Forum: Politik
Die USA und ihre Partner: Verhindern, dass die Welt auseinanderfällt
REUTERS

Die Nato in Gefahr, der Westen zerstritten: Nie war die Bedrohung für die globale Stabilität in den vergangene 70 Jahren größer. Den Feinden von Demokratie und Freiheit müssen wir uns entschlossen entgegenstellen.

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swerd 17.02.2017, 13:52
40. Sunisland

hat absolut Recht mit seiner Feststellung, dass Trump die derzeitige Weltlage nicht herbeigeführt hat.
Hingegen die weltweit spürbare grösser werdende Kluft zwischen Armen und Reichen. Die Ursachen
sind vielfältig. Die Globalisierung spielt sicherlich auch eine Rolle, aber wichtiger ist meines
Erachtens der Einfluss der Großkonzerne auf die Politik in den einzelnen Staaten.

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Seraphan 17.02.2017, 13:53
41.

Zitat von paulvernica
Nichts von G.W.Bush und seinen ungerechtfertigten Angriffskrieg auf den Irak. Nichts von einer immer stärker werdenden Kluft zwischen arm und reich in den USA. Nichts von rassistischen Übergriffen durch weisse Polizisten auf Schwarze. Nichts von ......
Noch so ein Kleingeist. Nur weil er die kleinen Probleme nicht anspricht und nicht explizit anprangert, möchte er sie zementieren? Vielleicht sind Sie aber auch wegen Ihrer Einfachheit zu beneiden.

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peppi4real 17.02.2017, 13:55
42. Rückkehr zum internationalen Völkerrecht

Vor allen anderen Maßnahmen wäre es sinnvoll sich immer und grundsätzlich an das internationale Völkerrecht zu halten. Leider wurde und wird dieses seit dem Kosovo-Konflikt schon fast aus Gewohnheit außer Acht gelassen oder wenigstens sträflich vernachlässigt. Wenn sich dann aber ausnahmsweise mal ein Land, das nicht in der NATO ist mutmaßlich (Selbstbestimmung der Völker) über das Völkerrecht hinwegsetzt ist der Aufschrei groß. Die Vernachlässigung des Völkerrechtes schafft Chaos und Unsicherheit in der Welt, da man sich des Eindruckes nicht erwehren kann, dass bei entsprechender Interessenlage nahezu jedes Land, Opfer einer Intervention werden kann. Die NATO spielt hier allzu oft nicht die Rolle eines Verteidigungs- wohl aber die eines Angriffsbündnisses. Tatsache ist, dass die Welt multipolarer wird und immer mehr Länder sich nicht länger vom Westen die Spielregeln diktieren lassen wollen. Die "Werte" des Westens sind offenkundig wirtschaftlicher Natur und Schlagworte wie "Demokratie" und "Freiheit" Alibi für knallharten Imperialismus und Neokolonialismus.

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Emderfriese 17.02.2017, 13:55
43. Nichts

Zitat von paulvernica
Nichts von G.W.Bush und seinen ungerechtfertigten Angriffskrieg auf den Irak. Nichts von einer immer stärker werdenden Kluft zwischen arm und reich in den USA. Nichts von rassistischen Übergriffen durch weisse Polizisten auf Schwarze. Nichts ....
Richtig. Plakatives Geschwafel eines Möchtegern-Präsidenten. Letztlich auch nicht besser-republikanisch als Trump. Nur glatter.

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pianissimo100 17.02.2017, 13:56
44. Gute Worte!

Mann, warum ist der nicht amerikanischer Präsident!

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bammy 17.02.2017, 13:58
45.

