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Die wichtigsten Player im Brexit-Poker: Ultras, Aufschieber, Sturköpfe
AFP; DPA; REUTERS (3); AFP

Ohne Deal aussteigen, weiter mit der EU verhandeln - oder ein zweites Referendum? Wie es mit dem Brexit weitergeht, ist völlig offen. Welche Politiker haben Einfluss auf das Ergebnis? Hier sind die wichtigsten.

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minimax9 22.01.2019, 15:21
1. Von wegen Brexit

So langsam stellt sich die Frage was das UK will. In der EU bleiben, ich denke ja, zumindest bis Plan B steht. Ansonsten, wie seit bestehen der EU, einen Sonderstatus (besonderer rechtlicher, finanzieller, politischer, sozialer Status). So wird da ein Schuh draus. Ich kann nur hoffen, dass nicht alle 27 Mitgliedstaaten auf diese Schmierenkomödie reinfallen.

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der-junge-scharwenka 22.01.2019, 15:22
2. Angela Merkel

Ich frage mich, wie lange es dauert, bis auch hier jemand fordert, Frau Merkel in die Reihen der Sturköpfe aufzunehmen. Sie hat schließlich an allem die Schuld: an der Überfremdung Europas, am baldigen Zusammenbruch des Abendlandes, an den Schneefällen in Süddeutschland, am schlechten Essen heute Mittag in der Kantine - und natürlich auch am Brexit.

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trulala 22.01.2019, 15:25
3. Hört auf zu träumen

Realistisch gibt es doch nur 2 Optionen: Die Briten stoppen den Brexit und denken erst einmal nach, was sie eigentlich wollen oder in zwei Monaten(!) sie sie draussen ohne irgend ein Vertrag mit der EU oder irgend einem anderen Land. Ich gehe von Letztem aus und das UK dann völlig zusammenbricht und von der EU mit Notgütern versorgt werden muss.

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sanfernando 22.01.2019, 15:36
4. Völlig unverständlich,....

....diese Aufgeregtheit! Bitte nennen Sie mir nur einen einzigen Artikel, den es in GB jetzt, aber nicht mehr nach einem ungeordneten Brexit zu kaufen gibt! Alles, was aus der EU kommt, wird es weiter geben, halt nur teurer! Der Zollaufschlag wird den Absatz von nicht unbedingt nötigen Dingen (z.B. Mercedes) beeinträchtigen aber nicht gänzlich stoppen, und es wird den Absatz von notwendigen importierten Dingen (z.B. Medikamente) nicht verändern! Wer kauft, muss also nur mehr bezahlen! Das Gleiche gilt genauso für in GB erzeugten Artikeln auf dem EU-Markt. Gesamtwirtschaftlich wird sich das in etwa ausgleichen: der Absatz von deutschen Autos in GB geht zurück, der Absatz von britischem Stahl in der EU ebenfalls. Also: drauf einstellen und weitermachen! Und mal durchatmen

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abudhabicfo 22.01.2019, 15:36
5. May hat nie Stakeholder Management betrieben

Danke für diesen Beitrag. Die Einstellung zum Brexit der aufgelisteten Personen ist May wahrscheinlich nicht erst seit heute bekannt.
Aber wie wir jetzt nach der Vorstellung von Plan B (A anders verpackt), hat diese von Sturheit beseelte Dame wahrscheinlich nie Stakeholder Management betrieben. Sie hat die einzige Wahrheit. Die anderen sind so böse.

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WolfThieme 22.01.2019, 15:40
6. Der wichtigste Kopf wurde vergessen

Nicht Boris, sondern Nigel Farage sollte der nächste PM des United Kingdom werden, dann allerdings ohne Schottland, also nicht mehr ganz so united.

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hektor2 22.01.2019, 15:41
7. Verlassen

Die Briten haben für mich schon lange den Bereich rationaler Politik verlassen. Von Verantwortungsbewusstsein möchte ich gar nicht erst anfangen.

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Arne Maletzius 22.01.2019, 15:43
8. Neues Referendum

Ein weiteres Referendum wäre schwachsinnig, eher folgende Wahl:

O Deal Brexit
O No-Deal Brexit
O No-Brexit

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alpinium 22.01.2019, 15:44
9. Jacob Rees-Mogg - der Brexit-Ultra

und Chef-Volksverarscher vom Dienst. Erzählt den Briten wie schlecht doch die EU ist und das es besser sei diese zu verlassen, verlegte aber selbst sein eigenes Unternehmen im 4. Quartal 2018 nach Dublin in die EU. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

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