Forum: Politik
Diplomatische Krise: Saudi-arabische Patienten müssen Kanada verlassen
Toronto Star/ Getty Images

Der Streit zwischen Riad und Ottawa geht weiter: Saudi-arabische Staatsbürger, die sich zur Behandlung in kanadischen Krankenhäusern befinden, müssen diese verlassen. Das hat das Königshaus angeordnet.

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fred_m 08.08.2018, 18:19
110. Vergleich EU - Kanada

Zitat von dachristoph
Womit klar ist, warum die EU so geschlossen die Klappe hält. Geld regiert die Welt, wem das nicht passt....tja keine Ahnung, Revolution?
Mir passt es nicht und ich würde gerne nach Kanada auswandern, wenn es nicht so weit weg wäre.
Kanada ist zur Zeit eines der wenigen Länder, die es schaffen, Politik und Würde mit einander zu kombinieren.

Wenn ich das vergleiche mit den politischen Parteien in der EU, die ein "C" im Namen führen und im EU-Parlament in der gleichen Fraktion sitzen wie die Fidesz von Orban, dann kann ich nur heulen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Justin_Trudeau

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SisterofMercy 08.08.2018, 18:25
111. Das ist ein Anfang

Jetzt noch schnell die türkische, afghanische, libanesische, marokkanische, tunesischer, irakische und syrische Regierung beleidigen und das Terrorproblem ist quasi gelöst wenn die alle ihre lieben Mitbürger zurückfordern.

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br8ness 08.08.2018, 18:29
112. Das Foto zum Artikel

zeigt ein "Anxiety Disorders Centre" - eine Klinik in der Patienten behandelt werden, die unter Beklemmungszustände oder Ängste leiden. Zufall? Das Benehmen des Kronprinzen des Hauses Saud, das ein ganzes Volk (d.h. eine ganze Ansammlung von Stämmen) sowohl im In- als auch im Ausland in despotischer Haft hält, offenbart klar ein Höchstmass and Beklemmung und Angst, unter dem nicht Kanada, sondern vielmehr alle Staatsbürger Saudi-Arabiens zu existieren gezwungen sind. Die Kanadische Regierung sollte allen Saudis, denen durch die irrationale (und in der Tat klinisch diagnostizierbare) Willkür des Kronprinzen leibliches Wohl und persönliche Zukunft brutal zunichte gemacht werden, politisches Asyl und damit Freiheit anbieten.

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flohzirkusdirektor 08.08.2018, 18:32
113. Nein.

Zitat von dosmundos
[...] für Geld bücken sie sich dort immer...
Jedes schweizer Spital nimmt Ausländer schamlos aus, wir, ein kleiners Kantonsspital zwischen Bern und Lausanne, taten das auch:
Ein Pflegebett pro Tag kostete einen Ausländer schon 1000 CHF (knappe 250 CHF für in der Schweiz Wohnhafte mit Erstwohnsitz dort), damit ist allerdings noch nicht einmal eine einzige Fingerbewegung einer Schwester bezahlt. Alles kostet seperat, nach einer OP muss der Operateur sogar erst einmal aufschreiben, was verbraucht wurde bis hin zum letzten Hautfaden (könnte natürlich auch die Instrumentierschwester machen, schliesslich geht ja alles durch ihre Hände, darf sie aber nicht). Gut, nach ein paar OPs später ist Operateur schon schlauer, zählz nicht mehr mit, sondern trägt nur noch Durchschnittszahlen ein.

Auf alle Fälle werden die Saudis gnadenlos ausgezogen werden, sollten sie sich in die Schweiz verirren. Und das könnte jedem Spital nur guttun! Aber vor den Saudis wird kein einziger Arzt und keine einzige Schwester in der Schweiz buckeln. Das traue ich doch eher meinen Kollegen aus Deutschland zu ...

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Alkyone 08.08.2018, 18:33
114. Thema

Was mich wundert, ist daß kein deutscher Politiker sich profilieren will. Nicht ein Politiker von Rang versucht Kanada öffentlich zu unterstützen. Opposition geht anders. Alle voll auf Regierungslinie, peinlich!

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maynard_k. 08.08.2018, 18:52
115. Saudis wollen ein Exempel statuieren!

Letztlich zeigen sie gerade der Welt wie mächtig sie mittlerweile sind. Frei nach dem Motto: "Seht her wir können noch einen und noch ein drauf setzen und niemand wird euch helfen. Passt also auf was ihr sagt". Das mehr oder weniger offene Drohen mit einem kanadischen 911 ist dabei besonders bemerkenswert, führt es einem doch vor Augen, dass selbst die USA damals nicht direkt gegen die Saudis vorgehen konnten ...

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flohzirkusdirektor 08.08.2018, 18:57
116. Inder.

Zitat von enfield
ja...da gibt's aber z.B. sicher überall mehr Inder, mit den selben Verhaltensmustern [...]
In den ersten 2 Wochen Innere-PJ war ich der Privatstation der Onkologie zugeteilt. Dort traf ich den einzigen indischen Kommilitonen. Und der war so etwas von unterwürfig, dass es unerträglich war, denn die Ärzte dort waren durch ihn verdorben worden. Selbst als man ihm sagte, er solle nachts um 12 noch Blut abzunehmen, sagte er sofort ja. Ich hätte hingegen geantwortet, das sei doch die Aufgabe des Diensthabenden (würde ich später ja auch so machen müssen).

