Forum: Politik
Dieselgate: Der Kampf gegen 15 Millionen
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Die Politik ist gerade dabei, Millionen Diesel-Besitzer zu enteignen, die sich auf das Kraftfahrtbundesamt verlassen haben. Sie wurden beschummelt - nicht von die Industrie, sondern von Leuten, die unbedingt als Umwelthelden dastehen wollen.

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s.l.bln 08.03.2018, 20:56
300. Ich selbst war Säugling...

Zitat von marco2405
Also ehrlich Herr Fleischhauer, bis heute habe ich mir jeden Kommentar verkniffen, aber eine solch undifferenzierte Kollumne ist mir noch nicht untergekommen. Ich kann Ihnen versichern, dass die NoX-Grenzwerte am Arbeitsplatz weit niedriger liegen würden, wenn Säuglinge selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen dürften.
...als man die Luft in Großstädten noch schneiden konnte.Und ich bin in Berlin aufgewachsen.Ich hoffe es rafft mich bald hin, damit Ihre Hysterie nicht völlig substanzlos war.
Vielleicht mißbrauchen Sie besser keine wehrlosen Babys für ihre ideologischen Schlachten, weil das ein oder andere Baby später evtl. selbst gerne Auto fahren würde.

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HH1960 08.03.2018, 20:56
301. Vor zwei Monaten?

Für eigene Dummheit sollte man nicht andere verantwortlich machen. Ich habe mir vor acht Monaten einen Hybrid gekauft und ich glaube, dass war eindeutig schlauer. Darüber hinaus muss man diejenigen anklagen, die den Mist verursacht haben und nicht diejenigen, die den Mist aufgedeckt haben.

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Plumbum 08.03.2018, 20:58
302.

Alles Klar. Wer Peugeot fährt, schreibt miese Artikel.

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mundi 08.03.2018, 20:58
303.

Zitat von rromijn
ich bin grundsätzlich auf Ihrer Seite. Wenn Sie 950 als durchschnittliche Belastung am Arbeitsplatz verkaufen wollen, muss man an der Qualität Fähigkeiten zur Recherche zweifeln. Es sind Mikrogramm Nox, 900+ x gelten für Arbeitsumgebungen von Schweissern. nichtsdestotrotz sind das 50% mehr, als auf der Strasse erlaubt sind und geben Anlass zum Zweifel an diesem Wert. Da haben Sie recht. Aber wir können nicht überzeugend die Politik zur gewissenhaftigeren und handwerklich besseren Arbeit anmahnen und selber zu ungenau sein.
HÖHERE NOX-GRENZWERTE AM ARBEITSPLATZ
Interessant: In Büros gilt ein NOX-Grenzwert von 60 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft – deutlich mehr als an den stark befahrenen Straßen. Und der maximal erlaubte Wert in Industrie und Handwerk liegt bei unglaublichen 950 Mikrogramm Stickstoffoxiden. Müssen Arbeitnehmer also ein höheres Gesundheitsrisiko tragen? Mitnichten, den Grenzwerten am Arbeitsplatz liegen toxikologische Untersuchen zu Grunde: So zeigten Ratten in einer Studie erst bei 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft leichte Reizungen der Atemwege. Die Grenzwerte für die Städte ermittelte die WHO dagegen statistisch: Die Zahl der gesundheitlichen Beeinträchtigungen in den Städten wurde mit den gemessenen NOX-Emissionen in Relation gesetzt. Dabei flossen auch viele Metropolen der Boom- und Entwicklungsländer in die Statistik mit ein. Und dort sind noch viele Fahrzeuge mit veralteter oder gänzlich ohne Abgasreinigung unterwegs, die teilweise noch Gifte wie das in Europa verschwundene Kohlenmonoxid oder Kohlenwasserstoffe emittieren. Und auch die Anzahl der Messstationen in der EU gibt zu denken: Während in Deutschland 51 Stationen den NOX-Ausstoß überwachen, sind es in Frankreich nur 28.

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rabandie 08.03.2018, 21:00
304. Die sauberste Art sich fortzubewegen………¿

