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Diplomaten-Kritik an Trump: Britischer Außenminister distanziert sich von Botschafter
AFP

"Dysfunktional" und "unberechenbar": Diese Bewertung der Trump-Regierung durch seinen Botschafter weist der britische Außenminister Hunt zurück. Es gilt herauszufinden, wie die Depeschen an die Medien kamen.

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wamax 08.07.2019, 11:57
1. Ja, klar...

Was soll der AM auch sagen? Dass er der gleichen Meinung ist? Nach dem EU Austritt ist GB noch abhängiger von den USA, da kann man sich Kritik nicht mehr erlauben - schleimen ist angesagt.

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motoko_kusanagi 08.07.2019, 12:05
2. Außenminister Hunt

will sich natürlich gleich bei Trump als möglicher zukünftiger Prämier einschleimen. Im Grunde genommen besagt aber seine Äußerung auch: Wir wollen keine Fakten, sondern Schmeicheleien hören. Wenn das die neue Richtlinie für operative nachrichten sind - also fake newes - dann liegt ja schon mal linienförmig auf Kurs bei Trump.

Großbritanien macht einen riesengroßen fehler in ihren Wahn nach rückwärts gewandten nostalgischen Großmachtfantasie (Britisch Empire): Ist GB erstmal von der EU entkoppelt und nur noch ihr kleines Inselreich dann hat dies keinen besonders hohen Mehrwert für die Trumpschen USA. Sie müssen quasi auf Knien vor dem "größten Deal-Maker" rutschen und dankbar jedes Diktat annehmen, weil ihnen bleibt ja nichts mehr anderes. Alle großen multilateralen Verträge hat ja die EU abgeschlossen - und da sind sie dann halt nicht mehr Teil von.

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mmpuck 08.07.2019, 12:14
3. Der Diplomat Darroch

sagt ehrlich seine Meinung. Traut sich das natürlich nur in eigentlich geheimen Depeschen. Die werden nun ausnahmsweise verraten. Darf man hoffen, dass ehrliche Meinungen von Diplomaten öfter als bekannt ausgesprochen werden? Dürfen wir das zu Ehren der Diplomaten aus diesem Vorgang schließen? Wäre doch erfreulich.

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BALOTA SUED 08.07.2019, 12:14
4. Hiob

klar ist der Botschafter in Washington nicht mehr zu halten. In der Diplomatie zählt die Wahrheit nicht viel. Es ist wie im Geheimdienst: Im Notfall werden die eigenen Leute dem 'Krokodil' zum Frass vorgeworfen. Hiob lässt grüssen.

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Grzegorz 08.07.2019, 12:16
5. The British are too polite to be honest,

while the Germans are too honest to be polite. Das ist mal wieder das Dilemma der Briten. Anstatt einfach mal ehrlich zu sein wird geschwurbelt. Versucht mal einem Engländer ein Stück Kuchen anzubieten. Die Reaktion wird wahrscheinlich etwas in der Richtung 'I cannot possibly...' sein. Es wird diplomatisch und höflich abgelehnt aber doch gewollt. Der Deutsche bietet dann nichts mehr an. Wir sind da ehrlicher und sagen was wir wollen oder denken.

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merlin 2 08.07.2019, 12:17
6. Wer die Wahrheit sagt, hat stets schlechte Karten

Das gilt für Whistleblower ebenso wie für Diplomaten. Und natürlich versichert die britische Regierung Herrn Trump ihre Zuneigung, sonst stünden sie demnächst komplett ohne "Partner" da. Man wird den Botschafter austauschen und weiter gehts mit Trumpistan.

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def_schneid 08.07.2019, 12:17
7. Zutreffend

Nichts anderes als zutreffend , die USA sind dysfunctional und unberechenbar unter Trump, das Problem ist nur, dass der Westen nicht dementsprechend mit dieser Regierung umgeht.

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ch3_94 08.07.2019, 12:22
8. Und so ein Schleimer

will Premier werden. Wobei der andere noch mehr Mucus aufbringen kann. Na alles Gute GB.

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hergen.heinemann 08.07.2019, 12:22
9. Beitrag der Zensur zum Opfer gefallen?

OK, sagen wir es anders. Was er wirklich zum Ausdruck bringt, ist: Die US-Regierung bleibe unter Präsident Donald Trump "höchst effektiv und" DAS BESTMÖGLICHE HERRCHEN "Großbritanniens auf der internationalen Bühne".

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