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Diskriminierungsvorwurf: Gleichstellungsbeauftragte klagt gegen Frauenministerium
DPA

Manuela Schwesig ist Ministerin für Familie und Frauen - und hat Ärger im eigenen Haus. Die Gleichstellungsbeauftragte bemängelt den Auswahlprozess bei der Vergabe von Spitzenpositionen. Nun reicht sie Klage ein.

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dickebank 03.05.2014, 11:50
1. ungerecht

Zitat von sysop
Manuela Schwesig ist Ministerin für Familie und Frauen - und hat Ärger im eigenen Haus. Die Gleichstellungsbeauftragte bemängelt den Auswahlprozess bei der Vergabe von Spitzenpositionen. Nun reicht sie Klage ein.
Wenn die tatsächlich so weit weg sind von einer 100%-Quote, dann stellt das eine erhebliche Benachteiligung von Frauen im Höheren Dienst dar. Schließlich heißt es die Exekutive, von gleichberechtigten Männern kann da überhaupt keine Rede sein.

Deshalb ist der Gleichstellungsbeauftragte grundsätzlich weiblich - zumindest laut Personalausweis und Geburtsregister.

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hansgustor 03.05.2014, 11:58
2. Männerminderheit

Da jetzt mehr Frauen Staatssekretär bzw. Abteilungsleiter sind, werden jetzt wieder Männer bevorzugt, oder?

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seppfrieder 03.05.2014, 12:02
3. Werbung?

Zitat von sysop
Manuela Schwesig ist Ministerin für Familie und Frauen - und hat Ärger im eigenen Haus. Die Gleichstellungsbeauftragte bemängelt den Auswahlprozess bei der Vergabe von Spitzenpositionen. Nun reicht sie Klage ein.
[qute=SPON]Rose-Möhring ist seit Jahren im Familienministerium tätig, Mitherausgeberin der Fachzeitschrift "GiP - Gleichstellung in der Praxis" und schreibt einen Blog über das Gleichstellungsrecht.[/quote]

Kann es nicht sein das es nur um Werbung für besagtes Blatt geht?
Das läßt schon den Schluß zu da, die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Möhring ja in 2 Fällen gute 3 Jahre wartet, anstatt Zeitnah zu reagieren

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pike3000 03.05.2014, 12:06
4. Das zeigt nur,

dass sie ihr Ministerium nicht im Griff hat. Und das sollte man wenn man an einer solchen Position sitzt. Ein Hoch auf die Frauenquote die Unternehmen zwingt ungeeignetes Personal einzustellen. Die Frauen die wirklich qualifiziert sind setzen sich auch ohne Quote durch. Und wenn ich mit meiner Chefin darüber spreche.... Für sie ist die Quote eine Beleidigung für alle Frauen die es ohne geschafft haben.

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ambulans 03.05.2014, 12:07
5. also,

dass sich die aktuelle ministerin (erst seit knapp fünf monaten im amt) für sünden ihrer vorgängerin - und das auch noch vor gericht! - "verantworten" soll, das hat schon was. frage: hat die "gleichstellungsbeauftragte" im ministerium vielleicht schlecht geschlafen - oder gehört sie eventuell einer bestimmten, großen volkspartei an, die bei der besetzung der spitzenposition hier "leider" leer ausging? wie man so hört, kloppen sich (bildlich!) auf den koppeln des herrn die pferde-damen genau so wie anderswo auch ...

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pauschaltourist 03.05.2014, 12:09
6.

In meiner Behörde wurde vor einem Jahr zur Wahl der "Gleichstellungsbeauftragten" geworben Bewerben durften sich ausschließlich weibliche Beamte, wählen durften ebenso nur weibliche Beamte.

Mit dem Aufgabenfeld der "Gleichstellungsbeauftragten" beschäftigte ich mich zwar noch nie näher, doch sollte diese sich nicht auch für Migranten und Homosexuelle engagieren?

Wie also wird legal??? das passive und aktive Wahlrecht nur Frauen zugebilligt?

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Rufius79 03.05.2014, 12:09
7. hahaha :D

fühlt sich da jemand diskrimiert, weil nicht sie in die nächste gehaltsstufe aufgestiegen ist, sondern jemand, der doch nichts weiter als blanke kompetenz vorzuweisen hat?
SKANDAL!

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alf999 03.05.2014, 12:12
8. Als ob da eine GleiB

gefragt werden müsste. Wenn es um Beförderungen, also Kohle geht, werden immer die (Partei-) Freunder'l in die Positionen gehieft.

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Eichsfelder 03.05.2014, 12:13
9. Das auch!

Es gibt noch ein weiteres Kriterium bei der Besetzung öffentlicher Ämter, das mich mindestens so interessiert, nämlich die Parteimitgliedschaft! Eine entsprechende Erwähnung bei der Personalbesetzung könnte z. B. auch böswillige Unterstellungen, in manchen Häusern sei alles rot (bzw. schwarz), von der Dachtaube bis zur Kellermaus, entkräften. Eine Benachteiligung von Parteimitgliedern, die ja bekanntermaßen ihre gesellschaftliche Verantwortung in besonderem Maße wahrnehmen, wäre das nicht, eher eine Werbung: Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde so etwas zu einem signifikanten Anstieg der Mitgliederzahlen führen.

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