Forum: Politik
Diskriminierungsvorwurf: Gleichstellungsbeauftragte klagt gegen Frauenministerium
DPA

Manuela Schwesig ist Ministerin für Familie und Frauen - und hat Ärger im eigenen Haus. Die Gleichstellungsbeauftragte bemängelt den Auswahlprozess bei der Vergabe von Spitzenpositionen. Nun reicht sie Klage ein.

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Luna-lucia 03.05.2014, 12:15
10. im Höheren Dienst? Wo denn?

Zitat von dickebank
Wenn die tatsächlich so weit weg sind von einer 100%-Quote, dann stellt das eine erhebliche Benachteiligung von Frauen im Höheren Dienst dar. Schließlich heißt es Exekutive, von gleichberechtigten Männern kann da überhaupt keine Rede sein. Deshalb ist Gleichstellungsbeauftragte grundsätzlich weiblich - zumindest laut Personalausweis und Geburtsregister.
auch bei den > öffentlich Rechtlichen Sendern <, ist immer noch eine echte Frauenfeindlichkeit zu erkennen. Wer nur z.B. öfter mal die Sendungen von Markus Lanz gesehen hat, eine, höchstens mal zwei Frauen, zwischen fünf sechs Männern. Oki, wir haben uns öfter darüber beschwert! Die Antworten waren z.B. vom 16.03.2014 >>>
Ihre Kritik zur Gästeplanung haben wir der zuständigen Redaktion unseres Hauses gerne zur Kenntnis gebracht. Darüber hinaus fließen Ihre Ausführungen in unsere hausinterne Auswertung ein und bilden somit einen wichtigen Hinweis darauf, welche Resonanz unsere Programmarbeit beim Zuschauer findet.

Dass in manchen Sendungen mehr Männer als Frauen anwesend sind, ist eher zufällig.

Ein wesentlicher Teil unserer Themenauswahl ist das Feld der Politik, das sich aus dem Kriterium der Aktualität unserer Sendung ergibt. Dabei sind Politikerinnen und Politiker sowie Politjournalistinnen und Politjournalisten der Kreis, aus dem wir geeignete Gesprächsgäste zur Erläuterung der aktuellen Situation akquirieren können. Alleine beim Blick auf den aktuellen Deutschen Bundestag wird deutlich, dass hier ziemlich exakt, der Ihrerseits ermittelte Anteil von 30% Frauen bei Markus Lanz auch der Geschlechterverteilung dort entspricht. Noch gravierender verhält es sich mit dem Ungleichgewicht bei Politjournalistinnen und -journalisten. Über dieses Themenfeld hinaus ist es stets unser Bestreben, ein Gleichgewicht zwischen Frauen und Männern in unserer Sendung herzustellen. Dies gelingt uns z.B. bei der Einladung von Schauspielerinnen; gestaltet sich jedoch z.B. im Rahmen der Einladung von Comedians alleine aufgrund der Frauen in diesem Bereich schon wieder schwierig. Insofern hoffen wir auf Ihr Verständnis, dass die in unseren Gesprächsthemen vorherrschende Realität die Grenze unserer inhaltlichen Gestaltungsmöglichkeit bestimmt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre ZDF-Zuschauerredaktion
So heißt es immer! Weil es scheinbar keine ausreichenden Frauenthemen geben würde! Nur bezahlen! Das dürfen wir das gleiche!

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heiligervadder 03.05.2014, 12:15
11. Ohne Worte

Vielleicht liegt es daran, dass nicht so viele Frauen in Führungspositionen sind. Weil sie sich aug dem Weg dorthin schon die Augen auskratzen. So ein Profilierungstheater.....

