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Diplomatie in der Krim-Krise: Alle schauen auf Merkel
REUTERS

In der Krim-Krise überziehen sich die USA und Russland mit Drohungen. Eine besondere Rolle kommt der deutschen Außenpolitik zu. Kann Angela Merkel im Konflikt in der Ukraine vermitteln?

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MatthiasSchweiz 03.03.2014, 22:33
180. optional

Am besten gar nicht auf die USA hören, die haben mit Ihrer Konfrontationspolitik des Einkesselns von Russland der letzten Jahre nach dem Mauerfall erheblich dazu beigetragen, dass Russland nach den Vorfällen in Kiew jetzt einfach reagieren musste.

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Levator 03.03.2014, 22:34
181. Lasst doch

die Russen und Ukrainer ihre Zwistigkeiten alleine regeln. Was wolle Mutti? Soll sich um die Probleme hierzulande kümmern. So mit einem Eid im Rücken "Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden"..
Nix zu tun oder was?

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Ivan Ivanov 03.03.2014, 22:37
182. die besondere Rolle der Verwirrung zu Putins Gunsten?

Auf Merkel zu schauen bedeutet den Sumpf der europäischen Unfähigkeit auszubreiten. Dringend notwendig (lieber gestern als heute) sind unmissverständliche harte Sanktionen gegen Russland und gegen russisches Vermögen in der EU. Merkel trübt nur das Wasser, und jeden Tag, ja jede Stunde der europäischen Unentschlossenheit und Ratlosigkeit bestärkt den Kreml Kaiser und demotiviert die Ukrainer. Merkel und Schröder sollen, wenn sie nicht helfen können und wollen, zumindest die anderen Europäer nicht behindern.

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brucewillisdoesit 03.03.2014, 22:37
183. Außenminister

Zitat von bazingabazinga
Sie hat sich als Vermittlerin ebenso diqualifiziert wie unser immer blöd grinsender Außenminister, der mit dem Preisboxer einen Vertrag unterschrieb, der keine zwei Tage gehalten hat.
Steinmeier, als auch seine Kollegen aus Polen und Frankreich haben den Vertrag nicht unterzeichnet, sondern als Zeugen signiert. Sie sind somit keinerlei Vertragspartner. Der ebenfalls involvierte russische Abgesandte hat das gesamte Dokument afaik auch zumindest komplett paraphiert.

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trienfield 03.03.2014, 22:39
184. Schaut auf....

Egon Bahr und nicht weiter auf Deutsche Politclowns.

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rainersmeinung 03.03.2014, 22:41
185. das nennt man....

Zitat von Wilder Eber
Dazu muss bemerkt werden, dass auch die Sowjetunion zusammen mit USA und GB zur Befreiung Deutschlands beigetragen hat. Wenn man nach diesen Opfern und Kriegsverbrechen von Deutscher Seite die Rote Fahne auf dem Reichstag gehisst hat, dann wird niemand in Russland das Gesäusel von Politkern aus Deutschland interessieren.
..überheblichkeit und dumpfe geschichtsbetrachtung.

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Christer Nykopp 03.03.2014, 22:42
186. Muster

Zitat von volker_morales
Die schlichte Wahrheit ist doch, dass Russland entweder eine (Teil-)Annexion der Ukraine anstrebt oder zumindest einen russischen Vasallenstaat nach Muster des Warschauer Pakts. Der Westen wird sich damit abfinden und Putin weiß dies auch. Die Frage ist bloß, ob Russland mittelfristig nicht auch wieder eine Okkupation der baltischen Staaten, Polens oder vielleicht auch Deutschlands anstrebt? Wundern würde es mich nicht. Mit nennenswerter Gegenwehr hätte er zumindest nicht zu rechnen.
Wohl nicht nach Muster des Warschauer Pakts, vielmehr nach Muster der NATO, oder der EU.

Mittelfristig wird Russland weder das Baltikum noch Polen okkupieren, es sei denn im Rahmen eines globalen Nuklearkrieges.

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sam 03.03.2014, 22:42
187. Wie lachhaft

Der Westen hat schon versagt. Die Machtübernahme in Kiew war formal ein Putsch. Der Westen hat vermittelt. Und nun? Chaos. Sanktionen,Merkel, vermitteln? Der Westen muss endlich begreifen, dass man in Russland einen Partner suchen muss. Und keinen Befehlsempfänger.

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marcaurel1957 03.03.2014, 22:42
188.

Zitat von DCSUI
Sie sind wohl ein Scherzkeks. Nicht dass die Schweiz sich hier darum reissen würde zu vermitteln. Aber die Schweiz hat wohl schon mehr diplomatisches Geschick als manches andere noch so grosse Land. Das liegt eben auch an der Neutralität. Oder warum wurde die Schweiz zwischen Iran und den USA, in den beiden Korea und im Kaukasus als Vermittlerin angefragt. Die Schweiz vermittelt seit 30 Jahren zwischen den USA und Iran. Wo hat denn bitteschön Deutschland schon mal erfolgreich vermittelt?? Vielleicht müssten Sie sich mal ein bisschen über Diplomatie erkunden...
Ich bezweifle nicht, das der Itzehoher SV auch versuchen könnte in der Bundesliga zu spielen....nicht lange aber immerhin...

Spaß beiseite, die besondere Eigenschaft der Schweiz, die Tradition der Neutralität ist hier nicht entscheidend, wichtiger ist, daß die wichtigsten Beteiligten miteinander reden.
Es ist unvermeidlich, das Russland seine Interessen auf der Krim sichert, das wird der Ukraine nicht gefallen, man wird aber damit leben müssen.
Danach werden sowohl Russland als auch die Europäische Union Ihren gemeinsamen Interessen verfolgen und Lösungen finden mit denen alle leben können.

Die Kanäle zwischen der Europäische Union und Russland sind so gut, daß Schweizer Unterstützung unnötig ist.

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docmarten 03.03.2014, 22:47
189.

Die Ukraine gehört nicht zu Europa... sie hat es noch nie und sie wird es auch nicht. raushalten ist die Devise!

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