Vor 2 Jahren habe ich einen neuen Diesel gekauft - und weil es mir schwer fiel, und ich jahrelang sparen musste, um mir das leisten zu können, dachte ich an den Sinnspruch meiner Mutter: "Kauf Dir was Anständiges, oder garnichts". Politik, Händler, ADAC, alle sagten, dieser Renault sei die sauberste Art, sich fortzubewegen: Euro6, Verbrauch 5 liter (was wirklich stimmte, bevor Renault ein Softwareupdate machte), ein Tank, bei dem man nichts mehr verschütten kann und - da ich ja was "Anständiges" wollte, habe ich mir einigen Luxus geleistet. (Die Benzinversion wäre übrigens 3000 Euro billiger gewesen). Drei Monate später sprach man schon vom "Stinkdiesel" und nun nahm das Drama seinen Lauf, man fühlt sich ja inzwischen fast als Verbrecher, wenn man Diesel fährt. In Frankreich wurden bunte Plaketten eingeführt, die man als Grenzbewohner braucht. Danach bin ich "sauber". In Deutschland weiß niemand nicht Bescheid, vielleicht braucht man bald eine weitere Plakette, vielleicht darf man garnichtmehr fahren und schmeißt 36000 Euro auf den Schrott - die aber inzwischen längst auf unter die Hälfte entwertet sind. Dass dies eine weitere Absatzaktion der erfreuten Industrie sein könnte, das traut sich keiner zu sagen (Aber war das nicht schon die Abwrackprämie und die gesamte Erweiterungspolitik der EU?). Das Lustigste ist: Mein 20 Jahre alter Lancia Bus ist ein Benziner und verbraucht gut 11 Liter. Mit dem darf ich überall hinfahren, auch wenn er ein bisschen Öl tropft. Dieselstinkende LKW und rauchende Militärfahrzeuge kann ich damit locker überholen (150 PS) und die Karre läuft 220 km, braucht dann allerdings 18l Sprit. Und die werde ich noch fahren, wenn mein nagelneuer Peugeot schon längst als Gartenhaus in meinem Hof steht - denn wenn ich den Lancia Bus mal abrwacken muss, gehen 500 Euro Zeitwert vor die Hunde und keine 36.000. Das war nämlich das letzte Mal, wo ich mich von Wirtschaftsverbrechern und zeitgeistigen Politikern habe verarschen lassen!

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schlimmo 08.03.2018, 21:01
305. Selbstentfleischung

Jan Fleischhauer entfleischt sich selbst und macht gemeinsame Sache mit Betrügern, indem er nicht diese als die Verantwortlichen benennt, sondern ihr Geschäft betreibt und mit dem Finger in gewohnter selbstgefälliger Manier auf andere zeigt. Wohlan.

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Denkerchen 08.03.2018, 21:04
306. Hier im Hamburger Hafen...

Hier im Hamburger Hafen...werden durch Schlepper, Generatoren auf Seeschiffen, Kümos oder Binnenfrachter mindestens so viele Stickoxide, Feinstäube und CO2 ausgestoßen wie durch den Straßenverkehr. MItten in der Stadt. Konsequent wäre, alle diese Umweltsünden kategorisch zu unterbinden.....auch wenn das hunderttausende von Arbeitsplätzen kostet. In Stuttgart müssen alle Automobil- und Technikwerke geschlossen werden - dann fahren die Mitabreiter auch nicht mehr mit den Umwelt-Dreckschleudern durch die Gegend....
In vielen Kommentaren lese ich dass die theoretische Möglichkeit, dass die Lebenszeit vreringert werden könnte weit über allem anderen zu stehen habe. >> Dann los >> aber bitte auch konsequent...
Es geht vielen einfach zu gut und sie wissen nicht mehr WARUM es ihnen gut geht.....nur mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand können wie Probleme lösen, nicht mit Schuldzuweisungen und Rechthaberei.

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sierra_hotel 08.03.2018, 21:06
307. Die Enteignung von 15 Millionen....

..... wird nach der Groko Flüchtlingspolitik weitere 15 Millionen aus allen sozialen Schichten in ein tiefes Misstrauen gegen die etablierten Parteien und unsere Demokratie noch weiter in die Demokratie-Stilblüte des AfD Erfolgs treiben. Herzlichen Dank!

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aus-berlin 08.03.2018, 21:06
308. Logik?

Zitat von nixus_minimax
Heute las man im SPON von 50000 vernichteten Lebensjahren pro Jahr durch Stickoxide, was drollig ist da dies nur zu theoretischen 625 Toten führen würde bei ~80 Jahre Lebenserwartung statt der viel schnittigeren 6000. Öko/Umwelt ist das neue Tabu, widerspruch zwecklos bzw. Ketzerei, rationaler Umgang damit unerwünscht.
Was ist daran rational die plakativen 50.000 Lebensjahre durch die gesamte Lebenserwartung zu teilen. Als ob durch NO2 nur Babys getötet werden. Wenn Sie stattdessen 10 Jahre früher sterben annehmen würden, wären wir bei 5.000 Toten. Noch schlimmer als sterben finde ich Krankheiten, das ist die Phase davor!

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matmok 08.03.2018, 21:08
309.

Zitat von tatsache2011
Anteil am NO2 im Straßenverkehr. " Diesel-PkW 72% kleine Nutzfahrzeuge 11%, große 8% Bus 4% übrige PKW 3% " http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-02/bundesverwaltungsgericht-erklaert-diesel-fahrverbote-fuer-zulaessig
Also wenn ich die Messergebnisse der DUH bei einem 1,0 EcoBoost Benziner Ford Focus betrachte (Partikelfilter nachgerüstet, Messung RDE: CO2 = 151 g/km, NOx = 207 mg/km) kann ich die 3% Anteil an den Stickoxidemissionen der sonstigen PKW nicht ganz glauben. Link: http://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Verkehr/dieselgate/EKI/2017-10-24_Bericht_Ford_Focus_Euro_5_final.pdf
Dieser Benziner hat in diesem Test eine Grenzwertüberschreitung bei Stickoxiden um das 3,5fache. Ein Wert wo der gemeine Dieselhasser schon "Betrug" ruft...........

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