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haajan 03.05.2014, 12:17
12. hutschnur

Ich glaube diese extremistischen Feministinnen erkennen gar nicht wie lächerlich sie sich machen. Dazu kommt auch noch das man ihnen vielleicht eins Nachhilfe Stunde in Mathematik geben sollte damit sie den Begriff 'gleich' in Gleichberechtigung mal verstehen. Gleichberechtigung erreicht man nicht mit Benachteiligung einer der beiden Seiten. So langsam reicht es, ich verlange einen Männerbeauftragten.

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basimir 03.05.2014, 12:23
13. wo Frauen auch unterrepräsentiert sind:

bei der Müllabfuhr, in Bergwerken, in Stahlhütten, auf Baustellen, bei Maschinenbau, Elekrotechnik, Bauingenieurerwesen, bei Schlossern, Bäckern, KFZ Mechanikern, bei Stotteren, bei Gewaltopfern, bei Selbstmördern, bei ErfinderInnen und Menschen, die ein Patent anmeldem, bei Informatikern, bei Menschen, die Herzinfarkt kriegen usw. und so fort. Los, Frau Rose-Möhring sorgen sie für Gleichheit!

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u57 03.05.2014, 12:24
14. Gleichstellung

Was hat eigentlich die / der Männerbeauftragte zu diesen Vorgängen gesagt, oder ist der nicht "gleichgestellt" bzw. gibt es den garnicht? Sollte dies so sein ist die Sache eindeutig, da sich die Männer ja nicht abstimmen konnten.

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saaman 03.05.2014, 12:26
15. Gleichstellung

Die sog. Gleichstellungbeauftragte scheint im Mathematikunterricht nicht ganz mitgekommen zu sein. Denn sonst wäre ihr klar, dass es im Ministerium auf wichtige Positionen bezogen anteilsmäßig mehr Frauen als Männer gibt. Sie scheint auch mit den Jahreszahlen nicht ganz klar zu kommen. Sonst würde sie 2014 nicht auf Fälle bezogen klagen, die vor 3 Jahren passiert sind. Auch im Deutschen scheinst zu hapern: Gleichstellung!!! Was ist das wohl?

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hikari36 03.05.2014, 12:28
16. optional

Zitat: "Eine Sprecherin des Familienministeriums wies dies laut der Online-Zeitung zurück. "Die Verhältnisse haben sich geändert", sagte sie "Süddeutsche.de". "Das Ministerium bezieht die Gleichstellungsbeauftragte bei ihren Personalentscheidungen ein." Zwei von drei Staatssekretären seien weiblich, demnächst auch drei von fünf Abteilungsleitern. Mehr als die Hälfte der Referatsleiter seien Frauen."

Als für mich sieht das nach einer Ungleichbehandlung von Männern aus. Aber abgesehen davon ist das Geschlecht ja doch bloß ein gesellschaftliches Konstrukt. Sollen die benachteiligten Männer einfach angeben, sie fühlen sich als Frau.

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lampenschirm73 03.05.2014, 12:33
17.

Diese Dame schint ihre Aufgabe darin zu sehen Stellen ausschliesslich nach Geschlecht zu besetzen. Weibliche Besetzung gut, männliche Besetzung böse.

Armes Deutschland.

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Hollowmen 03.05.2014, 12:36
18. ...

Zitat von Luna-lucia
auch bei den > öffentlich Rechtlichen Sendern <, ist immer noch eine echte Frauenfeindlichkeit zu erkennen. Wer nur z.B. öfter mal die Sendungen von Markus Lanz gesehen hat, eine, höchstens mal zwei Frauen, zwischen fünf sechs Männern. Oki, wir haben uns öfter darüber beschwert!
Seltsames Hobby dem Sie da nachgehen. Ich unterscheide immer in interessante und langweilige Gäste.
Der feministische Fundamentalismus ist an dieser Stelle wohl fehl am Platz!

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Karl_Knapp 03.05.2014, 12:42
19. Ein Irrweg!

Die formalisierte Gleichstellung, die uns auch noch den Genderisierungswahn eingebracht hat, ist ein Irrweg und einer zivilisierten, offenen Gesellschaft unwürdig,

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