Gott sei Dank rief nach zwei Wochen die Normalstation um Hilfe, sie bräuchten sehr dringend noch einen Assistenzarzt, denn dort gab es nur einen einzige Assistenzarzt, der AiP war noch keine drei Wochen teilapprobiert und der Stationsoberarzt liess sich nie blicken! Okay, da bekamen sie wenigstens einen PJler als Hilfe und dort wurde ich auch wirklich gebraucht, denn auf der Privatstation trampelte sich der Ärztestab auf den Füssen herum. Der Stationsarzt dort war sehr nett und sehr begabt, aber hatte keinerlei Führungsqualitäten.

Zurück zu "meinem" Inder, der dachte, ob seiner Buckelei AiP in unserer Uni.-Klinik zu werden. Sein Plan ging nicht auf und schlussendlich galt ich als der in der ärztlichen Praxis - nicht von der Theorie - weitaus beste PJler seit Jahren und nicht er. Aber auch ich "Koryphä́e" bekam dort keine Stelle, was einige Oberärzte ziemlich erzürnte, inbesondere meine Stationsoberärzte in Allgemeinchirurgie und Urologie ...

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charlybird 08.08.2018, 18:58
117. Globalisierung und die damit verbundenen Geschäfte

sind eine feine Sache, aber wenn man zum Durchschnitt wird, seine Karten aufdeckt, teilweise muss, weil das Geld einfach lockt, verkommt man zwangsläufig zum Trottel. Dafür aber zum reichen.
Wenn man dann allerdings von Nationen vorgeführt wird, die außer Öl und Gas eigentlich nichts können und nicht mal das alleine, weiß man schon, dass man eigentlich etwas falsch gemacht.
China scheint dabei im Gegensatz zu den Wüstensöhnen ein nahezu liberales Land, aber auch das nur an der Oberfläche im Tekkno Sound, auch Bankermucke genannt, und mit Champagnerduschen.
Ein falscher Film, eine falsche Lyrik, eine falsche Fotografie oder Bild, aus die Maus.
Und noch schlimmer, um die Feierei und ein bisschen Freiheit zu genießen, muss man sich politisch und gesellschaftlich benehmen. Sonst gibt’s Minuspunkte und Einschränkungen galore. Absoluter Kontrollwahn.
Finden die Leute ja hier auch klasse, wie man immer wieder lesen darf, ''Ich hab nichts zu verbergen'', wenn es um Datenkontrolle geht.
Da sind die Saudis schon fast ehrlicher, entweder so wie wir, wo wir sind, ansonsten Tschüss.
Und die Stille der Westens mit all seinen Werten, kurzes Räuspern, ist dabei bemerkenswert.

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siegip 08.08.2018, 19:02
118.

Zitat von fixik
Zwei Hetzer haben sich hier zerstritten. Viele Foristen stehen hier auf Seiten Kanadas. So ganz verständlich ist das nicht. Stand Kanada Deutschland bei als Deutschland ähnliche Probleme mit Saudi Arabien hatte? Nicht im Geringsten. Und Kanada hat sich zur Zeit mit verdammt vielen Ländern zerstritten. Kanada hat bis auf Europa nirgendwo Freunde. Sich mit Trump zerstreiten ist eine Sache, mit Saudi Arabien irgendwo auch nichts ungewöhnliches. Aber mit praktisch allen auf der Welt zerstreiten. Vielleicht sollte man überlegen, ob Kanada hier nicht selber vieles falsch macht. Ich sehe jedenfalls sehr viele Fehler bei Kanada selber. Das Land wirkt immer aggressiver und aggressiver. Noch ist das fast unbemerkt, weil Kanada klein und unbedeutend ist. Irgendwie ist Kanada kein Thema bei den Medien. Dieses Land ist aber längst keine Art Schweiz. An vielen Konflikten ist Kanada nicht schuld. Vielleicht auch hier mit Saudi Arabien. An den meisten Konflikten trägt Kanada aber hohe Mitschuld. Oft die einzige. Ich würde die Kanadier zur Zeit nicht Verniedlichen. Die sind nicht mehr so niedlich. Die betreiben eine sehr aggressive Außenpolitik. Daher auch die unzählige Feinde. Einfach abwarten. Ich gehe auch davon aus, dass auch Europa sich früher oder später mit Kanada zerstreitet. Vielleicht wird Kanada das animieren sich zivilisierter zu benehmen.
Das ist so ziemlich das dümmste was ich jemals über Kanada gelesen habe,Ihnen ist wohl nicht bekannt dass Kanada das zweit grösste Land der Welt ist und mit Abstand den höchsten Lebensstandart am gesamten amerikanischen Kontinent hat.

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flohzirkusdirektor 08.08.2018, 19:05
119. Die vielen Studenten sollten...

Zitat von jurbar
in Kanada bleiben, ihr Studium erfolgreich abschließen und dann, wenn dann das derzeit marodierende System zusammen gebrochen ist, zurück kehren und dabei sein, wenn es darum geht, ein anderes, modernes Saudi Arabien aufzubauen.
Die vielen bleibenden Studenten würden nicht mehr von SA alimentiert werden und könnten sich darum ein Studium in Nordamerika gar nicht leisten. Und ohne Studienplatz endet das Studentenvisum, dann müssten diese Renegaten zurück nach SA. Was glauben Sie, wie würde es ihnen dort dann wohl ergehen ...

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