequenzen ihrer Untaten wollen sie natürlich nichts zu tun haben...

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EEEBBB 07.09.2015, 12:39
21. Zwei Milliarden Flüchtlinge für die USA

Mein Vorschlag: Deutschland nimmt jedes Jahr vorübergehend eine Million Flüchtlinge auf und leitet sie dann - für die nächsten 2000 Jahre! - in die USA weiter. Also insgesamt 2 Milliarden Flüchtlinge. Erst dann ist dort die Bevölkerungsdichte genauso groß wie bei uns in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt!

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Burgdorfer 07.09.2015, 12:42
22.

Zitat von johannes.gebhart
ist es. Mich würde nur interessieren, ob die Flüchtlinge in die USA wollen.
Nein nach Deutschland, das hören Sie doch jeden Tag von 06.00 - 24.00 Uhr auf allen deutschen Radio- und Fernsehstationen. Wäre ich Syrer, ich würde auch der Einladung der Bundeskanzlerin folgen.

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ackergold 07.09.2015, 12:42
23.

Die USA ist längst kein Einwanderungsland mehr und hat alle früheren Werte über Bord geworden. Dort regiert seit langem die "Das-Boot-ist-voll-Fraktion".

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archi47 07.09.2015, 12:43
24. Ursache und Wirkunug

Zitat: "eine Schande für ein Einwanderungsland."
Das ist noch zu schwach formuliert: "Eine Schande für die Täter", wäre treffender. Schließlich ist in zivilierten Gesellschaften inzwischen so was, wie einen Täter-Opfer-Ausgleich an der Tagesordnung.
Ohne die Militäraktionen zur Destabilisierung des Nahen Ostens hätten wir diese Flüchtlinge nämlich gar nicht!

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anathema 07.09.2015, 12:44
25. Wenn die wahren Unruhestifter am hohen sicheren Ufer sitzen ...!

Zitat von unky
Vielleicht sollte die deutsche Regierung einfach einmal bei Obama nachhaken und ihn offiziell bitten, die Bewältigung der "Kollateralschäden" der US-Außenpolitik nicht den Europäern allein zu überlassen. Solange Europa diesbezüglich keinen politischen Druck macht, werden sich die US-Amerikaner wegducken.
Wer die US-Kriegstreiberei mit ihren Lügen im Jahre 2003 noch in Erinnerung hat, wird sich daran erinnern, welche Folgen einer solchen Aggression – gerade hier im Forum – so zutreffend prognostiziert wurden.
Es ist leider alles und vieles mehr eingetreten: Über viertausend tote GIs und ungezählte Iraker, Millionen von Menschen auf der Flucht in dieser vom verbrecherischen Krieg einer US-Administration unter Führung eines G.W. Bush, der ungeachtet seiner Kriegsverbrechen als Präsident im Amte wieder gewählt wurde!
Er lebt heute ungeschoren und straffrei in einer angeblichen Demokratie und in einem fragwürdigen Rechtsstaat, in dem die Todeszellen überquellen mit Kriminellen, die weitaus weniger Menschenleben zu verantworten haben als dieser vom Westen tolerierte und sogar gefeierte Kriegsverbrecher!
Angesichts dieser Tatsache, sind die sog. Werte des Westens die reinste Heuchelei und auch eine Merkel scheint in ihrer Bewunderung dieses Wilden Westens Nordamerikas – bis zur Selbstverleugnung und größten Submissivität - keine Grenzen zu kennen.
Sie lässt sich nicht nur schamlos ausspionieren, sondern sie lässt widerspruchslos zu, dass der Gedanke eines vereinten Europas unter den Folgen weltweiter US-amerikanischer Aggressionspolitik keine echte Chance auf eine Realisierung hat und scheitern muss!
Begann das nicht schon mit den „Boat-People“ nach dem verheerenden Vietnamkrieg und hat sich bis zum Irakkrieg und Syrienkonflikt nahtlos fortgesetzt?
Jetzt wird Russland davor gewarnt, in Syrien zu intervenieren, da es seine südlichen Nachbarn wegen der ISlamisten fürchten muss, die sich die USA sicher vom Leibe halten und den Europäern als deren Probleme überlassen!

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go-home-mutti 07.09.2015, 12:44
26.

Tja, der Atlantik und der Pazifik sind eben breiter, als das Mittelmeer. Somit sind die Amerikaner schon mal natuerlich von den Fluechtings stroemen ihrer Politik befreit. Und nach Sueden gibt es eine recht gutbewachte Grenze. Deren Ueberwindung auch nur im Umfange benoetigter Billigarbeitskraefte gelingt.
Fein raus. da wird auch der Moralzeigefinger nichts nutzen.
Sind ja keine Deutschen.

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Ruhri1972 07.09.2015, 12:45
27. Fragen

Es ist die Aufgabe unserer Medien, auf die Rolle der US hinzuweisen. Wer verweigert sich den Gesprächen mit Assad ? Wer hat in der Vergangenheit auch der IS Waffen geliefert ? Weshalb kommen immer mehr Flüchtlinge mit reichlich Dollars in Westeuropa an ? Hat die US ein Interesse, unser Europa zu destabilisieren ? Fragen über Fragen, die gestellt und beantwortet werden muessen

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markinh 07.09.2015, 12:45
28. Die USA tun bereits sehr viel vor Ort

Flüchtlingscamps in den angrenzenden Ländern werden vom UN Hilfswerk und den USA organisiert.

Die sentimentale Flüchtlingspolitik der Deutschen lockt überwiegend männliche Glücksritter auf gefährliche Routen. Sicher - die Camps vor Ort werden dadurch ein Stückweit entlastet aber die Milliarden € wären vor Ort effektiver.

Aber so kann man sich halt wieder als richtig guter Deutscher fühlen und mit dem Finger auf die doofen Amis zeigen.

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olymp666 07.09.2015, 12:45
29.

Zitat von Spiegelleserin57
der zu ihren Lasten geht sind sie plötzlich ganz leise und überlassen uns das Feld. Sie sollten vielleicht mal dafür sorgen dass in Syrien endlich mal wieder Frieden einkehrt und die Menschen wieder zurück in ihr Land gehen können.
Also bisher haben die USA noch keinen Aufwand gescheut, wenn es ums Öl geht.

Und wieso, sollen jetzt auf einmal die USA für Frieden in der Region sorgen ? Ist doch sonst auch nicht erwünscht.

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