Zitat von gheeb
Die NATO ist heute die grösste Bedrohung für den Weltfrieden und eine Geldmaschine für einige Besitzer von Rüstungsfabriken. 1300 Menschen besitzen heute die Hälfte des Weltvermögens. Amerika betreibt als einziges Land 700 Militärbasen in der Welt. Für was? Russland hat eine Handvoll Stützpunkte im Ausland aber atomare Waffen. Die NATO weitet ihr Einflussgebiet in und um Europa durch Kriege und Regierungsumstürze permanent weiter aus. Ich hoffe, dass alle Menschen in Europa aufwachen und ab sofort täglich auf die Strasse gehen und gegen diese Aggression protestieren und demonstrieren gegen.
Leben Sie in einer Paralellwelt?
Die NATO ist ein Militärbündnis und keine Politische Einheit.
Welche Umstürze? Welche Kriege? Welche Aggression?
Jedes Land hat das Recht auf seinem Terretorium Militär zu bewegen. Oder haben Sie irgendeinen Protest des Westens vernommen, als Russland 2013 angefangen hat, die Enklave Kaliningrad mit Atomwaffen (Erstschlagswaffen) zu bestücken?
Jedes Land darf sich seine Bündnispartner frei wählen. Da muß man nicht auf Russland Rücksicht nehmen, zumal sich Gorbatschow zu der Helsinki Schlußakte bekannt hat.
Sicher macht der Westen nicht Alles richtig und das Säbel rasseln ist auch nervig.
Aber deswegen ist die NATO kein Agressor, der unentwegt Krieg führt und Regierungen stürzt.
Sowas hat in der kürzeren Vergangenheit Russland mit der Regierung der Krim gemacht.

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Jimbo 1 17.02.2017, 13:59
46. Gesinde

Des Reichen größter Feind, das ist sein eigenes Hausgesinde, wie Wahr. Wenn Politiker breite Bevölkerungschichten ins Pekariat schicken, und sagen ja ja das ist nun mal so, die Globalisierung tut uns leid nicht zu ändern,wenn Politiker nicht soweit vorauschauen das sowas Folgen zeitigt dann tun sie mir leid. Aber zum Ausgleich kann man so schön über Werte reden, die aber den arbeitenden nur am Rande interessieren weil der schauen muß wie er über die Runden kommt. Durch solche Konstellationen kommen Personen wie Trump an die Macht!

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korrekturen 17.02.2017, 14:01
47.

Ich würde jedem ein Buch von Douglas Newton sehr empfehlen: The Darkest Days. The Truth behind Britain's Rush to War, 1914. Es erzählt, wie Kriege entstehen, die Rolle von Propaganda, und über agressive Kreise, die ihre Feinde brauchen, die sie um jeden Preis zerstören wollen. Ich glaube, dass Buch ist sehr aktuell, viel über unsere Zeit und Konflikte sagen kann, und ich verstehe nicht, dass es hier fast unbemerkt geblieben ist, obwohl es von Christopher Clark gelobt wurde.

Die Analyse von Kasich ist leider sehr oberflächlich und einseitig. So gut wie alles, was er sagt, wurde von tieferen Autoren in Frage gestellt. Viele guten Autoren fragen sich, woher diese Hysterie kommt, was sie erklären könnte. Sehr interessant ist der Artikel: "More About Russia and Less About Flynn? The leak has narrowed Trump's options for dealing with Putin." Oder von James Carden: "A Dangerous Hysteria on Russia".

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bammy 17.02.2017, 14:03
48.

Zitat von wolffm
Im Prinzip gut, aber etwas Selbstkritik wäre zu den Militäreinsätzen unter Bush angebracht. Nicht zuletzt auch die US-Unterstützung der Israelischen Siedlungen sollte mal hinterfragt werden.
Obama hat ja versucht die Israelis im Zaum zu halten, während Trump gleich mal per Twitter einen Freibrief ausgestellt hat. Und seine aktuelle Politik dazu liefert reichlich Zündstoff.

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alpstein 17.02.2017, 14:03
49.

Zitat von paulvernica
Nichts von G.W.Bush und seinen ungerechtfertigten Angriffskrieg auf den Irak. Nichts von einer immer stärker werdenden Kluft zwischen arm und reich in den USA. Nichts von rassistischen Übergriffen durch weisse Polizisten auf Schwarze. Nichts von .....
Leider hat er wohl nicht das geschrieben was sie gern als Bestätigung gebraucht hätten. Aber es geht ihm ausdrücklich nur um die gegenwärtige Aussenpolitik, nicht mehr und nicht weniger

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